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Moderne LEDs für Beleuchtung

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Stefan:
Hallo Peter, ich denke mit dem Netzteil wirst Du wenig Freude haben. Auch wenn die Spannung stabil sein mag, hast du nur sehr wenig Leistung zur Verfügung. 2 Watt ist sehr wenig um effektiv ausleuchten zu können.
Besten Gruß
Stefan

cmd.powell:
Hi

Ich drängle mich auch nochmal dazwischen: Ich hab mal aus Langerweile nach Leistungs-LED geschucht und bei Conrad DAS HIER gefunden. Ok, der Preis ist... naja, sprechen wir nicht drüber, aber die Idee mit der Kombi Warm-Kalt-Weiß finde ich ganz gut. Hat jemand mit dem Teil schonmal rumexperimentiert ?

Krizu:
Hi,

das Teil hat einen CRI von 80.  ???
Aber was spricht dagegen zwei LEDs zu nutzen? Dann könntest du einen Spot von links 6000K und einen "warmen"Untergrund von rechts oder oben gestalten.
Ingenieurs-Weissheit: Ein Aggregat pro Aufgabe ;-)

Mfg

Frank

Kluftknacker:
sorry, Fehler, mache einen neuen Thread auf ....

cmd.powell:
Hi Frank

Tja, das leidige Thema mit dem CRI. Ich muß zugeben, da bin ich auch nicht ganz auf der Höhe. Ich benutze derzeit Luxeon-LED's, 4 Stück mit jeweils 1 W. Die Farbwiedergabe ist jedoch um Längen besser als die von meiner 50 W-Halogenbirne, die ich noch alternativ zuschalten kann. In den ganzen Datenblättern haben die warmweißen LED's einen besseren CRI als die Kaltweißen. Rein von der Theorie her sollte eine LED mit einem Strahlungsmaximum bei rund 550 nm grob dem der Sonne am nähesten kommen. Die Sonne hat 5500 K (oder 5650 K). Nun kommt aber bei den LED's der Peak von der anregenden LED, die ja knakeblau ist, hinzu. Bei den Luxeon's, die ich derzeit verwende sieht das etwas blöd aus, da die einen deutlich gelben Kern mit blauem Rand als Spot haben (oder einen reinweißen Kern mit blauem Rand, der nur wegen eben jenem Rand gelblich wirkt). Es gab (!) mal von OSRAM die OStar-Serie mit Tageslichtweiß und 5500 K. Die liefert(e) ein sehr gleichmäßiges Licht mit - nach meinem Empfinden - sehr guter Farbwiedergabe. Leider wird die nicht mehr hergestellt, nur noch die Warmweiß-Varianten. Nur dann kann ich ja auch wieder zur ollen Birne greifen (oder gleich ne Kerze nehmen  :P ). Worauf ich hinaus will: Die ganzen Spektren sind ja schön und gut, nur wenn irgendwann die Farbtemperatur nicht mehr stimmt, bringen mir 95 CRI auch nix mehr - oder verstehe ich da was grundlegend Falsch ?
Vielleicht sollte man bei der ganzen Betrachtung nicht aus den Augen (ha, ha, lustiges Wortspiel) lassen, das eben jene auch spektrale Empfindlichkeiten mit Rot, Grün und Blau haben und nicht "Weiß" wahrnehmen ! Gleiches gilt auch für Digitale und analoge Fotografien - die Kunst ist letztlich, die spektralen Maxima aufeinander Abzustimmen. Also: Wen schert es, wenn es irgendwo im Spektrum Lücken oder Minima gibt, solange diese mit den Minima des Auges bzw. der Sensoren zusammenfallen, ist doch die Welt schön.

Alternativ könnte man vielleicht Farbfilter verwenden, falls die LED zu blau sein sollte. Theoretisch könnte man auch den Blau-Peak der LED's mit einem Schmalband-Interferenzfilter gezielt abschwächen, allerdings sind solche Filter immer recht teuer, auch wenn es hier nicht um einzelne Nanometer geht...

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