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Was waren die maximalen Funde im Elzing bei Limbach-Oberfrohna?
minpol:
Hallo liebe Forumsmitglieder,
wie bereits im Betreff genannt, habe ich eine Frage. Ist jemandem bekannt bis zu welcher Größe die verschiedenen Pegmatitmineralien aus dem Steinbruch Elzing ausgebildet sind und bisher gefunden wurden? Ich denke fürs erste würden mir Angaben (gerne auch mit Bildern) über die gängigen Mineralien, wie Rauchquarz, Orthoklas und Schörl genügen.
Wie mir bekannt ist, kann der Schörl im Elzing auch frei gewachsen mit Endflächen in Drusen vorkommen. Wurden dort auch schon Schwimmer gefunden? Wenn ja, bis zu welcher Größe ist das denn vom Elzing bekannt?
Ich freue mich schon jetzt über rege Beteiligung an der Beantwortung und Diskussion der Fragen.
MfG
Micha
Fritzi:
Hallo minpol,
hast Du Dir die Lexikonseite
http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Deutschland/Sachsen/Granulitgebirge/Limbach-Oberfrohna/Steinbruch%20Elzing
schon angesehen?
VG
Fritzi
minpol:
Hallo Fritzi,
ja die Seite habe ich gesehen. Leider beantworten die abgebildeten Mineralien dort nicht ganz meine Fragen. Es sind durchaus gute Stücke abgebildet, die man wohl kaum finden wird, aber mir gehts wirklich drum was möglich war.
Ich sammel viel in den Königshainer Bergen und deshalb würde es mich mal interessieren, was vergleichsweise im Elzing möglich ist/war?
Mineralroli:
Hallo Micha
Die gesamte Umgebung ist sehr pegmatithaltig. Besonders ergiebig scheinen die nördlichen Hänge zu sein.
In früheren Zeiten wurden schon sehr große Rauchquarze beschrieben. Einen Superfund gab es als das Gewerbegebiet
bei Mühlau gebaut wurde. Es wurden bei Schachtarbeiten Rauchquarze bis 50 Kg geborgen.
Ich hatte selbst zur Zeit als das Gewerbegebiet entstand dort in den Gräben und Fundamentaushub gesucht, hatte aber leider nicht so ein Glück
was die Riesenkristalle betrifft.
So sind meine Informationen. Zu den Turmalinen habe ich keine Infos.
Beste Grüße
Roland
uwe:
Beim Bau der Lagerhalle für "Mühlau Obst" wurden Turmalinschwimmer bis Daumenstärke gefunden. Habe selbst nur einen mit einem Durchmesser von 4 mm gefunden. Diese Turmaline waren im verwitterten Feldspat leicht zu bergen. Die Superfunde von damals wurden von zwei Sammlern getätigt, welche die Funstelle streng geheim gehalten haben. Als wir es letzendlich doch heraus gefunden hatten, waren fast alle Messen bereits gelesen.
Uwe
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