Mineralien / Minerals / Minerales > Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals
Eisenphosphat ??
Waidler:
Wie siehts mit Radiaktivität aus? Mir ist die Färbung zuuuuuu auffällig ... .
Ich würde mir auf alle Fälle die Stufe nicht neben das Bett stellen ... Vorsicht!
Gx Waidler
McSchuerf:
Hallo uwe,
hast Du denn einen Geigerzähler?.. :)..könnte natürlich tatsächlich auch etwas U-haltiges sein.
Ich habe mir gestern auch mal meinen dottergelben Guilleminit mit schwarz- bis olivgrünen, bananenförmigen Demesmaekerit-Kristallen aus der Dem. Rep. Kongo betrachtet..hat ganz schön 'gestrahlt'.. :-X..aber wunderschöne Kristalle und toller farblicher Kontrast.. 8) ;)
Gruß Peter
uwe:
Hallo Leute,
ich habe zwar keinen Geigerzähler, schließe aber Radioaktivität mit Sicherheit aus. Der Grund für meine Behauptung ist, daß an der Fundstelle weit und breit keine Untersuchungen der STAG Wismut gemacht worden sind. Den Wismut-Prospektoren ist keine auch noch so geringe Strahlung entgangen.
Zugegeben, die Farbe ist schon typisch für Uranminerale, aber ich denke, der Farbgeber ist Eisen.
Glück Auf
Uwe
TKMineral:
Hallo!
Also für Corkit hat das Mineral eine viel zu kräftige Farbe, aber wenn es ein sekundäres U-Mineral sein soll , könntest Du mal den Test mit der UV-Lampe machen , allerdings leuchten auch nicht alle gelben Uranmineralien....Wenns Uranophan , Autunit oder Uranocircit wäre , dann würde das Zeugs stark leuchten....
O.K. Jarosit könnte auch möglich sein , also von vergleichbaren Fe-Phosphatlagerstätten wie Rotläufchen oder Grube David bei Warstein ist mir so was gelbes momentan nicht bekannt.
Gruß
TK
geomueller:
Hallo Uwe,
ich muß Dir leider widersprechen! In Neumark und Hauptmannsgrün bis kurz vor Schönfels liegt noch eine nicht ausgebeutete Uranerzlagerstätte vom Typ "Ronneburg", sie war bis 1986 als Staatsreserve eingestuft.
Diese Lagerstätte wurde intensiv untersucht, es gibt sogar einige Vorrichtungs- und Untersuchungsgrubenbaue, wie Schächte und Feldstrecken. In den 80re Jahren wurde sie nochmals intensiv durch Bohrungen nacherkundet und 1986 wurde endgültig beschlossen sie nicht abzubauen, da zu klein und Aufwand zu groß.
Ich glaube aber trotzdem nicht, das es sich bei deinem Mineral um ein radioaktives handelt.
Gruß Jürgen
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln