Hallo aus Mittelfranken
na, ich denke, das Rätsel ist gelöst : Die auch für mich neue Erkenntnis dabei ist die in situ Verwitterung ohne Transport. Auch wenn die Kugeln häufig so aussehen, als wären sie von wo anderswo herabgerollt, so stehen sie doch fast immer noch auf einem mehr oder minder gut erkennbaren Sockel oder auch mehreren "Füßchen".
Ich nehme aber an, das gelegentlich die ein oder andere frei liegende Kugel doch etwas rollen wird...
Ein Nachtrag noch zur Temperatursprengung : Diese kann mitunter extrem stark ausfallen, zum Beispiel bei einem über einen langen Sommertag hinweg aufgeheizten Granitkugel mit anschließendem kaltem Gewitterguß, so das die Granitkugel regelrecht platzt : man spricht dann von einem Kernsprung - die rechts von der abgebildeten großen Kugel liegenden Bruchstücke sind wohl das Resultat eines solchen Kernsprungs.
Anbei noch ein paar Bilder von der Gesamtsituation und ein paar Granitkugeln mit "Füßen".
Glück Auf
Thomas
P.S. Eine ganz herrliche Landschaft übrigens, speziell bei Sonnenauf- und Untergang, so richtig was zum Meditieren über Gott, das Leben und die Welt..