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Autor Thema: Röttisit  (Gelesen 5868 mal)

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Offline uwe

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Röttisit
« am: 16 Jan 10, 15:47 »
Ist eigentlich das Nickelmineral Röttisit (Hans Georg Fundgrube in Röttis) anerkannt und wenn ja, wie lautet die Nr. nach Strunz ?

Uwe

Offline Embarak

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Antw:Röttisit
« Antwort #1 am: 16 Jan 10, 17:43 »
Hallo,Uwe!
Röttisit soll der veraltete Name für Pimelit sein.
http://www.indra-g.at/datenbanken/synonyme/startseite-synonyme/synonyme%20I-net.pdf
Wenn das zutrifft,ist es nach Lexikon und Mindat seit 2006 diskreditiert,also kein Strunz, kein IMA.
Nur eine Quelle ist mir aber als Aussage zu dürftig.
Vielleicht kommt noch mehr..
Gruß
Norbert

Offline stollentroll

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Antw:Röttisit
« Antwort #2 am: 17 Jan 10, 08:53 »
Weder Röttisit noch Pimelit sind jemals anerkannt gewesen. Es handelt sich um Nickel-Hydrosilikate oder um nickelhaltige Hydrosilikate (also nicht unbedingt um die Ni-dominanten Minerale). In den meisten Fällen liegen wohl Gemenge verschiedener Minerale vor.

Glück Auf
Thomas

Offline Topas

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Antw:Röttisit
« Antwort #3 am: 17 Jan 10, 15:00 »
Frag doch mal bei Bergmeister nach,der hatte mal nen Bericht im Lapis veröffentlicht.

Gruß Topas

Offline Embarak

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Antw:Röttisit
« Antwort #4 am: 17 Jan 10, 17:05 »
...Bericht im Lapis...
Das müßte 12/06 sein.Habe das Heft leider nicht.
Norbert

Offline kristallspürnase

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Antw:Röttisit
« Antwort #5 am: 18 Jan 10, 09:18 »
wie der troll schon sagte ist röttisit ein gemenge verschiedener ni-hydrosilikate!
Pimelit wilemseit und so!

Offline uwe

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Antw:Röttisit
« Antwort #6 am: 18 Jan 10, 09:48 »
Wäre noch interessant, wie sich dieses Nickelhydrosilikatgemisch von dem Nickelhydrosilikatgemisch Garnierit (war der Erzträger der Nickelmine Callenberg) unterscheidet.

Uwe

Offline Bergmeister

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Antw:Röttisit
« Antwort #7 am: 18 Jan 10, 10:05 »
Hallo Uwe,

die Analyse des "Röttisits" welche die LAPIS-Redaktion in Vorbereitung des erwähnten Artikels anfertigen ließ (Röntgendiffraktometrie, Infrarot-Spektroskopie und WDS-Mikrosonde) ergab ein Gemenge von Pecorait mit Willemseit und Smectit. Bin mir zwar nicht sicher aber der Callenberger "Garnierit" dürfte eine ganz ähnliche Zusammensetzung haben.

Übrigens, der vogtländische "Röttisit" konnte noch in den Steinbrüchen Rentzschmühle und Reimersgrün, beide im näheren Umkreis von Röttis, in recht massiven Anreicherungen und zum Teil noch in Vergesellschaftung mit unverwittertem Nickelin beobachtet werden.

Glück Auf!
« Letzte Änderung: 18 Jan 10, 10:21 von Bergmeister »

Offline stollentroll

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Antw:Röttisit
« Antwort #8 am: 18 Jan 10, 10:22 »
Die "Garnierite" von Callenberg, die ich untersucht habe, waren Ni-reicher Antigorit, Nepouit, Ni-reicher Talk und ein Smektit bzw. Gemenge davon. In einem Fall hat sich das Material als Volkonskoit erwiesen, also garnicht als Ni- sondern als Cr-Mineral.

Glück Auf

 

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