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der Alaunsee ist ein Relikt der Alauschiefergewinnung. Im Komotauer Tertiärbecken treten die von Schwefelkies durch- setzen Tonschiefer mit einer Mächtigkeit von bis zu 20 m auf. Die Schiefer bilden dunkelbraune , feinblätterige , von un- regelmäßigen Braunkohleneinlagerungen oder Spärosideriten durchsetzte Schichten. Sie sind nichts anderes als die Aus- bisse der vertaubten Liegendschichten des miozänen Braunkohlenhauptflözes.
Die Verarbeitung zu Eisenvitriol, Schwefelsäure und Alaun war bedeutend und bereits seit 1562 archivalisch nachweisbar.
Quelle: Heimatkunde des Kreises Komotau, 2. Bd., Heft 7: Bergbau, Komotau: 1941, Verf. M. L. Eiselt
Glückauf!
Schlacke