Hallo Emil,
ohne ein Foto vom Gestein, von welchem Du etwas wissen möchtest, ist eine Beschreibung ein wenig problematisch. Rhyolithe sind recht unterschiedlich, können auch innrehalb des Odenwaldes variieren. Kann hier höchsten etwas Allgemeines über Rhyolith von mir geben:
Allgemein enthällt Rhyolith zwischen 20-60% Quarz, 35-80% Plagioklas, 15-65% Alkalifeldspat. Zusätzlich eventuell Biotit und Hornblende; meist als porpyres Gefüge. Teilweise sind gut erkennbare Fließtexturen im Gestein sichtbar. Die Matrix ist i.d.R. feinkörnig und dicht. Kristalle meist nur unter dem Mikroskop (Matrix) sichtbar. Rhyolith entsteht, wenn Magma langsam abkühlt, deshalb können sich die Einsprenglinge für das bloße Auge sichtbar, auskristallisieren.
Der Rhyolith aus dem Odenwald wird auch als Quarzporphyr bezeichnet, (hoher Quarzanteil). Typisch für ihn ist, dass seine Textur (Anordnung) richtungslos ist. Das Gemenge ist idiomorph, xenomorph. Weiter typisch für den Odenwald Rhyolith: Er ist fein bis mittelkörnig.
Verwendung als Schotter, Split, Pflastersteine.
Siehe auch diesen Link:
http://www-users.rwth-aachen.de/ralph.delzepich/gesteine/quarzporphyrbild.htmHoffe, es hilft Dir weiter.
Gruß Jörg