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Autor Thema: Fundstückbearbeitung mit Eigenbaumaschinen  (Gelesen 10385 mal)

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Offline Gerhard

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Fundstückbearbeitung mit Eigenbaumaschinen
« am: 06 Dec 09, 15:27 »
Ich finde nicht immer ---Top Stücke-- die ein Schneiden mit der Gesteinssäge zulassen. Und so nehme
ich auch sogenannte Bruchstücke mit. In diesen Bruchstücken sind oft sehr interessante Strukturen
zu erkennen. Mit diesem Gerät ---das vielseitigt benutzt werden kann- werden aus diesen Bruch
doch ansehbare Stücke ,von denen ich ein paar zeige. Beim Schleifen bevorzuge ich die
--Cabochomform als Endfertigung.
Das Bild zeigt eine Schleifmaschine aus einem Drehstrommotor 250 W -1440 U/min IP 44 vom
Schrottplatz, der mit einem Kondensator mit 220 V nun betrieben wird.
Auf der 14-er Welle steckt eine Aufnahme für die Schleifscheibe mit 32mm Außendurchmesser
für die Schleifscheibe. (Bezug über Baumarkt -Schleifmaschinen ersatzteile) SIC-Scheibe und
Spritzschutz ergeben dann eine fertige funktionsfertige Schleifmaschine.
Nach dem vorschleifen werden dann die Stücke wie folgt weiter bearbeitet.
Die folgenden Bilder zeigen eine von der Feldwicklung befreiten Schleifmaschine mit einem
14.er Aufnahmegewinde. Die Maschine ein Billigangebot aus dem Baumarkt : Auf dieser
Welle passen nun die Bearbeitungsadapter -wie Diamantschleifteller- Schleifringe
KGS Schleifscheiben usw.
Wer keine wie die zuerst beschriebene Schleifmaschine bauen möchte - der kann mit dieser
nun alles --- vom schleifen bis polieren.  trocken --halbtrocken --oder naß- .Schleifzubehör
gibt es genug - vom SIC bis Diamant.
Zwei Stufenkeilriemen Scheiben sorgen dann für Geschwindigkeiten von etwa 500 bis 3000 U/min
Zu erhalten sind die Scheiben über den Baumarkt (Bohrmaschinen ersatzteile)
Ein Motor 220 V 250 W 1440 U/min treibt  das Gerät an.

Offline Gerhard

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Antw:Fundstückbearbeitung mit Eigenbaumaschinen
« Antwort #1 am: 06 Dec 09, 15:34 »
Hier die Seitenansicht
und dann noch ein paar beabeitete Stücke aus dem sogenannten Bruchmaterial
Gruß Gerhard

Offline Gerhard

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Antw:Fundstückbearbeitung mit Eigenbaumaschinen
« Antwort #2 am: 06 Dec 09, 15:36 »
Noch ein Bild vor der Bearbeitung und danach

Offline wolfilain

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Antw:Fundstückbearbeitung mit Eigenbaumaschinen
« Antwort #3 am: 07 Dec 09, 15:20 »
Danke

Interessant gern mehr davon.

grüße

Offline trommeln

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Antw:Fundstückbearbeitung mit Eigenbaumaschinen
« Antwort #4 am: 09 Dec 09, 21:58 »
Das wäre was für uns.. Danke!

Offline trommeln

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Antw:Fundstückbearbeitung mit Eigenbaumaschinen
« Antwort #5 am: 09 Dec 09, 22:25 »
Kannst du bitte ein Foto von weiter her machen.. also wo alles drauf ist?
Musst du Gummischürze tragen?

Offline Gerhard

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Antw:Fundstückbearbeitung mit Eigenbaumaschinen
« Antwort #6 am: 10 Dec 09, 21:08 »
Hallo
Ich brauche keine Gummischürze tragen --nur eine Staubschutzmaske da ich fast nur trocken bzw
halbtrocken schleife ---sande und poliere.
Dabei ist immer auf die richtige Arbeitsgeschwindigkeit zu achten So ist zB beim Sanden mit
SIC beschichteten Klettscheiben die Drehzahl so etwa  1700 bis 1900 (Achat) und bei empfindlichen
Steinen wie Amethyst unter 1400 U/min.
Erreicht wird schon eine Politur ab Körnung 400 . Die beiden letzten Bilder haben diePolitur erhalten
mit Körnung 600
Ich habe viele Versuche durchgeführt (auch negative) doch jetzt so glaube ich kann ich meine
Erfahrungen an Euch weitergeben
Also fragt mich ich gebe meine Erfahrungen gern weiter
Gruß Gerhard
Und dazu noch 1 bild ( nur mit dem Sanden poliert)

Offline trommeln

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Antw:Fundstückbearbeitung mit Eigenbaumaschinen
« Antwort #7 am: 11 Dec 09, 08:50 »
Hast du das Wasser vom Hahn oder zirkuliert das?

Du hast also 2 Maschinen und die eine hat sie auswechselbaren Teile. Habe ich das richtig verstanden? Und die andere ist dann auch der Motor für die Zweite, der du den Antrieb weggenommen hast und die du über die Keilriemen antreibst?

Offline Gerhard

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Antw:Fundstückbearbeitung mit Eigenbaumaschinen
« Antwort #8 am: 11 Dec 09, 10:16 »
Hallo
Werde noch ein paar Detailsfotos machen und setze sie mit Erläuterungen
ins Forum
Gerhard

Offline Gerhard

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Antw:Fundstückbearbeitung mit Eigenbaumaschinen
« Antwort #9 am: 11 Dec 09, 16:50 »
Hallo Jac und Ueli
Die Wasserzufuhr  erfolgt über ein Plastgefäß mittelels Schläuche und Regelhähne
zu den Maschinen

Offline trommeln

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Antw:Fundstückbearbeitung mit Eigenbaumaschinen
« Antwort #10 am: 11 Dec 09, 16:53 »
Ja, das habe ich gesehen.. die Frage war - kommst das Wasser ab dem Wasserhahn? Oder von einer Pumpe oder von einem höhergestellten Gefäss?

Offline Gerhard

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Antw:Fundstückbearbeitung mit Eigenbaumaschinen
« Antwort #11 am: 11 Dec 09, 17:09 »
Von einem höhergestellten Gefäß

Offline trommeln

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Antw:Fundstückbearbeitung mit Eigenbaumaschinen
« Antwort #12 am: 11 Dec 09, 17:15 »
jetzt sehe ich schon 3 Maschinen.. und dann wäre da noch die Maschine mit dem Wasser.. also die grüne.. ?

Offline Gerhard

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Antw:Fundstückbearbeitung mit Eigenbaumaschinen
« Antwort #13 am: 11 Dec 09, 17:22 »
Die beiden anderen Bilder zeigen die Vorderansicht und Draufsicht der Maschinen kombination
Du siehst das ein Motor zwei Maschinen antreiben und an die mit wenigen Handgriffen etliche
Bearbeitungsteile anbringen kann. in der Mitte habe ich für Versuchszwecken ein Schleifgerät
montiert 2890U/min ---aus einer defekten Wasserpumpe vom vergangenen Winter
An dem linken Gerät kann ebensfalls eine Schleifscheibe montiert werden(Bild)
das heißt man braucht nicht unbedingt eine sebstständige Schleifmaschine

Offline Gerhard

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Antw:Fundstückbearbeitung mit Eigenbaumaschinen
« Antwort #14 am: 11 Dec 09, 17:29 »
Entschuldigung -das ganze mit Bilder und Darlegung ist durcheinandergeraten da ich und Du
zur gleichen Zeit geschrieben haben ???

 

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