Arbeitsmittel / Means for work > Aufbewahrung, Präsentation / Presentation, Keeping
Optimale Beschriftung auf Mineralien?
uwe:
Da kann man nun reden wie man will, zu einem Sammlungsstück (egal was es ist) gehören sowohl eine mehr oder weniger fest angebrachte Nummer sowie ein Etikett. In einem Katalog oder einer Kartei sollten dann noch all diese Daten erfasset werden, welche auf einem Etikett keinen Platz haben. Die Nummer gehört natürlich auch auf das Etikett und auf die Karteikarte. Hinsichtlich der Nummer mache allerdings sogar ich eine Ausnahme, wenn es sich um einen allseitig gut ausgebildeten Schwimmer handelt. Auch bei einem Mikromount entfällt diese, da dieser fest in einer Dose montiert ist. Ansonsten tut es keiner Stufe eien Abbruch, wenn auf der Rückseite eine Nummer angebracht ist.
Da es gottlob für einen Sammlungsaufbau kein Gesetz gibt, kann das aber jeder so halten wie er möchte.
Uwe
Kluftknacker:
--- Zitat von: Wasserhund am 12 Dec 09, 04:13 ---Da kommt einfach ein schickes Schild drunter, mit Name und Fundort, und gut ist. (...) Natürlich darf man dann nie das Etikett vom Mineral trennen, ggf. erneuern.
--- Ende Zitat ---
Hallo,
das ansich ist schon ein Widerspruch. Mit dieser Methode ist immer eine Trennung verbunden. ^-^
Selbstverständlich ist der Klecks/die Nummernhöhe so klein wie möglich und an Stellen angebracht, die auch in der Vitrine nicht gleich sichtbar sind, z.B. an der Matrixseite, die nach unten bzw. hinten zeigt.
Übringens: Fast alle Museen und wissenschaftl. Sammlungen katalogisieren mit der "Klecksmethode" ihre Bestände. ;)
LG
Kluftknacker
ms-mineralien:
Ich werde nächstes Wochenende mal beide Varianten ausprobieren, einmal die mit dem Latexfarbklex und dem Klarlack, und dann die mit der Heißklebepistole und dem Zettel, ich bin mal gespannt was mit besser gefällt bzw. was besser funktioniert und wie Zeitaufwändig das ist.
Gruss
Michael
triassammler:
Hallo,
Zeitaufwand hin oder her, wenn man ggf. Stunden verbracht hat, um eine Stufe zu finden, zu bergen, zu reinigen und zu bestimmen, dann reisst es zeitlich keine der genannten Methoden mehr raus. Dauerhaftigkeit sollte hier vor Zeitersparnis gehen!
Die Methode, die Stufe zwecks optimalen Werterhalts gar nicht zu beschriften und nur ein Etikett beizulegen, ist kreuzgefährlich. Da muss nur mal eine Schublade herunterfallen, oder später nehmen es die Erben mal mit dem Einmotten vor dem Verkauf nicht so genau - und schon ist alles schön durcheinander, voneinander separiert, oder die "unnötige" Zettelwirtschaft entsorgt. Und wie viele Postings haben wir hier von Mitgliedern, die genau dieses Problem mit erworbenen Sammlungen haben...! Wobei dann vieles mangels genauer Angaben nur noch für den Flohmarkt oder die Mülltonne taugt.
Gruß,
Rainer
Kluftknacker:
Treffender als Rainer hätte man das nicht formulieren können.
Schönes WE
Kluftknacker
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