Hallo Stefan.
Nichts verwechseln !!
Es gibt beides in Schwaz.
Siehe:
Naturkunde Region Schwaz - Hall, Tirol
Von Dr. K. W. von Dalla Torre
Bergbau: „Fahlerz-u. Kupferkiesbergbau der Gewerkschaft Schwazer Bergwerksverein in Schwaz; a) Fahlerzbergbau Falkenstein-Ringenwechsel, b) Kupferkiesbergbau Kellerjoch.“ Auf Eisen. Zahlreiche Baue schon im 16. Jahrhundert bekannt, heute fast sämtlich aufgelassen. Das Erz meist lagerförmig, in quarzreichem Gneisphyllit vorkommender Spateisenstein, gewöhnlich mit Kupferkies u. Fahlerz, worauf in alter Zeit, bis 1773, allein gebaut wurde; Ertrag an Silber und Kupfer gering
1. Alte Zeche (Bertha-Grube) Zapfenschuh und Heiligkreuz, w. mit Spateisenstein, Kupferkies, Fahlerz, Bleiglanz, Bournonit ehemals reich, dann aufgelassen; anfangs 18. Jahrhundert vom Montanärar wieder aufgenommen und in der Bertha-Grube bis heute erhalten.
2. Breitlaub und Bruderwald zwischen Rapp- und Tatzelbach, Spateisensteingänge; 1837 — 40 Schürfungen; 1847 erlegen.
3. Schwazer Eisenstein sw. v. Schwaz oberhalb Pirchanger, Spateisensteingänge. 1847 entdeckt, erst auf Kupfer gebaut, 1695 Abbau v. Eisenerzen; 1840 — 60 lebhafter Betrieb, 1890 aufgelassen. Bad ohne Analyse.
4. Schwader am NO-Abhange des Kellerjochs. Klima: Siehe den Anhang. Spateisensteinlager mit Kupferkies. Im 17. Jahrhundert auf Kupferkies eröffnet, 1870 vom Montanärar an eine Aktiengesellschaft verkauft, jetzt Privatbesitz. Die Erze werden mittels Drahtseilbahn (15 km) nach Jenbach gebracht.
Erdbeben: 1898 3. III. 8h 28m; 1903 14. XII. 23h 15m u. 23h 30m. Lawine 12. II. 1847, 25 Bergleute verschüttet.
Loismin