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Autor Thema: Fundstückbearbeitung mit Eigenbaumaschinen  (Gelesen 10393 mal)

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Offline jürgen lange

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Antw:Fundstückbearbeitung mit Eigenbaumaschinen
« Antwort #15 am: 27 Dec 09, 20:31 »
hallo gerhard,

ich bin begeistert, was mit nachdenken, ausprobieren, ideenreichtum so zustande kommen kann. ein schleifgerät aus einer defekten wasserpumpe ... das hat schon was.

wir neigen immer wieder zu den perfekten lösungen und kaufen dann doch noch schrott ein.

glückwunsch

jürgen lange


ps: hättest du vielleicht eine idee für ein ultraschallbad?

Offline fassi

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Antw:Fundstückbearbeitung mit Eigenbaumaschinen
« Antwort #16 am: 31 Jan 10, 15:41 »
Hallo ich möchte mal kurz meine schleifmaschiene hier vorstellen

eigenbau mittels einfachsten mitteln funktioniert tadellos

1,1 kw motor als antrieb  läuft mit lichtstrom und anlaufkondesator
die wanne ist eine fleischerkiste zur abdichtung der aufnahme dient ein 7 cm hohes stück Kg-Rohr mit silikon verklebt
die aufnahme ist ein  3-Backenfutter damit lässt sich alles sicher einspannen

Offline fassi

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Antw:Fundstückbearbeitung mit Eigenbaumaschinen
« Antwort #17 am: 31 Jan 10, 15:45 »
die aufnahme mittels 3-Backenfutter von unten

zurRegulierung der Drehzahl dienen verschiedene Riemenscheiben und um der motor fest anschrauben zu können benutze ich verschiedenlange Keilriemen  für die einzelnen Übersetzungen

Offline fassi

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Antw:Fundstückbearbeitung mit Eigenbaumaschinen
« Antwort #18 am: 31 Jan 10, 15:54 »
Meine planscheibe ist auch selbstgebaut dazu habe ich eine abgenutzte Diamanttrennscheibe 350 mm
auf eine dicke sperrholzplatte geschraubt mit senkkopfschrauben und geradegeschliffen .. zentrirt gebohrt und zur aufnahme nehme ich große schrauben die dann im dreibackenfutter gespannt werden .
habe 4 stück gebaut für die verschiedenen körnungen
 diese scheibe läuf super und es sind beim bearbeiten keine unterschiede zu den stahlscheiben zu merken die es zu kaufen gibt..
einziger unterschied  meine ganze schleifmaschiene hat weniger gekostet als eine so ne scheibe,

wenn  man stücke nicht scheiden kann dann nehme ich die grobschleifscheibe .
Dazu habe ich eine dicke sperrholzplatte ausgesägt ,innen ausgefräst, und lege in die vertiefung eine einfache diamanttrennscheibe 125 mm mittels dünner plastescheibe auf genaue höhe gebracht dient der Holzrand alsFührung
montiert wieder mittels langer schraube
Gruß fassi

Offline Lausitz

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Antw:Fundstückbearbeitung mit Eigenbaumaschinen
« Antwort #19 am: 31 Jan 10, 16:40 »
Hallo fassi , das mit dem dreibackenfutter zur aufnahme deiner planscheibe ist ne gute idee zumal man da sehr variabel sein kann was die stärke der wellenzapfen betrifft.
Was mich stören würde ist die  mit 1,1kw recht hohe leistung für die 350iger scheibe. Die stromkosten sind ja nicht grad billig.

Bei meiner flächenschleifmaschine genügt ein 250 watt-motor mit entsprechender untersetzung vollkommen.
Gruß aus Brieske

Offline fassi

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Antw:Fundstückbearbeitung mit Eigenbaumaschinen
« Antwort #20 am: 31 Jan 10, 16:55 »
Hallo Lausitz ... Ich habe zuerst auch mit nen  400 watt motor angetrieben  die Leistung für die planscheibe ist da wirklich ausreichend ..
allerdings poliere ich mit dem gerät auch und habe polierscheiben ähnlich dem gezeigten werkzeug gebaut bis 250 mm durchmesser  und da war der kleine motor überfordert  da ich nach meinen Erfahrungen  beim polieren den letzten augenblick richtig drücke also mit viel kraft gegn die scheibe da blieb der motor stehen  naja er hats nicht  lange mitgemacht.. :'(

zu den stromkosten  :'(  ich mach das alles hobbymäßig  wenns sich ergibt auch mal für bekannte die selbst nicht schneiden und schleifen können aber nicht in serie also läuft die maschiene nicht sehr lange
und durch verschiedene werkzeuge kann ich die enzelnen arbeitsschritte verkürzen ...
alles in allen kostet doch jedes hobby etwas geld so habe ich wenigstens bei der anschaffung der maschienen gespart
meine große säge hat mich zum beispiel nur paar elektroden ,flexscheiben und 20 euro auf dem schrottplatz gekostet -
Gruß Fassi

 

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