Hallo Uwe,
die Analyse des "Röttisits" welche die LAPIS-Redaktion in Vorbereitung des erwähnten Artikels anfertigen ließ (Röntgendiffraktometrie, Infrarot-Spektroskopie und WDS-Mikrosonde) ergab ein Gemenge von Pecorait mit Willemseit und Smectit. Bin mir zwar nicht sicher aber der Callenberger "Garnierit" dürfte eine ganz ähnliche Zusammensetzung haben.
Übrigens, der vogtländische "Röttisit" konnte noch in den Steinbrüchen Rentzschmühle und Reimersgrün, beide im näheren Umkreis von Röttis, in recht massiven Anreicherungen und zum Teil noch in Vergesellschaftung mit unverwittertem Nickelin beobachtet werden.
Glück Auf!