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Autor Thema: Hornstein auch Madenstein genannt aus der Kiesgrube Ottendorf O.  (Gelesen 16391 mal)

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Offline Gerhard

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Bei einem Besuch in Ottendorf fand ich auf der Grundsohle bei den alten Großkornhalden beim
Badesee in diesem Sommer diese beiden Steine. Ich dachte erst ,das es Achate sind .Und jetzt nach
Bearbeiten der Stücke glaube ich --das es Madensteine sind,deren Primärfundstelle das Döhlender
Becken ist.
Gruß Gerhard

Offline Lausitz

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Hallo Gerhard, der erste ist schlecht erkennbar und demzufolge kaum bestimmbar, das zweite stück wird wohl eisenkiesel sein wie er nicht nur in ottendorf so vorkommt.
Beste grüße

Offline Gerhard

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Hallo Bernd
Endlich höre ich mal wieder was von Dir .Naja, das erste Foto ist nicht so recht gelungen. Müßte dann
noch ein Versuch machen.
In den ---Fossilseiten-- wird ja in letzter Zeit wenig geschrieben und Bilder gezeigt. Vielleicht trage ich mit
meinen kleinen Funden ein wenig dazu bei ,das auch hier wieder mal was los ist. Oder sind die
fossilen Fundstätten alle erloschen .
.Wenn meine gezeigten Stücke keine sogenannten Madensteine sind dann zeigt Ihr mal welche
aus der Gegend vom Windberg bei Freital
Vielleicht sollte ich auch mehr Mut zeigen ,zufällig gemachte Funde ,die ich nicht deuten kann ,hier zu zeigen
Gerhard

Offline trommeln

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Könnte es sein, dass das obere Jaspis ist?

Offline Lausitz

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Hallo Gerhard, du fragst an ob die fossilen fundstellen alle erloschen sind. ( auf den achatseiten ist doch auch nicht mehr viel los, )Zu den altelbekiesen möchte ich mal paar gedanken zu deiner frage schreiben.Ich bin in der vergangenheit auch sehr viel in den mir bekannten kiesgruben oder auf feldern unterwegs gewesen. Als sammler von nur-elbegeröllen sind die fundmöglichkeiten nicht mehr so gut wie in den vergangenen jahren. Als beispiel nenne ich die kiesgrube in ottendorf-okrilla in der ich von 1994-1999 regelmäßig sammeln war und auch eine sehr gute sammlung von geröllachaten aufgebaut hab. Nach 99 wurde es in ottendorf immer stiller sieht man mal von den haldenfunden auf der 32iger ab. Aber wer will denn nur die kleinen achate,grad aus ottendorf wo auch mal richtige brocken gefunden wurden( die dann in den köpfen der sammler geistern ), in seine sammlung haben.Dazu ebend auch noch die anderen aufschlüsse entlang des ehem. senftenberger elbelaufes. Ob großgrabe,die felder um leippe-torno,lauta oder die kiesgrube von lauta überall das gleiche dilemma kaum noch ansprechendes material.
Mit den kieselhölzern ist es ähnlich, ich sammle seit 1998 geröllkieselhölzer ebenfalls aus den elbeläufen und auch da muß man sagen das die funde stetig abnahmen. Bleibt als fazit zu sagen: Gerhard du hast recht wenn du feststellst das die funmöglichkeiten in den altelbekiesen sehr schlecht geworden sind.
Zitat
Vielleicht sollte ich auch mehr Mut zeigen ,zufällig gemachte Funde ,die ich nicht deuten kann ,hier zu zeigen
klingt doch recht eigenartig wenns schon mut braucht hier etwas zu zeigen.
Schöne grüße aus Brieske

Offline triassammler

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Hallo Gerhard!

Vielleicht sollte ich auch mehr Mut zeigen ,zufällig gemachte Funde ,die ich nicht deuten kann ,hier zu zeigen

Ja aber natürlich, sehr gerne! Im Forum geht es unter anderem ja auch darum, Stücke zur Diskussion zu stellen, mit deren Deutung man selbst nicht weiterkommt.

Gruß,
Rainer

Offline Gert Müller

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Hallo Bernd
Endlich höre ich mal wieder was von Dir .Naja, das erste Foto ist nicht so recht gelungen. Müßte dann
noch ein Versuch machen.
In den ---Fossilseiten-- wird ja in letzter Zeit wenig geschrieben und Bilder gezeigt. Vielleicht trage ich mit
meinen kleinen Funden ein wenig dazu bei ,das auch hier wieder mal was los ist. Oder sind die
fossilen Fundstätten alle erloschen .
.Wenn meine gezeigten Stücke keine sogenannten Madensteine sind dann zeigt Ihr mal welche
aus der Gegend vom Windberg bei Freital
Vielleicht sollte ich auch mehr Mut zeigen ,zufällig gemachte Funde ,die ich nicht deuten kann ,hier zu zeigen
Gerhard

Offline Lausitz

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Hallo Gert Müller, versteh nicht so ganz den sinn gerhards text zu zitieren.
Gruß und ein frohes weihnachtsfest aus Brieske

Offline Gert Müller

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Hallo Bernd,
muss mich erst mal ein wenig reinfuchsen, bin sozusagen noch ein Neuling.
Ich hab 1985 die Madenstein Fundstelle in Freital- Burgk wiedergefunden.
Hab auch eine eigene Web-Seite,Bitte bei Google unter Madenstein  suchen.
Viele Grüße Gert

Offline Gert Müller

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Ich glaube der Rote Hornstein könnte aus den Döhlener Becken stammen.
Ich hab den Hornstein Typ auf den Feldern von Großsedlitz  gefunden und Scolecopteris Fiederchen waren auch gut zu sehen.
Viele Grüße Gert

Offline Sargentodoxa

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Hallo
Im Grunde gebe ich Bernd recht, aber es sind noch andere Einflüsse auf die Funddichte. Die Sammlerschar für z.B. für Geröllhölzer ist größer geworden. Früher  haben die wenigsten Achatsammler Hölzer mitgenommen, es sei denn sie waren bunt bzw. ein Bärlappquerschnitt, der für ein seltsameren Achat gehalten wurde.  Heut wird jedes Stück Kieselholz mitgenommen. Zumindest wissen auch wir beide, das Pensionäre und Rentner tagtäglich mehrere Stunden in gewissen Kiesgruben sammeln. Was bleibt da noch übrig?
Auch werden Kieselhölzer zur Goldfischteichgestaltung verwendet. Ich kenne viele Teiche mit schönen Geröllen. Auch der Teich meiner Ex hat mindestens ein Zentner schlechte Dadox, blasse Geröllachate und -amethyste. Den blanken Horror hab ich im Sommer gesehen. Ein 40cm Angiospermenstamm mit 2 Zentren ( hier aber als tertiäres Geschiebe ) an einem Gartenteich, dekoriert mit einer Plastikschildkröte. Wer hat vor Jahren Hornsteine mitgenommen?  Heut gibt es eine große Fangemeinde und es werden immer mehr.
Nimm doch mal die dunkelbraunen bis schwarzen Hornsteine, die erst beim genaueren Hinsehen bzw beim Durchsägen den Fossilinhalt zeigen. Diese Sachen hat niemand aufgehoben. Da ich auf der Suche nach seltenen Hölzern bzw. Hornsteinen - hier gibt es nicht nur die aus dem Perm ( Madensteine / Kieseltorf ) in letzter Zeit mehrere Sammlungen durchsehen durfte, weis ich, welche unbearbeiteten Schätze noch in Kellern liegen. Gruß Werner

Offline moldijaeger

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  • Lausitzer Moldavite
Hallo Hornsteinfreunde,

hier habe ich mal ein interessantes Stück aus O-O!
Kann man es näher bestimmen?

Grüße

Offline Sargentodoxa

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Hallo Enrico
Diese Art Hornstein ist in fast allen Lausitzer Kiesgruben zu finden. Ein fast identisches Stück ( 80 x 90 mm ) besitze ich auch aus Ottendorf-O. Neben runder Struktur haben diese Hornsteine oft noch "Bohnen- bzw Stäbchenstruktur". Eindeutig Fossiles lässt sich leider in diesen Stücken nicht identifizieren. Es gibt zwar Material mit marinen Sachen wie Foraminiferen und Moostierreste oder in letzter Zeit Hornsteine mit verschiedenen Gastropodenformen. Ein Ex. sogar mit Gastropoden und Holzteilchen bzw. schuppenförmiger Koniferenbeblätterung. Das Material muß aber erst geschliffen und näher untersucht werden. Diese Sachen sind aber eindeutig ansprechbar, was bei dem gezeigten Stück leider nicht der Fall ist. Aber vielleicht hat jemand eine Idee was diese "Strukturen" darstellen? Gruß Werner

Offline Lausitz

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Darüber gab es schon früher mal hier einen thread
http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,17536.0.html

Offline agategerd

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Hallo,

schönes Stück und mein erster Gedanke ging in Richtung "Ozean Jaspis"
(nachfolgend ein Vergleichs Stück aus meiner Sammlung) .aber das wäre von den Spezialisten wohl gleich erkannt worden.

Sammlergrüße Gerd.

PS @ Lausitz  war nun das Stück von -M-  fossilien Ursprungs?

 

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