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Optimale Beschriftung auf Mineralien?

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ms-mineralien:
Wie gesagt, ich denke das mit der Latexfarbe und dem Klarlack ist schon eine gute Idee, hält vor allem für die Ewigkeit,
aber wenn man vielleicht über 200 Stufen hat, dann ist das denke ich schon sehr Zeitaufwendig. Wie lange brauchst du denn bis du ein Mineral beschriftet hast Uwe?
Es gibt ja noch die Variante mit dem Kitt und einem Papierzettelchen, aber ich kann Kitt nicht ausstehen.
Jetzt ist mir gerade die Idee gekommen anstatt Kitt die Heißklebepistole zu benutzen, ob das was wird? Ich werde das man an einem unansehnlichen Brocken ausprobieren.

Gruss

Michael

skibbo:
Hallo Michael,

von Mineralienkitt + Papierzettel würde ich dir abraten. Denn bei steigenden Temperaturen (Dachgeschosswohnung) habe ich die Erfahrung gemacht, das dir das Zeug in die Stufen zieht und dort, ebenso wie auf dem Papier unschöne Fettflecken hinterlässt. Ich bin auch schon seit geraumer Zeit auf die Heißklebepistole + Papierzettel umgestiegen. Hält prima und lässt sich super entfernen. Denn spätestens wenn du die Stufe mit Wasser in Kontakt bringst fällt der Heißkleber meist von selbst ab. Für mich bisher die beste Lösung.

LG stefan

triassammler:
Hallo,

ich verwende weißen Edding als Grundierung und schreibe die Nummer auf die noch nicht völlig getrocknete weiße Fläche mit dünnem schwarzen Edding. Hat den Vorteil, dass sich der schwarze Edding mit der Grundierung verbindet und bei normaler Handhabung der Stufe nicht abgerieben wird. Entfernen lässt sich das ganze bei Bedarf gut mit einem Messer, eventuelle Rückstände können mit einem lösungsmittelgetränkten Tuch weggetupft werden. Zeitaufwand für die Beschriftung: ca. 2x30 Sekunden, mit 5 Minuten Trockenzeit für die Grundierung dazwischen.
Stücken, denen ich eine solch dauerhafte Markierung nicht antun möchte, bekommen ein auf die gleiche Weise beschriftetes Stück Hansaplast-Textilklebeband (das Zeug, das zur Fixierung von Verbänden benutzt wird) aufgeklebt. Dass sich der Kleber zersetzen würde, habe ich in 10 Jahren noch nicht beobachtet.

Mich persönlich stört es nicht, wenn ich ein Stück erwerbe, auf das bereits eine fremde Inventarnummer aufgebracht ist, solange die Nummer nicht im Unverstand mitten auf die Vorderseite gekritzelt wurde und es sorgfältig gemacht wurde, so dass ich meine eigene Nummer darüber aufbringen kann. Wo ich einen Haschmich kriege ist, wenn ein Zettel oder Klebeettikett mit Klebstoff an das Stück gepappt wurde. Die Schweinerei lässt sich kaum mehr entfernen. Bei Stücken von historischen oder erloschenen Fundstellen kann es aber auch sehr interessant sein, durch noch vorhandene Altnummerierungen die Sammlungsgeschichte des Stücks nachzuvollziehen.

Gruß,
Rainer

uwe:
Natürlich ist die von mir oder Rainer "Triassammler" angewendete Methode zeitaufwendig. Aber in den kommenden Wochen mit den zu erwartenden sammleruntauglichen Wetter, ist es eine schöne Möglichkeit sich mit der Sammlung zu beschäftigen. Außerdem gebe ich Rainer recht. Eine alte Inventarnummer ist ein Stück Geschichte der erworbenen Stufe und sollte zumindest dokumentiert werden.

Uwe

Uwe E:
Ich drucke die Nummern mittels meines selbst gebastelten Sammlungsverwaltungsprogramms, geht aber genauso gut z. B. mit einem Tabellenkalkulations- oder Textprogramm, auf einem Farbdrucker aus. Ich verwende dabei weiße, fette Schrift auf rotem Hintergrund. So sind die Schildchen später am Objekt schnell zu finden. Die Nummernetiketten sind ca. 10 x 3 mm groß.
Danach klebe ich einen Streifen farbloses Klebeband darüber, um sie zu schützen.
Auf die Rückseite des Ausdruckes kommt eine Bahn doppelseitiges, extrem haftendes Teppichklebeband (Gewebeband).
Von dem Streifen mit den Nummern kann ich dann immer die aktuelle oben abschneiden und aufkleben.
Bis auf sandende und bröselige Stufen (da meist Beschriftung mit der bewährten "Schrift auf weißer Farbe-Methode") haften die Etiketten nun schon viele Jahre.

Grüße
Uwe

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