Mineralien / Minerals / Minerales > erledigte Bestimmungen / completed determinations

Aktinolith / Epidot und Granat

(1/3) > >>

Achim:
Hallo,

anbei schon das 3. Stück Aktinolith. Während bei einem ob der Matrix mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Zillertal / Reischenbergkar zu tippen ist liege ich hier mit möglicher Lokalität völlig im Dunklen.
Ich hoffe die beigefügten Bilder helfen bei der Bestimmung des möglichen Fundorts.

Glück auf!

Achim

p.s. Stufengröße ca. 75 * 65 * 55 mm
p.p.s. Paragenese dürften kleine Bergkristalle sein.

wolfi:
Servus,
aufgrund der relativ hellgrünen Bruchflächen des "Aktinoliths" würde ich eigentlich mehr zu Epidot tendieren. Dazu passen auch die Bergkristalle. Den Fundort kann ich dir allerdings nicht sagen.
Servus + Glück auf
Wolfi

Embarak:
Hallo,

--- Zitat von: wolfi am 06 Jan 10, 22:37 ---... würde ich eigentlich mehr zu Epidot tendieren. Dazu passen auch die Bergkristalle...

--- Ende Zitat ---
Das war auch mein erster Gedanke.Für "Strahlstein" auch ein bisserl kurze Kristalle.
Kann Wolfi nur zustimmen.
Habe ein vergleichbares Epidot-Stück allerdings aus der Altai Mine,Xinjiang,China... ;D
Norbert

uwe:
Die dunkleren Kristalle können auch Augit sein. Aktinolith ist es sicherlich nicht und ich zweifle auch, daß die größeren XX Epidot sind. Epidot ist aber sicherlich auch auf den Stufen. Die Stufen sehen für mich wie Seebachkar im Obersulzbachtal oder Söllnkar im Krimmler Achental aus.

Uwe

Achim:
Hallo,

die Einschätzung Aktinolith habe ich von einem versierten Mineralienfreund, der allerdings die Stufe nur relativ kurz in den Händen (und unter der Lupe) hatte.

Wenn ich es richtig gelesen habe, bringt hier ein Säuretest keine Hilfe (beides unlöslich). Mit dem Strich habe ich auch Schwierigkeiten. Erst bei sehr starkem Druck auf dem Keramikplättchen gibt es einen blass-weislichen Abrieb, ich vermute aber von der Platte, nicht vom  Mineral. Mit dem Härte6-Griffel gelingt es nicht, das Mineral zu ritzen, auch nicht quer zur 'Maserung' (auch unter der Lupe nichts zu sehen als feiner, metallischer Abrieb).
Mit dem 7er Griffel gelingt es gerade so leicht anzuritzen, bei relativ kräftigen Druck. Das spricht beides  Richtung Epidot, ist aber wegen meiner fehlenden Erfahrung noch nicht eindeutig. Eine Idee, wie die beiden Mineralien mit meinen Mitteln unterscheiden kann?

Anbei nochmals ein paar Aufnahmen. Diesmal ohne Blitz, auf Stativ mit Tageslicht (bedeckter Himmel)

Glück auf

Achim

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

Zur normalen Ansicht wechseln