Hallo triassammler,
recht vielen Dank für Deine Antwort.
Flintknollen also

- wenn diese eine in etwa ähnliche Erscheinung hätten, wie die von der Küste, hätte es vielleicht geklingelt. Das völlig amorphe Material weist leider in der Tat keinerlei Strukturen auf - wie ich sie zumindest ansatzweise bei fossilem Material erwartet hätte. Da war wohl der Wunsch Vater des Gedankens.
Du meinst also, daß durch die Dolomitisierung der Kalkschichten diese SiO2-Bezirke angegriffen werden? Tja möglich ist wohl alles.
Aber das läßt auch noch einen ganz anderen Gedanken aufkeimen:
Ich habe festgestellt, daß es ganz klare Schichtgrenzen zwischen den Si=2-Einlagerungen und dem diese umschließenden Kalkschichichten gibt. Dieses sind immer abgerundet, niemals kantig oder gerade. Die Oberfläche ist glatt.
Könnten solche ehemals mit SiO2 gefüllten "Drusen" nicht auch Keimzelle für Höhlenbildungen sind?
Stelle mir da folgenden Ablauf vor:
1. gefüllte "Druse" mit SiO2
2. chem. Umsetzung und Zerfall zu feinstkörnigem Material
3. Wassereinfluß auf die "Druse" und Abtransport des "Pulvers" über Klüfte etc.
4. Bei genügend großer Menge an Wasserzirkulation Ausdehnung der "Drusen" zu größeren Hohlräumen
5. Entstehung / Wachsen einer Karsthöhle .....
Ich meine, gerade im betreffenden Gebiet sind ja jede Menge an Kalkhöhlen zu finden - ob groß oder klein, meist mit wunderschönen Stalaktiten- und niten. Hierbei handelt es sich dann aber doch um Cacliumcarbonat und diese wiederum könnte doch erst nach Abschluß der eigentlichen Hohlraumbildung wiederum durch CaCO3-haltige Wasseraustritte ausgeschieden werden.
Zu wilde Theorie?
Herzliche Grüße
Moni