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Autor Thema: VFMG - wer, wieso, weshalb, warum ?  (Gelesen 19569 mal)

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Offline Mineralroli

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Re: VFMG - wer, wieso, weshalb, warum ?
« Antwort #15 am: 12 Apr 11, 20:31 »
Hallo
Nach den vielen Bemerkungen zu diesem Thema, möchte ich sagen das es sich hier mehr um ein Generationsproblem handelt.
Alt und Jung passen nunmal nicht oder nur schwer zusammen.
Kinder werden groß und ziehen vom Elternhaus aus bzw. weg in einen anderen Ort. Eltern und Kinder unter einem Dach das führt oft zu Spannungen,
weil eben die Interessen sehr unterschiedlich sind und weil man sich auch nicht immer alles vordiktieren lassen will sonder eigenen Wege gehen möchte
und eigene Vorstellungen umsetzen möchte.
Ähnlich ist es im Verein. Durch den Altersunterschied sind es immer die Alten die sich über viele Jahre sehr gut kennen und den Ton angeben möchten.
Klar, kann man als Junger auch seine Meinung sagen, aber das war es auch schon. Mehr wird kaum passieren. Die Integration mit den alten Hasen klappt in den meisten Fällen nicht, weil man sich ja nicht nur über Minerale unterhaltet sonder auch über andere Dinge im Leben und schon haben wir wieder die Interessenunterschiede.
Man kann es drehen wie man will aber es bleibt das gleiche Bild.
Man muß sich auch fragen warum gibt es denn den Altersunterschied? Oder warum klafft da eine Lücke?
Hätte man in dieser Hinsicht nicht schon früher mehr Vereinarbeit unternehmen müssen.
Meiner Meinung nach kann man das auch kaum noch reparieren. Vereinsleben ist für junge Leute sogut wie tot.
Das kann fast jeder Verein sagen, nicht nur die Mineralien-und Fossiliensammler.
Vereinsleben war früher der Ersatz fürs Fernsehen oder langweilige Abende und war ein gemütliches Treffen unter Gleichaltrigen und Gleichgesinnten.

Beste Grüße
Roland

Offline Kluftknacker

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Re: VFMG - wer, wieso, weshalb, warum ?
« Antwort #16 am: 12 Apr 11, 20:49 »
möchte ich sagen das es sich hier mehr um ein Generationsproblem handelt.
Alt und Jung passen nunmal nicht oder nur schwer zusammen.

Hallo,
dem kann ich nicht zustimmen. Mineralienvereine in USA, Canada und GB funktionieren  - und haben nicht diese Probleme, wie wir sie hier kennen. Dort wird erfolgreich(er) "rekrutiert".

Kluftknacker

Offline minerik

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Re: VFMG - wer, wieso, weshalb, warum ?
« Antwort #17 am: 12 Apr 11, 20:57 »
Also,
in meinem Verein dem DRK gibt es fast gar keine Probleme zwischen Alt und Jung. Die "Alten" lassen uns Jungen sehr viel Freiheiten und übergeben uns ziemlich schnell Verantwortung. Zudem sind bei uns eher die "Jungen" diejenigen die den Ton angeben. Und das mit unterschiedlichen Interessen ist ja eigentlich Schwachsinn, weil der Verein ja nur wegen dem gemeinsamen Interesse, nämlich Mineralien etc., besteht und man deswegen eingetreten ist.
Gruß Erik

Offline Ralf

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Re: VFMG - wer, wieso, weshalb, warum ?
« Antwort #18 am: 12 Apr 11, 21:21 »
Ich bin ü50 und in der VFMG. Ich wollte schon austreten, aber der Neue Vorstand ist sehr engagiert und da bin ich halt dabeigeblieben.

Ja warum hat die VFMG so wenig Attraktivität?

Ganz einfach und ohne um den heißen Brei herumzureden:

Sammler wollen Sammeln. Was heute nochin den Bezirksgruppen ist, sind Mitglieder denen es so gefällt wie es ist, oder weil sie dort alte Bekannte treffen. Der "moderne" Sammler interessiert sich nicht in erster Linie für die wissenschaftlichen Aspekte. Zumal er die bequemer und einfacher im Netz finden kann.

Neue Mitglieder könnte man in nennenswerter Zahl nur finden, wenn man attraktive und regelmäßige Exkursionen anbietet, möglichst zu Fundstellen die dem einzelnen verschlossen sind. Das ist heute in den meisten Gebieten fast unmöglich und so ist die VFMG ein Dinosaurier mit ähnlichem Schicksal. Sicher je nach Bezirksgruppe unterschiedlich, aber bundesweit sehe ich da kaum eine Zukunft.

Schade.

Offline Jochen1Knochen

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Re: VFMG - wer, wieso, weshalb, warum ?
« Antwort #19 am: 12 Apr 11, 21:31 »
Hallo!
Nicht so einfach ,dieses Thema!
Ich selbst mache eigentlich keine Altersunterschiede für schwindende Mitgliederzahlen verantwortlich.Es ist einfach die Wegstrecke,welche man zum Vereinsabend zurücklegen muß.
Die große Streuung der Sammler übers Land erfordert tatsächlich Wegezeiten von 1 Stunde und mehr!Da muß dann schon etwas großes geboten sein,damit man diese Wegstrecke auf sich nimmt.
Zudem ist es ja heute generell so,daß die meisten nicht nur ein Hobby haben.Schützenvereine,Angeln,Eissport,Tennis,und weiß der Teufel was noch-alles findet sich in Ortsnähe!
Und die meisten Hobbys kann man auch in Ortsnähe ausüben!
Steineklopfen gleich hinterm Ort?
Wo denn bitte!
Das nächste wäre die Fachkompetenz!
Die Jugend schaut mit Sicherheit erstmal zu den Älteren auf,weil sie sich deren Wissen erhofft!Aber die Jugend lässt sich auch nicht verarschen!
Dazu mal  3 Beispiele:
1. Ich hatte zum Vereinsabend in Rosenheim/Bayern Tauschmaterial aus Sachsen mitgebracht.Da kommt der Vereinsvorstand vorbei,nimmt einen 10cm Quarz von Limbach-Oberfrohna aus der Kiste und fragt"Was ist denn das?"
Fazit:Vereinsvorstand,aber Null-Ahnung von Mineralien.Der überzogene Quarz aus Sachsen ist von der Norm der alpinen Quarze abgewichen und sein Horizont war da zuende!
2.Vereinsabend in München mit einem Vortrag über die Pegmatite des Granulitgebirges in Sachsen.
Diesen Diavortrag werde ich meinen Lebtag nie vergessen-lauter Phantasie-zusammengereimt aus Gerüchten-null Ahnung über die Gesteinsstruktur!
Ich habe lautstark geschimpft,aber ich war der Störer-denn der da auf dem Podium war ja schließlich eine Vertrauensperson!
Ich habe diese Veranstaltung verlassen
mit dem Vorsatz, nie wieder zu den Münchener Mineralienfreunden zu gehen!
3.Ein Freund von mir betreute als stellvertretender Leiter eine Zeitlang die Jugendgruppe der  Münchener Mineralienfreunde mit.Tut mir leid,aber ich habe dem einen Schlackebrocken von Rumänien als Limonit weisgemacht,Calcit als Fluorit und Gips als Schwerspat.
Wie bitte soll jemand ,der null Ahnung vom wenigsten hat ,in einer Fachgruppe Aufgaben erfüllen!!
Also Bitte!Schaut Euren Mitgliedern auch mal auf die Finger!Bzw.ins Hirn!
Glück Auf!
Jens

Offline Mineralroli

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Re: VFMG - wer, wieso, weshalb, warum ?
« Antwort #20 am: 12 Apr 11, 22:19 »
Hallo
Zitat
dem kann ich nicht zustimmen
ist auch ok. Es ist meine Vision zur Ursache. Irgend was muß ja einen kausalen Hintergrund haben.
Zitat
Dort wird erfolgreich(er) "rekrutiert
Was machen die anders?
Es gibt Vereine da wird genau das Gegenteil praktiziert.


Beste Grüße
Roland

Offline jürgen lange

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Re: VFMG - wer, wieso, weshalb, warum ?
« Antwort #21 am: 12 Apr 11, 23:16 »
Hallo zusammen, bin in der VFMG, um die 55. Ich bin bald 40 Jahre dabei. In meiner Frühzeit war ich in der Bonner und der Sauerländer_gruppe. "regional" könnten hier an meinem neuen Standort 3..4..5 Ortsgruppen für mich "zuständig" sein. Bin aber in keiner dieser Ortsgruppen organisiert. Mein Exkursion- und Vereinsleben findet im Piemont, im Wallis und im Tessin statt. Wenn ich so vergleiche, was ich Steine-mäßig dort drunten erlebe, mit dem hiesigen Einzelgängertum, kommt mir das Grausen. Ich habe vor einigen Wochen an einer Generalversammlung mit etwa 60 Leuten teilgenommen, am anschliessenden Essen waren etwa 200 Leute beteiligt. So etwas habe ich hier noch nicht erlebt.


Hier im Odenwald findet monatlich ein kleiner Stammtisch statt ausserhalb der VFMG an dem ich regelmäßig teilnehme.

Ich will jetzt keine Namen nennen und den x von der Gruppe y etc. an die Wand nageln.

Ich schaffe so ein klassisches Vereinsleben hier nicht und bin auch ein wenig neidig, auf das, was so manche Leute schaffen. Ich bekomme es jedenfalls nicht auf die Reihe. Ich bin Kassierer in einem Verein auf ähnlicher Wellenlänge wie die VFMG. Aber das ist schon recht nervig.
Hier (mineralienatlas, strahlenfoundation) und früher bei strahlen.org habe/hatte ich Kontakte bekommen zum gemeinsamen Sammeln, Gedankenaustausch,  ...

Die VFMG-Tagungen bieten Zugangsmöglichkeiten zu "fernen + exotischen" Zielen. Ich kann da axinit nur zustimmen. Wenn auch so manche Vorträge doch noch von anno tutz sind. Aber wer weiss, wie schwer ein Vortrag sein kann, der wird sich zurückhalten. Die alte Dame Aufschluss wurde mittlerweile überrundet von den Hochglanzmagazinen, die z.T. mit Artikeln hoher Qualität daher kommen.

Ich habe kein Recht zu meckern, da ich ja selbst nur wenig in der VFMG tue.

Ich darf hin und wieder Gast sein in Ortsgruppen anderer Regionen. Ich freue mich auf eine Tour demnächst in Polen - Dank schon einmal im Vorfeld an die Kollegen aus der Lausitz. Ich freue mich schon wieder auf mein Treffen bei den Münchener Kollegen.

Zum Alter. Mit meinen "55" fühle ich mich -wenn nicht gerade im Büro am Freitag der Bär wieder getanzt hat - doch noch einigermassen frisch. Ich bewundere Leute, die mit > 60 noch voll aktiv sind und sich für uns einsetzen.

Mein Hobby - die Steine - lassen mich einfach abschalten vom Büro. Ich sammele nur das was, ich finde. Kein Kauf, etwas Tausch, ab und an Material verschenken z.B. an Jüngere. Verschenken natürlich an Gäste, die ich führe. Wenn dann wieder ein neues Mineral auftaucht, wenn ich eine Region neu verstehe, oder ich im Winter an meiner kleinen Sammlung stehe, dann schalte ich ab. Da ich mal Ahnung von Chemie hatte, kann ich das Wissen doch noch dazu anbringen. Wenn ich anders sammeln würde, würde ich andere Strukturen entwickeln (müssen).

Der Mitgliederschwund hat nach meinen Gesprächen auch andere Gründe. Es ist nicht nur das Thema Alter. Ich weiss von einer Reihe von hochengagierten Leuten, dass sie aus der VFMG ausgetreten sind und kenne auch deren Gründe. Ich werde mich dazu aber hier nicht äussern.

Um die VFMG wurden in den letzten Jahren eine Reihe von Prozessen geführt, die die VFMG geschwächt haben. Die Diskussionen brauchen diese ehemaligen VFMG-Mitglieder nicht mehr zu führen, sie machen nach wie vor hochqualifizierte Arbeit. Nur tragen sie nicht mehr den Namen VFMG in Ortsgruppennamen. Sie sind aber als Ansprechpartner in unserer Kristall-Welt hochpräsent. Sie gestalten und müssen sich nicht mehr um die Querelen kümmern.

So liebe Leute, ein herzliches Glück Auf und Gute Nacht Jürgen Lange

Offline ZEO

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Re: VFMG - wer, wieso, weshalb, warum ?
« Antwort #22 am: 13 Apr 11, 01:23 »
Hallo,
bin in der VFMG seit Schülerzeiten, jetzt ü50-Gruppe. Eine Bezirksgruppe gibt es hier in meiner Stadt nicht. Die Sammler sind unabhängig als Verein organisiert. Unsere Schwierigkeiten, jüngere Mitglieder anzuziehen, sind in gleicher Weise offensichtlich.
Warum bleibe ich in der VFMG? Ich halte die Artikel im Aufschluss für wichtig, um fundierte Informationen auch über Gebiete zu lesen, die nicht unmitttelbar zu meinen engeren Interessen als Mineraliensammler zählen.
Warum der Nachwuchs fehlt, dazu habt Ihr schon viel richtiges geschrieben. Zwei der Argumente, die genannt werden, sind aus meiner Sicht allerdings nicht zu halten: 1. das Modell "Verein" sei für Jüngere nicht geeignet, und 2. Alt und Jung ginge nicht gut zusammen in einem Verein. Das eindeutige Gegenbeispiel ist der Deutsche Alpenverein: hat ebenfalls viele ältere Mitglieder, und dennoch in den letzten Jahren anhaltenden Zulauf von Jugendlichen und damit steigende Mitgliedszahlen.
Der Schlüssel ist "Attraktivität". Das Patentrezept, wie ein Verein von Mineraliensammlern sich diese organisiert, scheint es nicht zu geben. Wer für seinen Verein oder seine BG eine Lösung gefunden hat, dem möchte ich weiterhin viel Glück wünschen. Und berichtet bitte darüber !
Gute Nacht
Jürgen

Offline Klinoklas

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Re: VFMG - wer, wieso, weshalb, warum ?
« Antwort #23 am: 13 Apr 11, 09:56 »
Hallo,

ich glaube nicht, dass Mineralien heute uninteressanter sind als früher.
Niemand aus meinem Freundeskreis sammelt Mineralien, aber wenn sie bei mir zu Besuch sind, dann schauen sie sich doch gerne meine Sammlung an und stellen Fragen.
Auch wenn sich manche Dinge nie ändern, einen gewissen Generationsunterschied gab es immer und den wird es immer geben. Soll wohl so sein !
Das Internet ist so gesehen noch relativ neu und scheint ein Vereinsleben gerade für jüngere Menschen relativ gut zu ersetzen. Sozusagen die VFMG 2.0.
Jungen Menschen sind diesem Medium gegenüber ziemlich offen. Da werden benötigte Informationen eingeholt bis die Leitung qualmt, Verabredungen im Chatraum abgeschlossen
und wenn man sich zum Tausch treffen will macht man es einfach. (Unabhängig von einem Vereinstermin)

An die Lapisredaktion habe ich mal eine Anfrage gehalten, ob in absehbarer Zeit geplant sei, das Magazin auch im PDF Format anzubieten, da sich mein Platz langsam aber sicher dem Ende neigt. Meine Anfrage wurde trotz langjährigem Abo einfach ignoriert, denn darauf bekam ich traurig aber wahr überhaupt keine Antwort. Vielleicht weiß man beim Christian Weise Verlag noch nicht, dass es soetwas "modernes" gibt. Andere Verlage stellen sich da heute deutlich schlauer an.

Die VFMG in ihrer bisherigen Form war bestimmt gut, als es noch keine Alternativen gab, und für ältere Sammler erfüllt sie sicher auch heute noch ihren Zweck.
Für angehende Nachwuchssammler ist das System etwas eingestaubt. Dabei gibt es (auch hier im Atlas) wirklich gute Beispiele, in denen alt und jung sehr gut zusammenarbeiten.
Die einen haben eine Sammlererfahrung von 40 Jahren, die anderen das technsiche Knowhow die Informationen einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.
Wenn hier Hand in Hand gearbeitet wird finde ich es immer noch am schönsten.

Gruß
René

Offline Micha

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Re: VFMG - wer, wieso, weshalb, warum ?
« Antwort #24 am: 13 Apr 11, 11:16 »
Will ich auch mal meinen Senf dazu geben. Ich bin in keinem Mineralien-Verein, habe aber drei andere Vereine mehr oder minder "an der Backe". Das Nachwuchs- und Generationenproblem gibt es wohl in allen Sparten des gesellschaftlichen Freizeitlebens. Selbst Sportvereine klagen mittlerweile darüber...
Aus meiner Erfahrung sind die Gründe oft ganz menschlich:
Da wäre 1.: Wer den Verein führt, engagiert sich über das "normale" Maß und opfert nicht nur für den eigentlichen Vereinszweck (für Mineralienvereine gesprochen: selbst sammeln), sondern für Ideen, Organisation, Verwaltung und Verantwortung jede Menge Gehirnschmalz, Zeit und oft auch Geld. Logisch, dass die Vereinsvorstände deshalb zunächst eigene Ideen für die besten halten. Kritisch, wenn der Verein damit langsam zum geistigen Eigentum der Vorstände wird.
und 2.: Mehrere Generationen unter einen Hut zu bringen, ist schon aus gesundheitlichen Gründen nicht einfach. Die Ansprüche unterscheiden sich oft sogar konträr. Da hilft eigentlich nur, kleinere "Unterabteilungen" gegeneinander zu tolerieren. Jugendmannschaften sind in Sportvereinen normal, ebenso wie Jugendorchester im Kulturbereich - nur um zwei Beispiele zu nennen. das schließt ja keinesfalls aus, dass man sich gegenseitig "befruchtet", in dem etwa alte Hasen doch mal in der Jugendgruppe vorbeischauen...
Für Mineralvereine sehe ich den 3. Grund, weshalb es mit einem solchen Verein immer schwer sein wird: Im Unterschied zu vielen anderen Interessenlagen birgt das Mineraliensammlen doch in sich einige Gefahren (Wenn man mal vom Briefmarkensammler absieht, der sich auch mit der Pinzette ein Auge austechen kann..). Wenn ein Mineralverein attraktiv sein soll, muss m.E. das Sammeln im Vordergrund stehen. Hier kommt es zu Erlebnissen, hier hat jede(r) ihren/seinen Erfolg. Aber: welche Fundstelle hält denn eine Horde von 10 oder mehr Sammlern aus? Wer übernimmt die Verantwortung, dass die Fundstelle ordentlich wieder verlassen wird? Wer übernimmt die Haftung (eine Versicherung über den Verein dürfte wohl aussteigen, wenn ein Sammler auf dumme Weise zu Schaden kommt oder Schaden verursacht)? Welcher Eigentümer ist denn heute noch bereit, sein Grundstück/seinen Betrieb Dritten zu öffnen? Wie gut sind denn diese wenigen Fundstellen zu erreichen? Da gehört eine ungeheure Menge Enthusiasmus dazu, einen solchen verein am Leben zu erhalten und es auszuhalten, dass doch immer die Wünsche der Mehrheit der Mitglieder nicht befriedigt werden (können). Ich zolle also den Menschen, die sich einen solchen Verein aufbinden, tiefsten Respekt.
Mein Fazit ist mein Lebensspruch: Love it, change it or leave it. Wer Hoffnungen auf tolle Exkursionen mit einem Verein in sich trägt, sollte sich einfach auf den organisatorischen Weg machen, Gleichgesinnte im Verein suchen und sich nicht von Querdenkern vom Vorhaben abbringen lassen. Wer das nicht will, muss entweder mit dem Angebot leben oder den Verein Verein sein lassen.

Offline cmd.powell

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Re: VFMG - wer, wieso, weshalb, warum ?
« Antwort #25 am: 13 Apr 11, 17:17 »
Hallo Zusammen

Wow, nach einem Tag Abstinenz bin ich erfreut, so viele Stimmen und Meinungen zu lesen. Viele der angesprochenen Punkte sind mir vertraut und auch viele Probleme kommen mir bekannt vor. Auch was die Zukunft von Vereinen im Allgemeinen betrifft, so teile ich die Meinung mit z.B. Stefan. In meinen Augen gibt es dort eine Art Hemmschwelle, die es einem interessierten Neuling erstmal erschwert, in einen bestehende Gruppe einzutreten. Ich denke mal, das ist einfache Psychologie und nicht weiter weltbewegend. Wie diese Hemmschwelle überwunden werden kann, das hängt zum einen von dem Neuling ab (ist er eher Schüchtern oder eher der Draufgänger). Zum Anderen natürlich auch von der Gruppe, wie sie sich gegenüber Neuen verhält. Man kann es Neuen leicht machen oder natürlich auch schwer. Ich bin zugegeben etwas schockiert hier zu lesen, das es offenbar in vielen Bezirksgruppen eine doch eher feindliche Haltung gegenüber neuen Mitgliedern gibt bzw. diese auf eher autoritärer gekapselte Strukturen treffen, in die es kaum Wege gibt. Das ist echt traurig und man kann solchen Bezirkgruppen nur ein echtes Armutszeugnis aussprechen - und vielleicht die Prognose, aufgrund ihrer ignoranten Haltung im Sinne der natürlichen Evolution zum Aussterben selektiert zu werden !
Auf der anderen Seite gibt es da das Medium Internet: Man ist erstmal mehr oder weniger anonym, kann jederzeit von jedem Ort (dank Internet-Handy fast wortwörtlich) Kontakt aufnehmen und selber frei dosieren, wie aktiv man sich einbringt ohne auch nur die kleinste Verpflichtung einzugehen. Das trifft sicherlich eher den Zeitgeist als sich mit Opi's und Omi's nach langer Fahrt an einen Tisch zu setzen und dann Geschichten aus vergangenen Zeiten zu hören.
Da ist dann der nächste Schritt naheliegend: Man versucht beides zu verknüpfen und sowohl im Internet als auch als Verein/Bezirksgruppe präsent zu sein. An dieser Stelle: VFMG-BG Hannover - und natürlich vielen Dank an Rudolf Wölki, das er die Seite gestaltet !

An dieser Stelle möchte ich meine persönliche Erfahrung mit der Bezirksgruppe Hannover einbringen. Ich habe hier einige Beispiele gehört, die wahrlich erschreckend sind. Ganz Gegensätzlich ist es mir ergangen, dazu will ich etwas weiter ausholen. Ich war Anfangs in einem astronomischen Verein in Hannover tätig und dort auch recht aktiv. Leider hatten sich dort mit der Zeit doch arge Vereinmeiereien entwickelt und obwohl viele sich einbrachten wurde nur gefordert, gefordert, gefordert. Einige wenige rissen sich den Arsch auf und diejenigen, die die Befehle gaben taten nichts anderes, stellten sich aber bei Öffentlichkeitsarbeit als die Macher hin. Da sich dieser Prozess schleichend in Gang gesetzt hatte, hab ich mir das auch eine Weile gefallen lassen - bis ich mich anfing für Mineralien zu interessieren und irgendwann zu der Bezirksgruppe Hannover gestoßen bin. Olla, was war den da los ? Man kommt als völlig Fremder da hin und die empfangen einen gleich mit Kaffee und Kuchen, ältere Herren und Damen bieten einem sofort das "Du" an (ging in dem Astronomieverein gar nicht, da konnte man froh sein, wenn die älteren einen überhaupt angesprochen haben und die Akademiker haben nur mit Akademikern gesprochen) - gibt's ja nich... Klar, da fühlt man sich gleich zu hause und dann hat es auch nicht lange gedauert, bis ich aus dem Astronomieverein raus war. Alles in Allen ist hier also eine ausgesprochen gute Atmosphäre und es gibt keine Kluft zwischen jung und alt. Natürlich wir es den älteren zusehends schwieriger, aktiv sammeln zu gehen und somit dünnt auch das Exkursionsangebot aus. Hinzu kommt, das es um Hannover herum nicht soooo wahnsinnig viele Fundorte für Mineralien gibt und die paar wenigen glänzen nicht wirklich mit Vielfallt - lange Fahrten sind also schonmal vorprogrammiert. Trotzdem versuchen wir immernoch möglichst viel auf die Beine zu stellen. Viele von der Gruppe setzen sich trotz hohen Alters noch hin und arbeiten sich in den Computer und das Internet ein, es gibt einen inzwischen hervorragenden Kontakt zu Uni Hannover, die uns auch die Räumlichkeiten für unsere monatlichen Vorträge stellt (An dieser Stelle besten Dank an Prof. Buhl, der uns dies ermöglicht !).
Natürlich sind wir auch nicht von Vereinsmeierei verschont geblieben: Immerhin gingen die Querelen der letzten Jahre in der VFMG auf zwei inzwischen Ex-Mitglieder unsere Gruppe zurück. Wobei mir bis heute ein Rätsel ist, wieso Horst Welzel das getan hat - hat er sich doch vorher so verdient gemacht um die VFMG. Naja, ich für meinen Teil habe im das in Anerkennung seiner vorherigen Leistungen verzeihen - Nobody is perfect, möge er in Frieden ruhen. Aber letztlich habe wir uns das alle gefragt, wieso er sich das trotz schwerer Krankheit noch antut. Ansonsten haben sich bisher Vereinsmeierer immer erfolgreich selbst in Aus gespielt, das soll auch so bleiben !!!

So, dann habe ich jetzt tatsächlich schon ein Fazit, was ich ziehen kann. Abgesehen von den Pechvögeln, die auf verknöcherte Strukturen gestoßen sind gibt es also den Trend zu der bequemen Verfügbarkeit des Internets als echte Alternative zu Verein. Der Satz von Mineralroli trift es ganz gut "Vereinsleben war früher der Ersatz fürs Fernsehen oder langweilige Abende und war ein gemütliches Treffen unter Gleichaltrigen und Gleichgesinnten." Das ist übrigens auch die These, die ich schon seit längerem vertrete. Das sich die VFMG auf Dauer halten können wird, wage ich zu bezweifeln, da es schlicht die einfachere Alternative gibt. Nichts desto trotz möchte ich gerne Stafans Angebot aufgreifen und verweise auf unser Exkursions- und Vortragsangebot.

Viele Grüße und besten Dank für die Meinungen und Ideen

Markus

Offline Jörg

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Re: VFMG - wer, wieso, weshalb, warum ?
« Antwort #26 am: 13 Apr 11, 19:07 »
Hallo,

ich möchte kurz die Hintergründe schildern, die zu einem abnehmenden Vereinsleben im Allgemeinen führen. Diese liegen aus psychologischer Sicht in einem stetigen Wandel der Gesellschaft begründet. Die Determinanten, also die Abweichungen von Interessen zwischen Gruppen, steigen in der heutigen Zeit beängstigend schnell an. Genau, und das ist erforscht, mit Beginn der Industrialisierung. Wo vormals drei Generationen unter einem Dach lebten, zogen junge Menschen um die vorletzte Jahrhundertwende aus, um sich in der Nähe von geballten Arbeitsplätzen (Industrie; Webereien um Manchester; England), anzusiedeln. In der Normalität eines Mehrgenerationenhaushaltes, waren die Alten mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung gefragt, die zu der Zeit kaum angezweifelt wurde. Doch plötzlich sahen sich junge Menschen alleine vor Entscheidungen stehen, die sie dann meistern mussten. Die Großfamilie verlor ihre Bedeutung. Da jetzt die Jüngeren Entscheidungsträger waren, entstand eine zunehmende Kluft zwischen Jung und Alt, bei dem nunmehr kein Bedürfnis mehr bestand, den Rat der Alten einzuholen. Es erfolgte quasi ein Wandel der Gesellschaft, bei der die Toleranz zwischen den Generationen weiterhin abnahm. Diese schwindende Toleranz, zu der jetzt ja auch keine Notwendigkeit mehr bestand, führte in der Folge zu Konflikten zwischen den Generationen, die ihre jeweiligen spezifischen Bedürfnisse verfolgen mussten.
Alles, was in den bisherigen Beiträgen zu diesem Thread geschrieben wurde, ist im Prinzip richtig. Die Kluft zwischen Jung und Alt geht auseinander, und wird es in Zukunft noch weiter tun; glauben wir den Untersuchungen über die demoskopische Entwicklung in Zivilisationsländern. Letztendlich verlieren wir dadurch Traditionen. Und jeder Verein lebt genau davon. Es gibt sie zwar, die Interessenkonflikte zwischen den Generationen, diese beruhen jedoch auf einer allgemeinen gesellschaftlichen Entwicklung, bei der das Ego des Einzelnen immer mehr an Größe gewinnt, zu Lasten der Gruppe. Wir sind heute kaum noch darauf konditioniert, eigene Meinungen und Interessen hintergründig zu behandeln. Im Gegenteil, diese möglichst schnell umzusetzen. Auch eine Anpassung auf das Arbeitsleben, das sich in anderen Gruppen, wie natürlich auch Vereinen, widerspiegelt.

Gruß Jörg

Offline sapphire

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Re: VFMG - wer, wieso, weshalb, warum ?
« Antwort #27 am: 14 Apr 11, 10:14 »
Hallo,

meine Erfahrungen mit der VFMG sind mehr als 30 Jahre her. Damals war ich noch nicht einmal Jugendlicher und bin relativ regelmässig zu den Treffen gegangen. Für mich war damals interessant, die Stufen zu bestaunen, die mitgebracht wurden und auch die Vorträge, insbesondere die Exkursionsberichte. Damals war ich auf die Reiseziele meiner Eltern beschränkt, was mir nur Sammelei im sehr bescheidenen Umfang ermöglichte, so waren die Vereinsabende etwas Futter für Träume. Da Träume alleine nicht froh machen, ist dann dieses Hobby mit der Zeit eingeschlafen und damit natürlich auch die Vereinsbesuche. Ich habe mich damals übrigens nicht unwillkommen gefühlt.

Nachdem nun nach 30 Jahren wieder mein Interesse wach geworden ist, stellte sich irgendwann die Frage, ob ich mal wieder die VFMG (Berlin) aufsuche. Frank und Andreas haben oben geschrieben, womit man rechnen sollte - ich habe davon Abstand genommen. Dafür waren aber nicht nur die Gerüchte ausschlaggebend, sondern auch ein nicht allzu ausgeprägtes Interesse.

Warum? Ein Grund ist wohl an dieser Stelle zu finden. Für einen Informationsaustausch gibt es inzwischen Alternativen zu Vereinen: Internet-Communities. Es ist zwar nicht Ein und Dasselbe, aber es gibt eine grosse Überschneidung.

Was nun Vereine (insbesondere in diesem Kontext) betrifft, hängt das davon ab, welche Ziele er verfolgt, genauer gesagt, dessen Protagonisten. Wenn diese nun einen Verein zu ihrem Nest machen wollen und Angst davor haben, die Tür auch nur einen Spalt zu öffnen, damit kein frischer Wind rein kommt, dann sollen sie es doch tun. Der letzte sollte nur nicht vergessen, das Licht auszumachen.

Möchte ich als Verein wachsen, muss ich mir zweifelsohne Gedanken über mein Angebot machen. Und eine Säule des Angebots sind die Mitglieder selbst. Denn was nützen tolle Veranstaltungen, wenn man die Beteiligten nicht leiden kann? Es ist z.B. der persönliche Kontakt, der einen Verein von einer Internet-Community unterscheidet. Ich sehe das Generationenproblem daher auch eher nachrangig (ohne es zu negieren).

Das Problem von Vereinen ist ihr Image: Das Engagement von Mitgliedern und damit die häufige Tendenz, den Verein als "ihre Sache" zu betrachten, führt dann zur Besitzstandswahrung mit den damit verbundenen Grabenkämpfen und Verkrustungen. Und das ist eigentlich ein analoges Phänomen zum Generationenkonflikt. Und da heutzutage ein Verein keine Notwendigkeit, sondern eine Möglichkeit darstellt, werden viele erst gar nicht den Versuch unternehmen, in einen solchen hinein zu schauen.

Viele Grüsse
Andreas

Offline wilbi

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Re: VFMG - wer, wieso, weshalb, warum ?
« Antwort #28 am: 14 Apr 11, 12:04 »
Um noch mal auf da Anfangsthema zurückzukommen: Neulinge haben es schwer in einer Gruppe Fuß zu fassen. In meiner Anfangszeit Anfang der 70er bin ich zu der VFMG-Gruppe Harz und auch zu den Montangeologen Harz gefahren. Die Mitglieder zeigten da ihre tollen Stufen ( und die waren toll zu der Zeit) und fachsimpelten miteinander. Stolz wie ich hingefahren war mit meinen Erstfunden von Derbstufen Bleiglanz und Kupferkies wagte ich dann gar nicht mehr rauszuholen, so daß man Minderwertigkeitskomplexe bekam und im stillen sicher auch belächelt wurde. Ich wäre nicht wieder hingegangen, wenn ich bei den Exkursionen nicht Leute kennen gelernt hätte, die sich dann um einen gekümmert haben und beraten.
Jetzt bin ich schon 40 Jahre in der VFMG-Gruppe Harz und die Stammgruppe ist ziemlich stabil und die Jugend fehlt natürlich auch.Aber wir bringen unsere Funde mit und beraten, was es sein kann und sowas läßt mich jeden Monat hinfahren. Allerdings, wenn man sich so lange kennt ist das auch die Gefahr von Clickenbildungen. Wenn sich dann nicht intensiv um Neulinge gekümmert wird und die Abseits stehen gelassen, kommen die nicht wieder. Oder wenn sie ein spezielles Thema interessiert, was nicht geboten werden kann, bleiben sie weg. So wollten schon Leute sich in Kristallographie schlau machen in unserer Gruppe, aber wir haben nicht einen, der z.B Flächen bestimmen oder das Kristallsystem an gefundenen Stücken bestimmen kann. Die kommen enttäuscht nicht wieder.
willi

Offline cmd.powell

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Re: VFMG - wer, wieso, weshalb, warum ?
« Antwort #29 am: 14 Apr 11, 17:51 »
@willi: Naja, ein wenig Eigeninitiative von den Neuen ist sicherlich schon zu erwarten. Gut, natürlich sollte man niemanden vor den Kopf stoßen und man sollte auch als Erfahrener durchaus mal die Funde von Anfängern loben. Ich versuche immer mich an meine Anfangszeiten zu erinnern (ich ja zum Glück noch nicht so lange her) und dann erst ein Urteil zu sprechen. Auf der anderen Seite ist es praktisch unmöglich, alles anzubieten was denkbar ist. Ein Beispiel grade in unserer Hannover-Gruppe ist, das wir praktisch reine Mineraliensammler sind. Fossiliensammler fühlen sich bei uns sicher sofort im falschen Film. Ok, in Hannover gibt es den APH, da verweisen wir die "Fossies" dann auch hin, aber ein Meteoritensammler würde hier wahrscheinlich überhaupt nicht glücklich werden. Naja, und Clickenbildung ist letztlich das Normalste der Welt, das fängt in der Schule an und setzt sich dann durch das Leben fort. Aus manchen Clicken werden gute Freundschaften, andere brechen auf. Da sind letztlich die Einzelindividuen gefordert, auch mal Außenstehende aufzunehmen. Allerdings gehe ich man davon aus, das sich Clicken aufgrund ähnlicher Interessen ausbilden und falls jemand neues mit gleichem Interessenschwerpunkt dazu kommt, hat gute Chancen sich in die Clicke reinzuarbeiten. Ansonsten passt er nicht zu den Leuten; ein Mikromounter passt nicht wirklich zu Großstufensammlern (außer er sammelt hinterher immer im Haufwerk, wenn die Großstufen geborgen sind  :D ).

 

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