Glück Auf!
Langgestreckte nadelige bis leicht plattige Mikrokline kenne ich vom Steinbruch Oßling bei Hoyerswerda und Steinbruch Bernbruch bei Kamenz, beides Lausitz in Sachsen. Die Kristalle sind dabei stets einzeln und nicht zu Aggregaten (fächerförmig oder ähnliches) gruppiert. In der Regel bilden sie aber ganze Kristallrasen. Sie sind sowohl auf den Klüften in der Grauwacke, als auch in den Drusen der Quarzgänge zu finden. Sie erreichen auf manchen Stufen 1 cm Länge bei etwa 1 mm dicke und 2 mm Breite. Meistens sind sie aber weniger als 5 mm lang. Glimmer treten in der Paragenese mit den Mikroklinen hier nicht auf. Die häufigsten Mineralgesellschaften sind (in etwa nach der Häufigkeit) Quarz, Allanit, Titanit, Zinkblende, Pyrit, Chlorit, Bleiglanz, Kupferkies, Anatas. Gelegentlich verstecken sich auch Albite zwischen den Mikroklinen. Diese sind aber meist wasserklar und daher schwer zu erkennen zwischen den vielen Bergkristallen.
Mit freundlichen Grüßen
Das Felsenmammut