Hallo!
Ich habe mir die letzter Zeit viele Bilder von fluoriten der Grube Beihilfe in Halsbrücke angesehen.
Dabei sind mir eigentlich 2 Fragen aufgekommen:
1. Ist es eigentlich noch möglich wirklich zurück zu verfolgen, wo welche Stufe aus der Grube her kommt? Quasi eine Art Lageplan zu erstellen, welche Material aus welcher Ecke der Grube stammt. Denn es waren doch schon verdammt unterschiedlich gefärbte Sachen dabei.
2.
Es sind ja die Veränderungen bzgl. der Farbe an den blauen Fluoriten im Tageslicht weitläufig bekannt. Sie werden matt und grau. Aber betrifft dies jegliche blauen fluorite von dort? Es gibt ja eher die Tintenblauen, aber auch mehr hell königsblau leuchtende oder auch grünlich blaue in hell und dunkel?
Des weiteren gibt es ja auch die quitte gelben fluorite, bei diesen scheint es weit verbreitet zu sein, das sie von vielen Rissen durchzogen sind, vermutlich durch den abbau, das lässt sie stabil, schauen aber immer aus als wenn sie angeschlagen wären. Bei anderen meist heller gelben Fluoriten ist das nicht so, sie sind rissfrei. 2 verschiedene Vorkommen? Oder wirklich abbaubedingt?
Die lavendelfaarbenen Fluorite, oft mich Chalkopyriten bewachsen sehen teilweise gräulich aus. Ist das nur eine erscheinung im Sonnenlicht, oder verblassen diese wirklich und werden stumpf und grau? (Analog zu den dunkel Blauen?)Bei den etwas rosaneren Fluoritwürfeln, welche oft als Zweillige auf Quarz oder anderen Fluoriten aufsitzen habe ich sowas noch nicht gesehen, sie sind eigentlich immer rosa ohne grauanteile.
Bei grünlichen fluoriten habe ich jetzt einmal unterschieden zwischen denen die ins blaue übergehen, die meistens klar sind und glänzen und denen, die mit bräunlichen vergesellschaftet sind, bzw. darein über gehen, die dann oft matt und irgendwie stumpf wirken. Gibt es dafür eine erkärung?
Kennt jemand noch mehr solche Erscheinungen?
Grüße
Stephan