https://www.edelsteine-neuburg.dehttp://vfmg.de/der-aufschluss/https://www.lithomania.de

Autor Thema: Mineralien fotografieren - Erfahrungsbericht - andere Erfahrungen!  (Gelesen 101066 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline der Sauerländer

  • ******
  • Beiträge: 1.411
  • no risk....no fun
Hi Markus,

neh, ich schneide nix aus und füge das dann wieder ein. Ich arbeite mit Auswahl-Umkehr. Und je-nach-dem, wie ich die Farbe wähle, sieht man von der Kante nix.
Hier mal wasserklare Fluorite auf Baryt.

Offline der Sauerländer

  • ******
  • Beiträge: 1.411
  • no risk....no fun
oder ein Antimonit aus Cavnic

Offline der Sauerländer

  • ******
  • Beiträge: 1.411
  • no risk....no fun
bei dem Baryt aus Holzen sieht man dagegen wieder im rot diese dunkle Kante. Da könnte ich mal einen Tipp gebrauchen, wie das besser geht.

Offline der Sauerländer

  • ******
  • Beiträge: 1.411
  • no risk....no fun
bei der Eisenblüte aus der Grube Churfürst-Ernst sieht das dann wieder besser aus.

Offline Schluchti

  • Sponsor 2025
  • *
  • Beiträge: 2.027
  • Proustit aus Schlema
bei dem Baryt aus Holzen sieht man dagegen wieder im rot diese dunkle Kante. Da könnte ich mal einen Tipp gebrauchen, wie das besser geht.

Beim Freistellen bin ich ganz altmodisch. Alles Handarbeit. Damit kriegt man m.E. die saubersten Ergebnisse hin, weil man eben sieht, wo noch ein Saum weg muss, oder eben nicht. Und an unscharfen Kanten kann man mit weicheren Werkzeugen arbeiten, als an scharfen Kanten. Bei nadeligen Mineralien würde mich das aber auch in den Wahnsinn treiben....  ;D
« Letzte Änderung: 01 Mar 10, 21:16 von Schluchti »

Offline Goldi85

  • ******
  • Beiträge: 1.177
  • go ahead, make my day!
Hallo,

ich sehe das ähnlich. Mich stört beim gerenderten Hintergrund meist, dass bei diesem kein wirklicher Übergang von hell zu dunkel drin ist sondern man konzentrische Kreise mit gleicher Stärke und ganz leicht unterschiedlicher Helligkeit sieht. Die Eisenblüte ist aber top gelungen, da sieht man keine Kante und die blaue Farbe passt m.E. wirklich gut.
Ich experimentiere in letzter Zeit eher mit der geziehlten Beleuchtung von einzelnen Kristallflächen- mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Aber mit einfachen Mitteln lassen sich da schon nette Ergebnisse erziehlen.

Vorbilder... hmm, ich würde Tony Peterson nennen. Sehr hohe Detailgenauigkeit und Bildschärfe, perfekte Beleuchtung und neutral gehaltener Hintergrund:
http://www.mindat.org/user-4263.html?fpag=13#2_0_0_0_0_14_
Und noch ein Bild von Matteo Chinellato, da ich das für ziemlich perfekt halte:
Italien/Lombardei (Lombardia), Region/Sondrio, Provinz/Val Malenco/Lanzada/Vallone del Cengiaccio/Gruben von Sferlun
Mineralien fotografieren - Erfahrungsbericht - andere Erfahrungen!
 

Gruß  Daniel

Offline Embarak

  • ******
  • Beiträge: 1.474
    • Mineralienbilder
Hallo,
Beim Freistellen bin ich ganz altmodisch. Alles Handarbeit. ....
...... Bei nadeligen Mineralien würde mich das aber auch in den Wahnsinn treiben....
Machst Du das mit dem magnetischen Lasso oder über -Filter-extrahieren ?
Für die Fummelarbeit hat mir Loparit mal eine gute Empfehlung gegeben:
Das DVD-Tutorial "Photoshop Fototechnik". (139 Lektionen,18 Stunden!!)
Darin Kapitel 10,#3 und #4, "Freistellen von Haaren" Teil1+2
http://www.terrashop.de/Video-Training/Photoshop-Fototechnik-18-Stunden-Seminar-auf-DVD/art/77233168/
Man muss allerdings etwas Zeit mitbringen... ;D
Gruß
Norbert

Offline der Sauerländer

  • ******
  • Beiträge: 1.411
  • no risk....no fun
Hallo Thomas,

kannst Du mir das mal mit deinen Einstellungen zukommen lassen?

zBsp...: Auswahl....Auswahl verändern.....verkleinern....3px
           Kante verbessern.....?...?....?

Danke und Gruß
Wilhelm

Offline Schluchti

  • Sponsor 2025
  • *
  • Beiträge: 2.027
  • Proustit aus Schlema
Hallo Wilhelm,

wenn ich freistelle, nehme ich meist ein Pinselwerkzeug mit weichen Kanten als Fuzzy Pinsel mit unterschiedlichen Radien, je nachdem, wie scharf oder unscharf die jeweilige Kante ist. In der Regel arbeite ich erst die Kante fließend zu weiß oder zu schwarz, nicht auf Farbe. Dann wird der Rest des Hintergundes mit Füllungen glattgebügelt. Wie gesagt, null automatisiert, aber volle Kontrolle an jedem Pixel. Darauf aufbauend könnte man dann noch einen künstlichen Hintergrund einbauen, aber das habe ich bislang gelassen.   

Ist für mich durch den Aufwand nur eine Notlösung, wenn der Hintergrund ganz gräuslich geworden ist. Das letzte Bild wo ich das gemacht habe, ist das hier:
 Marokko/Rabat-Salé-Kénitra, Region/Khémisset, Provinz/Khémisset, Cercle/Ait Mimoune, Caïdat/El Hammam (El Hamman)/El Hammam Mine (El Hamman Mine)
Mineralien fotografieren - Erfahrungsbericht - andere Erfahrungen!

« Letzte Änderung: 03 Mar 10, 21:59 von Schluchti »

Offline Embarak

  • ******
  • Beiträge: 1.474
    • Mineralienbilder
Hallo,
Betr.Ausleuchtung:
Hatte vor ein paar Tagen schon eine Anfrage in "tools" gestartet,ist aber untergegangen.
Habe mir für meinen Fototisch 2 Studioleuchten mit Stativ und 27cm-Reflektoren,innen silber mattiert besorgt.
Zum Set gehören 2 65W-Sparlampen mit 6000 Kelvin.
Die jpg-Aufnahme ist ohne Diffusorpapier gemacht ; fast 40 Ansätze mit verschiedenen Parametern,
aber das beste mußte ich trotzdem minimal Farb-korrigieren,bis ich es akzeptiert habe.
Tageslichtlampen haben normalerweise 5400 Kelvin.
Lohnt sich der Austausch für eine höhere Authentizität oder kann man den Unterschied von 600 Kelvin vernachlässigen?
Würde mich über Erfahrungsberichte freuen.
Gruß
Norbert
Tschechien/Ústecký kraj (Aussiger Region, Ústí nad Labem Region)/Teplice, Okres/Teplitz-Schönau (Teplice)
Mineralien fotografieren - Erfahrungsbericht - andere Erfahrungen!

Offline Krizu

  • inaktiver User
  • ******
  • Beiträge: 3.123
Hallo,

die Farbtemperatur ist eigentlich Augenwischerei.
Das Spektrum einer weissen LEd mit 6500K hat nichts mit dem Sonnenlichtspektrum zu tun.
Das Tagenslicht ist auch nicht konstant, die direkte Sonne hat imho 6300K, Schattenbereiche bis15000K, Richtung Norden sieht es auch anders aus.

Also: Wenn du glücklich bist, die Korrekturen im Rahmen liegen, lass es so...

MfG

Frank

Offline berthold

  • inaktiver User
  • ******
  • Beiträge: 2.708
Hallo,

unbestritten kann man mit nachträglicher Hintergrundbearbeitung wunderbare Kunstwerke zaubern. Die "konzentrischen Ringe" müssen dabei auch nicht sein (es sind in aller Regel jpg-Artefakte durch zu hohe Kompression).

Letztendlich ist es aber die Frage was man machen möchte: Dokumentation oder Kunstwerk.

Natürlich gibt es da keine scharfe Grenze. Solange aufnahmetechnische Defizite nur nachgebessert werden finde ich die Bildbearbeitung auch für Dokumentationszwecke absolut legitim, ja sogar notwendig. Der komplette Austausch des Hintergrunds, egal ob weiß gegen schwarz und noch mehr bunter konzentrischer Farbverlauf schafft ein -gegebenenfalls ja durchaus schönes- Kunstwerk. Der Schritt, gleich ganze Kristalle usw. aus anderen Fotos einzukopieren und ähnliche Bearbeitungen ist dann nicht mehr weit. Ich für meine Person stehe solchen Bearbeitungen -oder soll ich Manipulationen sagen?- skeptisch gegenüber. Ja, es sind sehr schöne Bilder und Nein, es sind keine natürlichen Fotos mehr. Fachzeitschriften -selbst Sammlerzeitschriften wie Lapis- drucken solche Bilder jedenfalls nicht ab.

Gruß
Berthold

Offline doe

  • inaktiver User
  • ***
  • Beiträge: 416
Hallo Berthold,
da haben wir sie wieder ,die Gretchenfrage,vor der auch die Fossies oft stehen:Präperator oder Bildhauer??
Kann meiner Meinung nach nur jeder für sich selbst in Verbindung mit dem Verwendungszweck beantworten.Es sollte aber zur allgemeingültigen Pflicht erhoben werden,daß jegliche Änderung dem nachfolgendem Betrachter zur Kenntnis gelangen muß.Sonst ist es in meinen Augen Täuschung und spielt Geld eine Rolle schlicht und ergreifend Betrug.
Gruß Günter

Offline Krizu

  • inaktiver User
  • ******
  • Beiträge: 3.123
Hallo,

http://web.archive.org/web/20050308050825/http://www.biographics.org/media/ethicsfinal.pdf

zeigt in meinen Augen die Grenzen der Nachbehandlung auf.

http://www.strahlen.org/smf/index.php/topic,1381.0.html
ist eine Diskussion zu dem Thema bei unseren niederländischen Kollegen.

MfG

Frank


Offline doe

  • inaktiver User
  • ***
  • Beiträge: 416
Hallo Frank ,
prima Link,und was steht da ?
Gruß Günter

 

Mineralienatlas - Fossilienatlas - Info-Center

Neueste Beiträge Neueste Beiträge