Mineralien / Minerals / Minerales > Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals
verschiedenfarbiger met. Glanz, rote und braune Kristalle?
Jens G:
Hallo,
Brauch wieder mal Eure Hilfe.
Aus was könnte denn dieser Einschluß bestehen - glänzt teilweise goldig (Pyrit?) und Kupferfarben.
Fundort liefere ich nach - mal sehen, ob man es so schon eingrenzen kann. Erst mal nur so viel zum Fundort - es sollen dort über 200 Mineralienarten vorkommen.
MfG
Jens G
[gelöscht durch Administrator]
wolfi:
Das ist meiner Meinung nach ein ganz normaler Pyrit - oder aber auch Kupferkies, kann man auf dem Foto nicht so direkt unterscheiden -, der bereits in Verwitterung übergeht und daher so rötlich angelaufen ist. Unabhängig davon ist die Angabe eines Fundorte unerlässlich. Es nützt nichts, wenn an einem Fundort 200 Mineralien vorkommen. Sind das dann Erzmineralien (z.B. Grube Clara), oder eher Phosphate (Hagendorf) oder Zeolithe (Eifel). Übertriebene Geheimniskrämerei ist Gift. Alles klar? Also nix für ungut!
Servus und Glück auf
Wolfi
McSchuerf:
Hallo Jens,
ich würde auch eher auf Kupferkies (Chalkopyrit) tippen und halte auch nichts von zuviel Geheimniskrämerei unter uns Sammlern.
Eine Reihe von Sammlern weiß daher auch, dass ich z.B. andere Sammler schon zu einigen meiner Fundstellen mitgenommen habe, wo diese auch auf ihre Kosten kamen.
Nicht jeder Sammler plündert auch andere Fundstellen gleich aus! Es gibt auch seriöse Sammler.
Glück auf ...Peter
Jens G:
Hallo,
Das hat nichts mit Geheimnisgräberei zu tun. Ich denke, wenn man den Fundort kennt, urteilt man vielleicht eher voreingenommen - je nachdem, was dort bisher aufgetreten ist - ordnet das "Passende" dem gesuchten objekt zu und fragt sich vielleicht nicht ganz so, was es eventuell noch sein könnte.
Nicht das ich Euch das unterstellen möchte, aber ich würde eventuell in solch einem Fall schneller anhand der Mineralien der Fundstelle zu einem Urteil kommen.
Um Euch aber nicht zu "verärgern"- die Fundstelle war ein "planiertes" (teilweise gering ausgebaggertes) Gelände (eine beräumte Fläche) vor den Halden in Ronneburg (ca. 500 bis 1000m entfernt).
Ich hätte auch kein Problem anderen Mineralienfreunden meine Fundpunkte zu zeigen - mir ging es nur um eine "gewisse, unbewußte Voreingenommenheit" bei der Bestimmung.
Vielleicht habt Ihr ja anhand des Fundortes noch andere Hinweise.
(Hatte bisher auch an Pyrit und Kupferkies gedacht - aber kenne mich ja noch nicht so gut aus).
Kann beides so nebeneinander vorkommen oder ist es doch ein es der beiden Mineralien - es glänzt wie gesagt teilweise goldgelb (Pyrit) und kupferfarben (Kupferkies).
MfG
Jens G
McSchuerf:
Bei Ronneburg kommen laut Lapis 98/7+8 (Themenheft) 14 Minerale der Klasse 2 (Sulfide, Selenide, ..) vor...
..darunter auch Bornit (Buntkupferkies), Chalkopyrit, Bravoit (= Nickelhaltiger Pyrit), Chalkosin, u.v.m.
D.h. - ich würde das Stück mal genauer analysieren lassen bzw. auch auf den Nickelgehalt untersuchen lassen..
.. schliesslich könnte es sich ja auch um Bravoit handeln, der dann schon etwas relativ Besonderes im Mineralreich darstellt..
...Ronneburg ist neben seinen Uranmineralien auch für seine Nickelsulfide, etc. bekannt.
Gruß Peter
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