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Autor Thema: Nebenverdienst  (Gelesen 5933 mal)

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Offline Daachhex

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Nebenverdienst
« am: 06 Jan 10, 20:18 »
Also, ich habe mir heute Nacht mal Gedanken gemacht. Es ist ja so schwer für einen Laien eine
Steinbestimmung durchzuführen. Wie wäre es denn, wenn sich zwei oder drei Fachleute zusammenschließen und auf Nebenerwerbsbasis eine kleine Firma gründen. Dorthin schicken die
Sammler dann im Winter ihre undefinierbaren Steinchen ( evtl. 10 - 20 im Karton ) mit einem Foto von jedem Stein (und näheren Angaben, z.b. Fundstelle usw.) auf dem sie einkreisen, welche Stelle von dem Stein (da ja oft mehrere Mineralien vorhanden sind) sie wissen wollen.
Die kleine Firma ist ja für diese Auskünfte ausgebildet und kann sicher schon bei vielen Steinen beim einfachen Sichten sagen: Das ist Siderit, das ist Pyrit, daß ist Quarz usw. usw. Dann macht sie evtl. auch noch ein Foto, wo sie dies dokumentiert. Alles wieder eingepackt in denselben Karton, mit demselben Verpackungsmaterial und mit der "Bescheinigung" und der "Rechnung" zurück an den Absender. Zu der Rechnung, na ja, sie dürfte sicher nicht zu hoch sein. Wenn natürlich auch noch bestimmte Untersuchungen durchgeführt werden müssen, ist der Preis natürlich
höher. Das kann man ja in einer Preisliste dokumentieren. Ich würde auf jeden Fall so etwas ab und zu in Anspruch nehmen. So und jetzt nicht so viele Spötter und ab die Post !

Offline guefz

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« Antwort #1 am: 06 Jan 10, 20:40 »
Hallo,

für rein optische Bestimmungen sollte man zu einem Bestimmungsstand auf der nächst-besten Börse gehen oder zu Bekannten, die sich damit auskennen. Für richtige Analysen gibt es bereits eine ganze Reihe mehr oder weniger kostenpflichtiger Adressen.

Günter

Offline TKMineral

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Antw:Nebenverdienst
« Antwort #2 am: 06 Jan 10, 20:43 »
Hallo!

Da wäre aber auch das Problem, das man viele Mineralien visuell schon garnicht bestimmen kann bzw. bei manchen Sachen optisch Verwechslungsgefahren bestehen und man daher dann auch Gerätschaften braucht (bzw. Partner, die sowas haben und durchführen können) um EDX (Energiedispersive Röntgenspektroskopie) und XRD (Röntgendiffraktometrie) für eindeutlige Ergebnisse zu erlangen.

Gruß

Thomas

Offline Bergbaumaulwurf

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Antw:Nebenverdienst
« Antwort #3 am: 06 Jan 10, 21:23 »
Glück Auf!
Auch wenn es etwas Altmodisch klingen soll. Dafür gibt es doch Mineralienvereine und es es ist schön sich gegenseitig helfen zu können und sich aber auch weiterzuentwickeln. Es muss keiner so im stillen Kämmerlein für sich dahinsammeln. Muss selber sagen das ich im Geraer Mineralienverein sehr gut aufgehoben bin. Monatlich finden sehr starke und gute Vörträge statt. Eine Stunde vorher ist Treffen und dank der Ausrüstung und der Mitglieder ist hier immer für Hilfe gesorgt.
Also wer in der Nähe wohnt ist dazu Herzlichst Eingeladen. Termine unter Geraer Mineralienfreunde bzw Verein zu finden. Der nächste Vortrag ist am 22.01 und am 23,01  ist von 10-15 Uhr eine Tauschbörse im Naturkundemuseum.
Bergbaumaulwurf

Offline triassammler

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Antw:Nebenverdienst
« Antwort #4 am: 06 Jan 10, 22:22 »
Hallo,

der Gedanke von Hiltrud ist mir auch schon früher mal gekommen - für Fossilien, aber das ist, abgesehen von fehlendem Analyseaufwand, prinzipiell ja das gleiche. Wenn man allein sieht, wie viele Fehl- oder Nichtbestimmungen bei eBay herumgeistern, aber auch bei Händlern, die bei Sammlungsankäufen nicht jede einzelne Angabe zu einem Stück gewissenhaft prüfen können, ganz abgesehen von völlig fehlenden Angaben... Sinn macht so etwas vor allem, wenn man zur Bestimmung eine Wertschätzung liefern kann, denn der Kunde ist nicht der Sammler oder völlige Laie (der geht, wie richtig bemerkt, auf Börsen oder lässt sich im Verein helfen) sondern jemand, der ein Interesse daran hat, mit möglichst genauen Angaben zum Stück einen guten Preis zu erzielen.

Problem Nr. 1 sehe ich im Versand: Mit Fotos kriegt man vielleicht die Standardsachen bestimmt, für den Rest müsste man sich die Stücke zuschicken lassen oder selbst vor Ort kommen. Jeder weiss, dass man gerne schnell eine Mail schickt, aber wesentlich weniger gern schnürt man ein Paket und bringt es zur Post, vom Porto ganz abgesehen. Da vor allem der völlig unbeleckte Kunde keine Ahnung hat, ob sein Stück nun 1 ct oder 1000 € wert ist, wird er sich scheuen, für die Bestimmung auch noch Geld zu investieren.

Problem Nr. 2 ist die Reputation und Kundenmenge: Irgend ein Zertifikat, ausgestellt von der Hans Müller GmbH, macht nicht viel her. Dafür kann man keine hohen Rechnungen stellen, und es ist auch nicht so, dass in jedem deutschen Keller kistenweise unbestimmtes Material lagert und nur darauf wartet, zur Bestimmung eingeschickt zu werden. Zahlreiches Kleinvieh, das reichlich Mist macht, erwarte ich da nicht. Schlussendlich wird man doch wieder auf Börsen präsent sein und für sich werben müssen. Und dann hat man nebenan den kostenlosen Bestimmungsstand, und die Leute fragen sich, was das soll.

Ingesamt denke ich, dass der Aufwand, der hinter der Idee steckt, deutlich größer ist als es das simple Motto "Sie schicken es, wir bestimmen es" vermuten lässt. Dann lieber gleich so ein Laden, bei dem die Leute ihre Sachen für eBay einliefern.

Gruß,
Rainer

Online limestone

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Antw:Nebenverdienst
« Antwort #5 am: 06 Jan 10, 22:34 »
Hallo,
ich finde die Idee an sich nicht schlecht, ist nur wahrscheinlich so nicht umsetzbar, weil eine Firma muss von irgendetwas leben und die paar Leutchen, die unbestimmte Minerale zuhause haben, diese genau bestimmt haben möchten und noch dazu bereit sind Geld dafür auszugeben, können niemanden ernähren. Da bin ich sicher, zumal es doch, wie von meinen Vorrednern beschrieben jede Menge Alternativen gibt, die nichts kosten.
Glück Auf
Ralf

Offline berthold

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Antw:Nebenverdienst
« Antwort #6 am: 06 Jan 10, 22:56 »
Hallo,

Zitat
Dafür gibt es doch Mineralienvereine

ja, das sehe ich auch so. Kommt man mit eigener Bestimmung nicht weiter sind sach- und ortskundige Sammlerfreunde -und die hat man in aller Regel in den Vereinen- der nächste Versuch. Da sollte ein hoher Prozentsatz identifiziert werden können. Erst wenn man auch da keine Sicherheit bekommt UND wenn der Fund von einer gewissen Wichtigkeit ist - dann ist die Analytik angesagt. Da rate ich aber zunächst mal davon ab selbst ein Verfahren zu wählen und beispielsweise ein Pulverdiagramm oder eine EDX machen zu lassen - da kann man viel Geld ausgeben, Proben "vernichten" und am Ende nur mit neuen Fragen oder falschen Antworten dastehen. Selbst EMP kann nicht alles und ich habe sehr starke Zweifel ob sich eine "Bestimmungsfirma" den notwendigen Gerätepark anschaffen könnte. Ich plädiere sehr stark für eine Zusammearbeit mit der Wissenschaft, die "gewisse Wichtigkeit" des Fundes muss natürlich gegeben sein. Dazu braucht man natürlich die entsprechenden Kontakte - und ja, doch, da sind wir wieder bei den Mineralienvereinen.

Gruß
Berthold

Offline Vega

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Antw:Nebenverdienst
« Antwort #7 am: 07 Jan 10, 00:19 »
Also ich lasse meine Stücke die niemand kennt
meist an grössen Börsen  °Gratis° bestimmen ..

Oder ich habe auch schon schnell da Bilder Rein gestellt .. 
 und Sie wurden Eigentlich innerhalb von 2-3  Tagen  Angeschaut und Kommentiert..   
Also ich glaube niemand würde  Für das Was bezahlen ..  Ist mal meine Meinung..

Offline smoeller

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« Antwort #8 am: 07 Jan 10, 10:31 »
Hallo,

Das funktioniert meines Erachtens leider so nicht.

Sonst würde ich es glatt machen.

Damit man auf sagen wir 400 Euro/Monat kommt, muss schon einiges an Proben eingehen. Für die Bestimmung eines Quarzes kann man ja nun nur ein paar wenige Euro nehmen. Und wenn es komplizierter wird (das kann schneller passieren, als man denkt) braucht man Datenbanken, Literatur und meist Analytik. Da ist man dann schnell in der Verlegenheit, die nächste Uni aufsuchen zu müssen. Und die haben auch nicht immer alles, was man braucht.

Gerätezeit ist oft knapp und teuer, da kann man nicht mal eben so reinschneien und sagen, ich brauche mal wieder 2 Tage an der Mikrosonde für 10 Pyroxene. Wenn man da überhaupt einen Termin kriegt, dann so in zwei Wochen und für 200 Euro/Tag. Was soll ich dann nehmen, zumal ich pro Anschliff auch noch mal 20-25 Euro zahle (und möglicherweise über einen Monat warten muss). Dann bin ich bei sechs Schliffen am Tag mit der Mikrosonde (mehr schafft man beim besten Willen nicht, wenn man gründlich vorgeht, und nicht nur ein paar wenige Punkte misst, eher sogar noch weniger) bei 200 Euro + 120 Euro = 220 Euro. Rechne ich mal + Anfahrtskosten und Mittagessen + Rücksendung der Proben 240 Euro Kosten für mich, sind das 40 Euro pro Probe (allein die Unkosten, noch keine Steuern, noch kein Verdienst). Dann müsste ich mindestens 60 Euro nehmen, damit ich auf meinen Schnitt komme, und das zahlt keiner mehr. Die Kosten für den Betrieb der Geräte sind immens und 20 Euro für eine EDX-Untersuchung ein Schnäppchenpreis.

Als Nebenjob geht es nicht, zu zeitaufwändig. Hauptberuflich bräuchte man mindestens 1800 Euro/Monat brutto. Das bekommt man nur mit Bestimmungsservice nicht hin, es sei denn man hätte alle Geräte kostenfrei zur Verfügung (das geht aber für Normalsterbliche nicht).

Glück Auf!
Smoeller

Offline Krizu

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« Antwort #9 am: 07 Jan 10, 11:29 »
Hallo,

sehen wir es einmal wirklich von der Kostneseite:
Das REM-EDX liegt irgendwo im Bereich 150.000 bis 200.000 € Neupreis (lange keins mehr gekauft :-) ).
Flüssiger Stickstoff liegt bei einigen Euro/l + etliche 10 Euro für die Lieferung, vermutlich alle 2 Wochen.
Achja: der Dewar kostet auch und unterliegt möglicherweise der Prüfpflicht für Druckbehälter.

Dann die Betriebskosten REM: Kühlwasser, Vakuumpumpen und Filamente. Wobei sich ein Feldemitter fast schon gegen die Justage-Stunden rechnet. Nur kostet der Ersatz dann auf einen Streich mehr als 5k€. Haltbarkeit - je nach Kopfvakuum zwischen 2 Jahren und 6 Jahren. Dann ist noch keine Reparatur drin!

Dann muss die Probe möglicherweise beschichtet werden, ein Sputtercoater (wenige k€) plus Goldtarget  >:D

Ok dann die Arbeit:
Gerätepflege rechne ich einfach mit 5-6h pro Woche (Justage Emitter, Reinigungen, Wartung etc).
Wenn eine EDX vernünftig gemacht werden soll, sollten die Elemente kalibriert sein, imho 80€ pro Element und einige 100€ der Halter (Geller).

Gut, eine unbekannte Probe kommt an:
LiMi (achja - brauche nwir auch noch)und schauen was der Kunde meint. Stelle markieren und/oder Probe auf Teller aufbringen.
10min, 6 Proben beschichten 10min, Proben ins REM bringen 10min bis Vakuum.

maximal 5min Strahl justieren, Messbereich für alle Elemente. 3 min Strahleffizienz bestimmen.
Proben messen (jeweils 5min) sehen, dass nur leichte Elemente vorhanden sind.
Spannung runterregeln, Messbereich umstellen neu die Strahleffizienz bestimmen.
Messen (5min) und auswerten (3min - Plausibilität, Peakformen, Interferenzen).

Will der Kunde nur eine Tabelle mit den Elementen: fertig (2min bis 5min Bericht)
Ansonsten fängt das suchen an: Einige meiner EDX-Rätsel hier sind auch noch nicht gelöst  8)

Der andere Weg ist Proben rein und druff - nur kann dann alles passieren.

Achja: und wenn dann ein Kristall gesucht werden muss, wird es heikel. Ich habe einmal nach einem Foto 2h einen Kristall auf einer Kleinstufe gesucht - im REM sieht alles anders aus. Das war ein TiO2 neben einem Y-Phosphat aus Belgien  8) .

In der Summe  führt dazu, dass ca 1h bis 2h für eine Probe abzurechnen sind, in der Regel mit 60€ in der Industrie.
Klar, es mag schneller gehen, aber dann setze ich nicht meinen Namen darunter.

OK, Struktur:
30min pro Probe mit dem Diffraktometer?
Und der Strahlenscutzbeauftragte?

just my 2cts

Frank












 

Offline smoeller

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« Antwort #10 am: 07 Jan 10, 11:51 »
Hallo,

XRD in 30 min? Eher 60 pro Probe, wenn man nicht eine große Probemenge eines einfachen Materials (Quarz o.ä.) hat, damit man überhaupt vernünftige Intensitäten hat. Wenn es um Mischkristalle geht, mindestens 2-3 Stunden messen (mit Standard, z.B. Si-Pulver) und dann Rietveld-Verfahren zur Bestimmung der Gitterparameter. Meistens dann noch eine EDX/EMS, weil es sich nicht um einen einfache Mischkristall (Olivin, Albit/Anorthit etc.) handelt, sondern z.B. ein Crandallitmineral mit zwei möglichen Substitutionen oder mehr. Habe mal die Atompositionen für Plagioklas in TOPAS eingegeben (sind über 60!). Da sitzt man dann eine Stunde oder mehr.

Mit nur einem Probepunkt ist es meist auch nicht getan, da gerade vermeintlich einfache Minerale wie Granat und Plagioklas häufig sehr stark zoniert sind.  Dann ist es nur eine Frage des Geldes und der Zeit, wieviele Minerale man auf der Stufe hat. XRD kann nur die Bulk-Zusammensetzung bestimmen. Man erhält also nur die über das gesamte Pulver gemittelte Intensität, nicht die einzelner Domänen. Dann kann ein Feldspat durchaus Anorthit im Kern und Albit am Rand sein, man sieht es einfach nicht im Diffraktogramm.

In einem gebe ich Frank (Krizu) Recht: Es geht immer schneller und günstiger. Aber nicht, wenn man dann auch noch seinen Namen druntersetzen will.



Glück Auf!
Smoeller

Offline Günter Blaß

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« Antwort #11 am: 07 Jan 10, 12:50 »
Hallo,

ich stimme den beiden Krizu und smoeller voll und ganz zu.
Ich kenne die Arbeit!!
20 Euro für eine EDX ist wirklich ein Schnäppchenpreis.
Andererseits ist eine visuelle Bestimmung eines Minerals, vor allem an Hand eines Fotos, wirklich nur eine "visuelleBestimmung" und sollte auch so vermerkt werden bzw. mit einem ? versehen sein.

Günter Blaß

Offline Stänlsucher

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« Antwort #12 am: 07 Jan 10, 17:02 »
Glück Auf,
natürlich haben smöller und Krizu recht,der Aufwand für ordentliche Analysen ist recht groß und dürfte als einzige Erwerbsquell nicht funktionieren.
Ich habe mir über die Jahre verschiedene Wissenschaftler und wissenschaftliche Institutionen zu "Freunden" gemacht,um hin und wieder Proben analysieren zu lassen.(nicht ohne Erfolg  ;))Im Gegenzug erhalten DIESE bei Interesse Material und dürfen natürlich auch Ihre Ergebnisse publizieren.Ein guter Anlaufpunkt ist unter Anderem in Freiberg die Forschungsabteilung im Schloss Freudenstein oder über Lapis.Sammeln bedeutet auch immer den Kontakt zu suchen um zu erfahren was man (Frau) gefunden hat,zu anderen Sammlern und zu interessierten, kompetenten Leuten der Wissenschaft.
Immer daran denken,ALLES braucht seine Zeit,besonders Analysen!

Glück Auf
Lutz

Offline Krizu

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« Antwort #13 am: 07 Jan 10, 18:06 »
Hallo Lutz,

da gebe ich Dir recht. Entweder machst du ein ordentliches Analysenlabor auf (davon gibt es aber viele) oder nimmst den kleinen Dienstweg. Wenn dann für die Forschung etwas dabei rausspringt umso besser.

In manchen Firmen ist es möglich auch schon mal einige von der Analytik "passende" Glitzersteine durchzuschleusen.

Würde ich jetzt aber mit einem Columbit ankommen und den in der Firma durch die ICP-MS jagen  :-X
Oder die XRD ist mit einem Komplettscan belegt und es tritt in der Nacht eine Betriebsstörung auf?!
Oder ich sitze gemütlich am REM für einen Nachmittag und die offiziellen Proben stapeln sich ;-)

Es ist in der Regel ein Unterschied, ob es eine Firma mit der Betriebsanalytik ist, oder eine "Forschungsanstalt".
Aber du hast recht - der persönliche Kontakt - das 0,5 Kilo Kaffee-Paket - der Bergkristall: All das hilft immer bei dem kleinen non-profit Dienstweg.

MfG

Frank

Offline Daachhex

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« Antwort #14 am: 07 Jan 10, 20:54 »
Jetzt bin ich ganz klein geworden !!!
Aber ich weiß auch schon mal wieder etwas, das ist doch auch viel wert ! Man hat ja so gar keine Ahnung von dem Ganzen dahinter.
Aber dann muß ich Euch noch ein bis'chen mit weiteren Steinchen löchern.
Siehe Steinbestimmung
Und Danke für Eure Antworten
Hiltrud

 

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