Ein paar Ergänzungen zum bisher Geschriebenen bzw. weitere Antworten:
Besteht nicht eine gewisse Ähnlichkeit mit meinem Achat?
Die Ähnlichkeit zu Achat erscheint nur so wegen des konzentrischen Aufbaus der Knolle – Achat = Ausfällung von anorganischem SiO2, Hornstein = organische Bildung (Radiolarien, Kieselschwämme, Kieselalgen).
Bei dieser Dichte. - Hat die eine Hornsteinknolle auch?
Sowohl Hornstein als auch Achat bestehen chemisch gesehen überwiegend aus Quarz / SiO2, die Dichte sollte also vergleichbar sein.
dürfte aus einer Kiesgrube in der Region Niederbayern zwischen Donau und Isar stammen
In Südayern gibt es einige Hornsteinvorkommen:
http://www.uf.uni-erlangen.de/projekte/weissmueller/rohmat/a_page.html Bekannt sind z.B. die „Ortenburger Hornsteine“, besonders die von Flintsbach
http://www.flintsource.net/flint/D_maierhof.html (und Unter-Seiten !)
– rein nach dem Foto besteht da eine gewisse Ähnlichkeit (oder sogar mehr als nur eine gewisse) - da passt auch „zwischen Isar und Donau“ gut ! Es gibt bei den Flintsbacher Knollen öfters eine zonale Bänderung, und ich kenne auch Stücke mit schlechter verkieselten „Zwischenringen“ von dort.
Aber auch auf den Plattenhornstein-Vorkommen im Regensburger Raum (z.B. Baiersdorf, Abensberg-Arnhofen, …)
http://flintsource.net/nav/frm_mapflint.html gibt’s Jurahornstein nicht nur als Platten, sondern auch in Knollenform.
Könnte evtl. auch aus Flußkies aus der Donau oder Isar sein
Die Oberfläche weist – soweit dies nur anhand eines Fotos zu beurteilen ist – zumindest auf einen gewissen (anscheinend aber kurzen) fluviatilen Transport hin.