Nochmals zur Glockenhütte, die bereits 1487 schriftlich erwähnt ist. Sie lag an der Grane, ca. 1 km unterhalb der Ochsenhütte (am Granestausee).
Interessant ist, dass auf der GH zwar Rammelsberger Erze verhüttet worden sind, aber in den Schlacken überwiegend sek. Blei-Oxide (rot und gelb) gefunden wurden.
Nachprüfenswert ist ein Artikel in der Wernigeröder Zeitung, Bd. 5 (1994), Nr. 21, S. 22 mit folgendem Titel: Blaue Steine in der Bode, Zeugen einstigen Kupferbergbaus bei Treseburg.
Bei der Kupferverhüttung fallen Schlacken mit höherem Eisen- und niedrigerem Kupferanteil an. Ohne Analyse der Schlacken- bestansteile, lässt sich keine befriedigende Zuordnung treffen. Hilfreich sind dabei gelegentlich die sek. Mineralbildungen bzw. kleine kugelige Einschlüsse von Kupfer.
Weisse blasige Schlacken können auch aus dem Schmiedeprozess stammen.
Glückauf!
Schlacke