Hallo Daniel,
Die Gessenhalde wurde Ende 1970 als Laugungshalde zur Uranerzgewinnung aus Armerzen in einem ehemaligen Lehmtagebau (Teil des Gessentales) angelegt. Aus dem geförderten Gestein wurde das Uran mit sauren Grubenwässern oder verdünnter Schwefelsäure herausgelöst. In einer sogenannten Laugungsanlage sammelte man diese Lösung und trennte das Uran. Dieser Prozess wurde 1989 eingestellt – zurück blieb eine Halde, die aufgrund ihres Säurebildungspotentials den höchsten Gefährdungsgrad aller Halden im Ronneburger Raum besaß.
Volumen: 7,6 Millionen m³; Aufstandsfläche: 28,7 ha; Beginn der Umlagerung: Oktober 1990; Ende der Umlagerung: 1995.
Die Gessenhalde wurde in das Tagebautiefste des Tagebaues Lichtenberg umgelagert, da das Gestein stark säurebildend war. In den Jahren von 1997 bis 2000 wurde die Aufstandsfläche mit Mineralboden abgedeckt und wieder nutzbar gemacht. Auf einem Teil der erhemaligen Haldenaufstandsfläche fand die BUGA 2007 statt.
Da die Gassenhalde eine selbständige Halde war, sollte sie auch als eigenständiger Fundpunkt unter Ronneburg im Lexikon angelegt werden, wenn es Funde von dort gibt.
Diesen erklärenden Text kann man ja gleich mit einfügen.
Gruß Jürgen