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Autor Thema: Geologische Streifzüge durch Namibia und Namaqualand von giantcrystal  (Gelesen 4850 mal)

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Offline Stefan

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Für alle Liebhaber von Reiseberichten, hier ein Reisebericht von giantcrystal

Geologische und mineralogische Streifzüge durch Namibia und Namaqualand

Besten Gruß
Stefan
« Letzte Änderung: 18 Nov 09, 11:25 von Stefan »

Offline Stefan

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Thomas wenn Du Dir jetzt noch die Mühe machst und einen kurzen Abstrakt (Zusammenfassung) zu Deinem Artikel schreibst, kommt er auch noch auf die Startseite

Hier die Felder zum Ausfüllen - Deutsch ist Pflicht - Englisch die Kür! und Spanisch der Wahnsinn.

Besten Gruß
Stefan
« Letzte Änderung: 18 Nov 09, 00:30 von Stefan »

Offline Krizu

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Hallo,

ein superschöner Bericht mit tollen Fotos!

Danke!

Frank

Offline Lapislazuli

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Ja, kann da nur beipflichten, wirklich ein ganz toller Bericht! Vor allem die Kombination mit den Fotos finde ich gut, weil man sich das alles gleich viel besser bildlich vorstellen kann. Das lockert den nicht gerade kurzen Text auch etwas auf. Ich finde es außerdem faszinierend, das es Leute gibt, die solche Exkursionen in so weit entfernten Ländern durchführen und das über mehrere Wochen (und auch den Mut dazu aufbringen).  Was mich schon ein bischen wundert ist, das doch viele Abbaugebiete umzäunt sind und ein Betretungsverbot besteht, habe das von Afrika nicht so erwartet. Ich dachte immer, da geht es etwas laxer zu.

PS: Ohne Stefan´s Link hätte ich den interessanten Bericht wohl nie gefunden / gelesen, da ich mich bis jetzt meistens nur im Forum aufhalte, was sich aber nun hoffentlich ändern wird.


Glück Auf

Edgar

Offline giantcrystal

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Vielen Dank fuer die netten Kommentare, aber ...

Was sind denn "Gologogische Streifzuege..."

Bitte verbessern, da ich es gerade nicht kann

Glueck Auf

Der Verfasser

Offline Ralf

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Ein wirklich guter Bericht, Respekt. Da möchte man gleich in den Flieger steigen.

Offline Achim

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Hallo Thomas,

wow ... - wenn das keine gelungene Zusammenfassung ist. Mir schwirrt noch der Kopf allein ob der vielen (für mich) exotischen Mineralienbezeichnungen. Diese allein zu kennen und nicht durcheinander zu bringen übersteigt hier meinen Horizont.

Das Land selbst kenne ich ein bischen aus astronomisch getriebenen Besuchen 2007 und 2009.  Nun bekomme ich ein Gefühl darüber, was mineraologisch möglich wäre. 2011 will ich wieder nach Namibia - vielleicht kann ich dann (zumindest zu einen kleinen Teil) eine 'paragenese' der beiden Hobbies herbeiführen.

Vielen Dank für den tollen Bericht!!!!

Achim

Offline Moni

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Hallo Thomas,

im anderen Thread war mein Beitrag wie ich gerade sehe falsch plaziert!!!
Bleibt dennoch zum Eintag im Lexikon betrifft Namib Lead Mine folgende  Frage:

Die genannte Mine (hier Bilder mit dem Förderturm und dem Rössingberg im Hintergrund) kenne ich ebenfalls. Nur wieso steht dann im Lexikon bei der Wegbeschreibung nach wie vor:

"Diese aufgelassene Grube liegt ca. 32km NE von Swakopmund; kurz hinter Wlotskasbaken ca. 2km rechts über der Wüstenpiste".

Das stimmt doch nicht!

Richtige Zuwegung würde lauten:
B2 von Swakopmund Richtung Usako, nach ca. 32km? am Bahnhof "xxx" (muß nachschaunen, der liegt nördlich der Straße) auf die Wüstenpiste, Bahmlinie überquer und der Piste folgen bis Mine.
Sobald man die Rössingberge auf der B2 hinter sich gelassen hat - ist man am Pisteneinstieg vorbei!

Also wie gesagt, ich bin nach wie vor irritiert und ging davon aus, daß ich 2006 eine andere Namib-Mine besucht hatte, obwohl da genau der gleiche Förderturm steht etc. ....

Bitte um endgültige Aufklärung.

Herzliche Grüße
Moni

PS: als Beiweis hier meine Fotos:

Offline Moni

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Nochmal Hallo Thomas,

Dein Bericht ist wirklich eine Bereicherung und bei mir kommt Wehmut sowie viele Erinnerungen ins Gedächtnis ...

Hast Du nun Mineralien in der Arnhem-Höhle gefunden?

Zitat: "... Nicht nur der hohen Temperatur in der Höhle wegen eine Mineralienfundstelle für die ganz harten Sammler !"
Mein Kommentar: Ich fand die Höhle und die Temperaturen ausgesprochen gut - trotz dicker Lederhose.  ;)
Ich hatte die Höhle während der Vorbereitungen nicht als Mineralreich bzw. Besammelnswert eingestuft und daher nicht geschaut. War das ein Fehler?

Lieben Gruß Moni

Offline giantcrystal

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Hallo Moni

naja. ich empfand es als ziemlich heiß und sti(n)ckig in der Arnhem Cave und die Wände sind meist ziemlich verschmiert. Daher diese meine Aussage  :P...und wenn ich etwas gefunden hätte, hätte ich es bestimmt geschrieben...

Was Namib Lead anbelangt, so steht das tatsächlich falsch im Lexikon drin. Sollte man mal korrigieren.

Glück Auf

Thomas

Offline Moni

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Hallo Thomas,

endlich eine korrekte Aussage!
War tatsächlich damals der Meinung, die Fundstellenbeschreibung im Lex bezieht sich auf eine weitere für mich vor Ort nicht auffindbare Mine und war ob der Übereinstimmungen mit der Namib Lead Mine ständig irritiert.
 
Ich werde mich für die Korrektur verwenden.
Wenn jetzt dort wieder Aktivitäten stattfinden, dann müßte ja auch die Zufahrts-Piste etwas hergerichtet sein oder? Schade, daß die Luftbilder keine Aktualität aufweisen.

Herzliche Grüße
Moni 

Offline giantcrystal

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Die Angaben zur Namib Lead Mine wurden von mir zwischenzeitlich korrigiert.

Eine Eigenartigkeit bleibt dabei allerdings bestehen. In der Literatur wird die Deblin- oder Namib Lead Mine auch als "Mine Namib Blei II" geführt, so in einem alten Aufschlussartikel. Da fragt man sich natürlich, wenn es eine "Mine II" gibt, wo denn die "Namib Blei I" Mine liegt...

Glück Auf

Thomas

Offline Moni

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Hallo ciantcrystal,

ja das stimmt. Ich weis zwar jetzt nicht, wo ich das mit -Blei II- gelesen habe, jedoch ist es gerade das und die ehemalige Zufahrtbeschreibung ... hinter Wlotskasbaken ca. 2km rechts über der Wüstenpiste ..., was mich so irritiert hatte.

Der Name Deblin sagt mir vorerst gar nichts.

Auf den Luftbildern habe ich letztens gesehen, daß etwa östlich zwischen Namib Lead Mine und Rössingberg eine Ansammlung von Gebäuden steht, Eine schnurgerade, breite Piste gehört auch dazu. Ich nehme an, daß es sich um eine Start- und Landebahn handelt.  Ist das neu oder alt, kennst Du das?
Würde insofern Sinn machen, als daß wenn die Mine wieder in Betrieb steht, dann dort die Unterkünfte sind/wären. Unter Beachtung solcher Gegebenheiten, wie Einstellung der Bergbautätigkeit, Abräumung aller Geräte incl. Entfernung aller brauchbaren In- und Aufbauten von Häusern, könnte ich mir vorstellen, daß auch die Neubelebung der Ruinen ganz schnell bewerkstelligt wird.
Es ist ja auch an vielen anderen Stellen zu beobachten, daß nur noch die weißen Außenwände der Gebäude stehen gelassen wurden - siehe z.B. Husab Minie, am Steinbruch des Rössingberges, an der Cu-Mine in Klein Aub..... u.s.w.         

Ich hatte gesehen, daß Du die Wegbeschreibung geändert hattest  - allerdings erst nach meinen Eintragungen der GPS-Daten mit Stefans Kartenhilfe.
Außerdem dürfte ja jetzt auch die Pad-"Einstieg" von der B2 aus gut auszumachen sein und die Pad zur Mine recht befahren und damit gut sichtbar sein oder?

Schönes Wochenende wünscht
Moni

Offline giantcrystal

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Hallo Moni

Deblin Mine wurde Namib Lead II in der letzten Betriebszeit genannt, nach den Töchtern des damaligen Bergwerksbetreibers :Debbie und Lin...

Die von dir angesprochene Gebäudegruppe östlich von Namib Lead am Fuß der Rössingberge kannte ich noch nicht, scheint mir nach Art des Aufbaus mit starker Umzäunung eine Anlage des namibischen Militärs zu sein. Auf jeden Fall nichts Bergbauliches.

Die dachlosen Häuser auf ehemaligen Gruben Namibias sind ganz typisch und haben meines Wissens mit dem namibischen Steuerrecht zu tun (oder zumindestens mit dem früheren südafrikanischen). Da gibt es eine Gebäudesteuer, die aber nur zu bezahlen ist, wenn das Haus auch ein Dach hat. Folglich : Dach abdecken, steuerfrei werden ;-)

Glück Auf

Thomas

Offline Moni

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Hallo giantcrystal,

der Name Deblin Mine wurde auch im Buch Namibia -Editon Schloss Feuerstein- genannt --- habe dies heute auch gefunden.

Ansonsten möchte ich mal noch ganz allgemein anmerken folgendes anmerken:
In obiger Literatur sind einige interessante Bilder abgebildet z.B. zu Tsumeb. Bei einem Vergleich dieser aus 1952 stammenden Luftbildaufnahmen mit den heutigen per google ergeben sich so einige Aha-Effekte. Hätte nicht gedacht, daß man die Anlagen von 1952 heute noch erkennt....  -Sehr schön-

Lieben Gruß
Moni