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Mineralienvorkommen in Afghanistan im Wert von 1 Billion Dollar

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Krizu:
ok, einfache Rechnung:
Eine Tonne Eisenerz(Konzentrat?) kostet zur Zeit rund 200US$. Die Lagerstätte in Kiruna fördert 24Millionen Tonnen pro Jahr.
Somit sind das 4.8 Milliarden Dollar pro Jahr....nur Kiruna.
Alleine der Rammelsberg lieferte rund 30Millionen Tonnen Erz, das vermutlich etwas teurer ist als Eisenerz.  Der Harz und das  Erzgebirge in der Summe? Wieviel Gold lieferte der Rhein? Was macht der Schwarzwald und das Erzgebirge? Die niedersächsichen Erdölvorkommen? Das Ruhrgebiet an Kohle? Die beiden Braunkohlereviere?

Also ehrlich gesagt: Das ein Land, dass seine Bodenschätze noch nicht richtig erschlossen hat, bei den heutigen Rohstoffpreisen 1 Billion US$ in der Erde liegen hat, haut mich nicht vom Hocker.

BTW: Die Nettoverbindlichkeiten der BRD betragen 1080,3 Mrd Euro also rund eine Billion Euro oder 1.25Billionen US$.

Ok, lass uns zusätzlic hdas Argument von Thomas aufgreifen: Was kostet Porto und Verpackung = Transport und Aufarbeitung, bzw. die Erschliessung=mach mal den Berg da weg?

http://stahlbroker.de/2010/05/rohstoffpreise-preisentwicklung-bei-kohle-und-eisenerz-im-fokus/
Rest Wikipedia.

MfG

Frakn

Krizu:
Hallo,

http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,700522,00.html

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,700740,00.html

sind auch ganz lesenswert.

Frank

giantcrystal:
Hallo aus Mittelfranken

Danke für die Links

Ersterer Artikel ist durchaus fundiert und lesenswert

Zweiter Artikel "Die Schatzkarte" entbehrt so ziemlich jeder Grundlage oder wärmt Altbekanntes auf. Warum zum Beispiel auf einmal die geologisch sehr gut untersuchten Alpen mit vielen bekannten und größtenteils bereits ausgeerzten Lagerstätten ein besonders hohes Lagerstättenpotential zuerkannt wird, bleibt genauso rätselhaft wie das angebliche afghanische Potential.

Na, es mag sich jeder seinen eigenen Reim daraus machen...

Glück Auf

Thomas

Krizu:
Hallo,

ich kenne auch eine Firma mit einer Mine im Tagebau. Da ging es auch teilweise darum eine benachbarte, alte Lagerstätte untertage wieder zu beleben oder auch die alten Halden neu zu durchwühlen. Wurde meines Wissens alles durchgerechnet.

Aber jetzt in den Alpen eine "neue", billige, leicht zugängliche Lagerstätte für Gold usw zu finden :-) ich glaube nicht daran...
Ok, mal neu nachrechnen, ob sich der Abbau jetzt lohnt ist wohl sinnvoll. Aber ich bin kein Fachmann, deshalb danke für die Bewertung.

Mfg

Frank

Galenit:
Ich denke 'Schatz im Eselskarren' beschreibt die Situation ziemlich treffend.
Es ist keine Infrastruktur gegeben und es ist ein Kriesengebiet. Wer mag da Geld invesiteren zumal in den Summen die benötigt werden? Maximal ein Staatliches US Konsortium zur Refinanzierung des Militäreinsatzes ...

Was die Lagerstätten angeht denke ich. Da wird einiges schon bekanntes bei sein, zumindest bei den Rohstoffen, die zur damaligen Zeit  (vor 1990) wichtig waren. In der früheren Besatzungszeit durch die Sowjetunion wurde viel prospektiert und wie Systematisch das von statten gegangen ist sollte bekannt sein. 

Amüsant finde ich den letzten kleinen Wink bezüglich 'Der Bergbau im Erzgbirge geht wieder los' ...

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