Glück auf @tset
Meine Kompetenz beschränkt sich darauf, um 1984/5 der Hauynsuche gefrönt zu haben. Etliche meiner Steine wurden in Idar- Oberstein auch facettiert, der größte Stein hatte im Ergebnis knapp 1 ct, der attraktivste ist er aber nicht.
Vor diesem meinem Erfahrungshintergrund kann ich sagen, dass Dein Stein, so wie ich es von Deinem Foto her abschätzen kann, visuell ein gutes Stück über dem liegt, was ich damals maximal fand, er wäre da für mich und auch meine Sammlerkollegen ein "Brummer" gewesen.
Was später noch alles gefunden wurde und
welche Bewertungskriterien daher heute angelegt werden, weiß ich derzeit nicht.
Über die relativierenden Faktoren des Schmucksteinpotentials von Rohhauynen haben Dich kompetentere MA-Mitglieder ja schon gut beraten.
Ich jedenfalls wäre in 1984 mit dem Teil erstmal euphorisch über die A3 heimgebrettert ... und hätte dann im Hunsrück beim Schleifer weiter gesehen...
Ich habe damals alle losen Steine, die in Frage kamen, auf Facettierbarkeit prüfen lassen, dies bei Eignung in Auftrag gegeben und den überwiegenden "Rest" verkauft oder schlussendlich verschenkt.
Rohsteine habe ich nur eingebettet in der klassischen "Mühlsteinlava" in meiner Sammlung behalten, als Kleinstufe besitze ich noch einen aufgewachsenen Kristall auf Sanidinit-Xenolithmatrix.
Fazit: vorbehaltlich der fototechnischen Unsicherheit und meiner beschränkten Kompetenz ein weit überdurchschnittlicher Stein, die Facettierung sollte angestrebt werden, auch wenn es endlich nur ein halbes Karat wird, als Sammlungsobjekt ist der facettierte Stein besser als das isolierte rohe Mineralkorn ohne paragenetischen Bezug (Lava, Xenolith).
Und zum letzten Punkt: Ein Marktwert resultiert im Markt, dahingehend haben sich ja auch andere Mitglieder schon geäußert.
Noch ein Glück auf
Uwe