Hallo Jens,
zu den von Dir genannten Fundstellen kann ich auch teilweise Hinweise geben:
1. Diethensdorf, Burgstädt : kenne ich auch nur aus der
Literatur
2.Wolkenburg:dort habe ich früher viel gesammelt (sogar mal gezeltet),.Durch Waschen des Pegmatitgruses und der Erde in
der Umgebung des Ganges konnte man bis etwa 1990 immer kleine Rubellitkristalle finden. Selten waren auch mal etwas größere Stücke mit eingewachsenen Kristallen dabei: Quarz XX, Turmalin (Elbait) xx viele Farben ,meist aber schwarz(Schörl) und etwas häufiger in rosa, Apatit (eine Stufe- kleine xx), Glimmer (auch rosafarbig)u.a.
Im nahegelegten stark verwachsenen Granulitsteinbruch gab es mm- große Cyanit -Einschlüsse.
http://groups.msn.com/Schauinsfoto/connysfossilienundmineralien.msnw?action=ShowPhoto&PhotoID=12593.Limbach Oberfrohna: Hier gab es bis 1990 einen ganz ausgezeichneten Feldaufschluss mit sehr schönen dunkelroten Turmalinen. Leider hatte ich das auch erst im Sommer 1990 erfahren, so daß ich nur noch Reste finden konnte. Heute ist dort Privatgelände mit Teichen, Wald, etc. als Flächennaturdenkmal ausgewiesen.
In der ganzen Umgebung (Bräunsdorf) Lesesteine:QuarzXX, Turmalin (Schörl) selten
4.Steinbruch Elzing: ist in Betrieb, es kommen dort immer wieder schöne Schörl XX u. a. vor - abhängig von Abbausituation. Selbst war ich nur 1x dort.
5. Aufschluss Röhrsdorf (bei Chemnitz-nördl.)
früher (vor 1985!) im Granulit eingewachsen :Cyanit, Sillimanit, Granat - dort konnte man immer etwas finden (nur als eingewachsene Kristalle-keine Drusen!) Bitte beachten: Kleingartenanlage im ehemaligen Bruch - sehr geringe Aufschlusshöhe , Stbr. mindestens seit den 50iger Jahren nicht mehr in Betrieb.
6. Thierbach: Aufschluss an der Mulde: Epidot u.a.
7. Ullersberg: Pingen und Halde im Feld, Lesesteinfunde: Azurit, Malachit u.a.m., dort auch in der Nähe Stollen (im Tal) mit ähnlicher Paragenese.
Callenberg u. Hartmannsdorf lass ich mal weg (Fundstelle erloschen bzw. nicht mehr existent).
Bei allen Fundpunkten beachten: Situation bis etwa 1990
außer in Wolkenburg, Thierbach u. Limbach-Oberfrohna war ich in den letzten Jahren nicht mehr dort suchen.
Nach dem Hochwasser könnten sich zwischenzeitlich bessere Fundbedingungen ergeben haben. Der Steinbruch Amerika befindet (befand!) sich ca. 400m links hinter dem gleichnamigen Bahnhof nach Nordosten zu. Man erkennt ihn heute sicher nicht mehr, da er total zugewachsen ist. Etwas weiter noch an der Bahnstrecke links das alte Bahnwärterhäuschen (heute Ruine bzw. wohl nicht mehr vorhanden?) mit der Topasfundstelle (s. LAPIS).
Vielleicht noch ein Tipp zum "Zirkon" o. Ä. Könnte natürlich auch blauer Topas sein. Mach mal einen Härtetest auf Glas.
Glück-Auf!
Der Conny