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Nähe der Oder im Harz gefunden... / Schlacken

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doe:
Hallo Zippy,wie schon geschrieben ist der Begriff "Bodeachat "eine
volkstümliche Bezeichnung für diese ,in der Bode um Thale /Treseburg gefundene Schlacke.Die Information "historische Kupferschlacke" stammt
aus dem Naturkunde/Bergbaumuseum Wernigerode. Da sind Stücke,auch hübsche Anschliffe ausgestellt.Sieberachat ist mir nun wieder kein Begriff.Vermutlich haben die Schlacken,die ja logischerweise überall sehr häufig vorkommen viele regionale Namen.
Von der optischen Erscheinung her sind Sieber und Bodeachat idertisch
Glück auf Günter

Ps habe nachgeschaut :Sieberachat nach Naturschutzgebiet "Siebertal",
     Schlacke von der"Glockenhütte" 16. Jahrh.verhüttete Erz von
     Rammelsberg/Goslar

Schlacke:

Die Schlacken aus dem Siebertal/Harz stammen von der ehemaligen Steinrenner Hütte, die die Eisenerze vom Eisensteinberg  verhüttet hat.  Die Bezeichnung Sieberachat ist irreführend und  hat mit Achat nichts zu tun.

Es gibt im Siebertal eine Menge kleinerer Schlackenstellen ( Durchmesser unter 1/2 Meter) an denen Kupfererze verhüttet worden sind, sie sind allerdings älter als die Steinrenner Hütte.

Glückauf!

Schlacke

Harzfossil:
Vielen Dank für die Antworten!!!

Was lies nun genau darauf schliesen das die Schlackestücke aus dem Westharz sind?

Hat auch jemand eine Idee zu dem weißen?

LG

Schlacke:

Nochmals zur Glockenhütte, die bereits 1487 schriftlich erwähnt ist. Sie lag an der Grane, ca. 1 km unterhalb der Ochsenhütte (am Granestausee).
Interessant ist, dass auf der GH zwar Rammelsberger Erze verhüttet worden sind, aber in den Schlacken überwiegend sek. Blei-Oxide  (rot und gelb) gefunden wurden.

Nachprüfenswert ist ein Artikel in der Wernigeröder Zeitung, Bd. 5 (1994), Nr. 21, S. 22 mit folgendem Titel: Blaue Steine in der Bode, Zeugen einstigen Kupferbergbaus bei Treseburg.

Bei der Kupferverhüttung fallen Schlacken mit höherem Eisen- und niedrigerem Kupferanteil an.  Ohne Analyse der Schlacken- bestansteile, lässt sich keine befriedigende Zuordnung treffen. Hilfreich sind dabei gelegentlich die sek. Mineralbildungen bzw. kleine kugelige Einschlüsse von Kupfer.

Weisse blasige Schlacken können auch aus dem Schmiedeprozess stammen.

Glückauf!


Schlacke

tbillert:
Halo Tanja,

das gruene ist - wie hier schon oft geschrieben - ein sog. Bodeachat, also letztlich Schlacke. Ich habe mal eine ganze Tuete davon am Buehberg bei Lauterberg aufgelesen, als ich dort bei Verwandschaft zu Besuch war.

Siehe dazu http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,16585.0.html

Viele Gruesse,

Thomas.

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