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Autor Thema: suche tipps zum eigenbau einer steinknacke  (Gelesen 22936 mal)

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Offline barggeist

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suche tipps zum eigenbau einer steinknacke
« am: 07 Jan 11, 17:56 »
allen erstmal ein gesundes und friedliches neues jahr,
mein anliegen:ich möchte mir eine steinknacke selbst bauen,wäre klasse wenn jemand der´s schon hintersich hat,paar tipps besser noch fotos von seinem eigenbau preisgeben könnte.ich will nichts hydrauliches basteln,eher was mit spindel oder hebel.

danke+grüße,
barggeist-uwe

Offline felsenmammut

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Re: suche tipps zum eigenbau einer steinknacke
« Antwort #1 am: 07 Jan 11, 20:06 »
Glück Auf!

Bevor es mit den Tipps und Ratschlägen losgehen kann, wären noch einige Randparameter festzulegen. Wie groß können denn die Steine werden, die mit der Knacke bearbeitet werden sollen und woraus bestehen diese. Bei guten Grauwacken, feinkörnigen und sehr festen Graniten, Amphiboliten, Basalten und Quarziten als Beispiel kommt man mit einer spindelbetriebenen Knacke schnell an die Grenzen. Bei den 2 bis 3 Tonnen Druckkraft kann man Steine, die dicker als 10 cm sind, kaum noch knacken. Welche Möglichkeiten der Metallbearbeitung stehen zur Verfügung (Metallsägen, -fräsen, Drehmaschinen, Schweißtechnik)? Soll es eine Leichtbauvariante für unterwegs werden oder darfs auch eine schwere Konstruktion für ausschließlich zu Hause sein?

Mit freundlichen Grüßen
Das Felsenmammut

Offline limestone

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Re: suche tipps zum eigenbau einer steinknacke
« Antwort #2 am: 07 Jan 11, 20:25 »
Hallo,
habe heute gute 10 Minuten auf einem 4cm starken Quarzit rumgeklopft, der dann glücklicherweise so gerissen ist, wie ich gehofft hatte. War nicht so toll, da habe ich mir auch eine Knacke gewünscht, werde also aufmerksam mitlesen, hoffe auf gute Tipps.
Glück Auf
Ralf

Offline fassi

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Re: suche tipps zum eigenbau einer steinknacke
« Antwort #3 am: 07 Jan 11, 20:37 »
Schau doch einfach mal bei einen Baubetrieb vorbei - Vor einigen Jahren wurde Plastersteine immer geknackt
doch da der Zement in den Pflastersteinen immer weniger wurde geht das nicht mehr
Jetzt müssen fast alle  mit schneidetischen gesägt werden und die Knacken stehen nur noch rum

einfach mal nachfragen ...-

Offline gladhammar

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Re: suche tipps zum eigenbau einer steinknacke
« Antwort #4 am: 08 Jan 11, 09:05 »
Hallo,

vieleicht ist es das was Du suchst http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php?topic=6532.0


Glück Auf
Detlef

Offline Goldi85

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Re: suche tipps zum eigenbau einer steinknacke
« Antwort #5 am: 08 Jan 11, 17:30 »
Hallo,

also wenn ihr mich fragt, ich würde dann eher eine professionelle Steinpresse kaufen, beispielsweise von Zuber.
Ein solches Gerät zu konstruieren und zu fertigen, bzw. fertigen zu lassen ist am Ende zeitaufwendig und wahrscheinlich auch teurer.
Nur mal so zum Anfang:
-Die Spindel muss gegen Knicken ausgelegt werden
-Das Gestell sollte eine gewisse Steifigkeit aufweisen, wobei Frästeile die einfachste, aber auch teuerste Möglichkeit darstellen. Rechne zwischen 200€ und 500€ pro Teil, davon mindestens 4 Stück. Nicht eingerechnet sämtliche anderen Teile, die Spindel, Meissel, Hebel,...
- Gewährleistung oder Garantie: gibts beim Eigenbau nicht
Wenn man also nicht gerade eine gut ausgestattete Werkstatt zur Hand hat, die sowas günstig macht, wirds schon kompliziert...

Gruß  Daniel

Offline limestone

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Re: suche tipps zum eigenbau einer steinknacke
« Antwort #6 am: 08 Jan 11, 20:36 »
Hallo,
nachdem ich mir die bisherigen Kommentare durchgelesen habe, scheinen hier leider meist nur Konsumenten ihre Meinung dazugegeben zu haben. Wo sind denn die Bastler abgeblieben? Sowas muss sich doch auch kostengünstig herstellen lassen. Das große Gerät aus dem Link von Detlef wäre schon mal ein guter Anfang.
Glück Auf
Ralf

Offline Kluftknacker

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Re: suche tipps zum eigenbau einer steinknacke
« Antwort #7 am: 08 Jan 11, 20:41 »
Hallo Sammlervolk,
stimmt, der Hinweis, man solle sich doch ein Teil kaufen, entspricht nicht so ganz der Ausgangsfrage  ::)

@barggeist-uwe: vielleicht bekommst Du hier Ideen:
http://micromounter.blogspot.com/2010/06/trimmers-factory-and-home-made.html

LG
Kluftknacker

Offline limestone

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Re: suche tipps zum eigenbau einer steinknacke
« Antwort #8 am: 08 Jan 11, 22:21 »
Hallo Peter,
danke Dir, sieht doch schon besser aus. Da kann man sich Ideen holen. Eine Eigenkonstruktion ist eh immer was Individuelles.
Glück Auf
Ralf

Offline jürgen lange

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Re: suche tipps zum eigenbau einer steinknacke
« Antwort #9 am: 09 Jan 11, 14:44 »
Hallo Gemeinde, die englischsprachigen Kollegen haben LKW-Wagenheber eingebaut und das ganze in einen Rahmen mit Schienen und Stempeln und Hülsen kombiniert. Ich bin ja kein Bastler, aber wenn man das konsequent durchdenkt, braucht es vielleicht gar keine teuren gedrehten Teile aus der high-tec-Werkstatt.
Mein Vater hat mir vor Jahren einen Drehstahl-Vierkant auf einen Wagenheber gebastelt. Leider habe ich mir nie den Rahmen drumherum gebaut. sondern bin dann zu einer Zuber gekommen. Die Zuber reisst aber immer wieder im Bereich der Meissel aus. Die Schwachstelle ist jeweils der Meissel an der Druckdose unten. Habe das Ding schon einmal ersetzt, aber der Meissel flog nach einem halben Jahr wieder auseinander.

Ich werde mal ein Foto von der Geschichte organisieren.

Glück auf Jürgen

Offline harzforelle

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Re: suche tipps zum eigenbau einer steinknacke
« Antwort #10 am: 09 Jan 11, 15:02 »
Hallo, also ich habe mal im Buch von Vollstädt, Vogel,Voigt:Micromounts (Leipzig 1987; ISBN 3.342.00232.8) nachgeschaut, da sind gute Eigenbaumodelle vorgestellt: Kniehebelspalter, Exzenterquetsche, Presse mit Gewindespindel, Wagenheberpatent und auch das was ich nehme: einen stabilen Schraubstock modifiziert mit Knackzähnen. Funktioniert schon seit Jahren gut, lässt sich auch gut steuern vom Druck her. Ist eben bloß nichts für unterwegs.
GA Jochen

Offline Xyrx

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Re: suche tipps zum eigenbau einer steinknacke
« Antwort #11 am: 09 Jan 11, 17:51 »
Hallo,

wobei ich allerbeste Erfahrungen mit Firma Zuber gemacht habe. Anrufen oder Mail, die kümmern sich. Und das (wie bei mir) auch um eine über 20 Jahre alte Knacke, kostenlos und kompetent! Klar muß man ab und zu Ersatzteile kaufen, die Welt kosten die nicht. Aber man hat eine relativ sichere Knacke. Ich möchte nicht danebenstehen, wenn sich ein Meisel verabschiedet und wie Gewehrkugeln die Bruchstücke umherfliegen! Gilt auch für die Gesteinssplitter. Kann echt ins Auge gehen. Bei einer Selbstbauknacke sollte man wirklich an die Sicherheit denken.

LG André

Offline barggeist

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Re: suche tipps zum eigenbau einer steinknacke
« Antwort #12 am: 11 Jan 11, 11:41 »
danke euch für die tipps u.links.werde mich wahrscheinlich mit der hydrl.wagenheber variante im eigenbau befassen.massive u-profile +der heber kosten nicht die welt,spindeln wirds beim schrotthändler zum selbstausbau für den materialpreis geben.

glück auf+herzlichen dank,
uwe-barggeist


Offline barggeist

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  • ob ich noch was finde???
Re: suche tipps zum eigenbau einer steinknacke
« Antwort #14 am: 23 Feb 11, 15:42 »
glück auf an die beteiligten dieses beitrages,natürlich auch alle anderen,
hatte mich für eine eigenbau knacke entschieden,hier das ergebnis siehe fotos.bis auf den wagenheber(12to.-bei ebay 20€) habe ich alle teile vom schrotthandel geholt.-pro kg.16ct.inklusive strom,flexscheiben,schweisselektroden sowie paar kilometer autofahrt zu den schrotthändlern sind nicht mal 50€ zusammengekommen.den testlauf mit fetten brocken hat das teil schon überstanden.nun wollen wir mal auf besseres wetter warten um futter für die kleine ranzuschaffen.,..

barggeist-uwe

 

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