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Selbstgebaute Beleuchtung zum Fotografieren.
Uwe E:
Hallo,
@Findus: das ist eine sehr interessante Konstruktion!
Ich hatte mir vor einigen Monaten mal eine kleinere Variante gebastelt, bei der jeweils fünf LEDs über die wie bei deiner "Erfindung" verwendeten Kippschalter zugeschaltet werden konnten. Als Bino-Basis diente eine dickere Holzscheibe mit tricherförmig ausgedrehter Mitte (Drechseln im Erzgebirge :) ), in denen die Mineralien beliebig gedreht und positioniert werden konnten und noch immer können. Die LEDs waren an stabilen Drähten befestigt, die in die in der Holzunterlage gebohrten Löcher beliebig plaziert, gedreht und durch Biegen positioniert werden konnten.
Ich hatte mehrere LED-Gruppen mit unterschiedlichen Farbwerten im Einsatz, teils mit Reflektor, um die verschieden Ausleuchtungen zu untersuchen.
Warum ich in der Vergangenheit schreibe? Es war ein Test mit verschiedenen LED-Typen und ich habe derzeit wieder auf die alte Schwanenhalsleuchte zurückgegriffen - der Kabelsalat war mir damals zu groß und ich konnte leider keine gleichförmige Beleuchtung erreichen (war halt ein "Low Budget"-Versuch).
Das separate Zuschalten einzelner LEDs kann durchaus Sinn machen, um bestimmte Bereiche besonders auszuleuchten, ohne das Objekt ständig drehen zu müssen. Zeig doch bitte mal ein paar Bilder mit unterschiedlicher LED-Beleuchtung. Welche LEDs verwendest du?
Die Alu-Ring-Konstruktion findet ich ziemlich pfiffig! Mir gribbelt's in den Bastelfingern ;)
Viele Grüße
Uwe
Krizu:
Hallo,
Der Kabelsalat ist mit Flachbandkabel beherrschbarer 8) Die Masse muss nicht einzel geführt werden, aber dann massiv = die Hälfte der Kabel fehlt dann.
MFg
Frank
Findus:
Hallo zusammen,
also die LEDs habe ich bei EBAY gekauft, sie haben die Bezeichnung: LED WEISS 5mm 40000 MCD XENON
Es macht teilweise sehr wohl etwas aus, ob nun eine LED zu- oder ausgeschaltet wird. Das Spektrum reicht hier von einer leichten Änderung der Helligkeit bis zum wegfallen von störenden Reflexionen oder bewusstem hervorheben von Reflexionen.
@Krizu
die Masse habe ich auf ein Kabel gezogen ;), trotzdem 36 Kabel zum ansteuern der einzelnen LEDs. Flachbandkabel war nicht vorrätig, wäre sicherlich etwas schöner geworden, jedoch hat meine Lösung mit den einzelnen Strippen der Funktion keinen Abbruch beschert.
Zudem ist das die erste Beleuchtung dieser Art, die ich gebaut habe, falls ich nochmal so etwas ähnliches bauen sollte, würde ich die eine oder andere Sache von vorne herein anders machen.
Ansonsten muss ich nun erst lernen, mit dieser Art der Beleuchtung umzugehen, es gibt jede Menge Dinge, die immer wieder auffallen, wenn ich am Ausleuchten des Objekts bin.
Vorerst mal ein Bild eines "Emmelberg-Rutils", mit der typischen Herzform, wie man sie dort leider nicht sehr oft findet.
Aufgenommen mit Olympus MSPLAN-10x Objektiv, 0,02 mm stacking. Die Bildbreite ist ca. 0,9 mm
Hier habe ich ein bisschen gespielt, um die Reflexionen der einzelnen Kanten hervorzuheben.
Grüße,
Bernd
loparit:
Hallo Bernd,
die Aufnahme ist toll, vor allem bei einer Bildbreite von 0,9 mm. Auch die Tatsache dass man die LED einzeln zuschalten oder eben abschalten kann finde ich gut. Ich bekomme in den nächsten Tagen ein ähnliches Teil, das mir ein Bekannter zusammengebaut hat. Dort kann man jeweils den Achtelkreis einzeln Dimmen bzw. auch auschalten.
Gruß
loparit
Findus:
Hallo zusammen,
hier ein Bild von einem Fluorit ("Hexakis-irgendwas") aus dem Südschwarzwald. Zugegeben, etwas zu goß für den Rest des Bildes, aber zum Auswerten i.O.
Die Bildbreite ist ca. 2,4 mm, aufgenommen mit 25mm Luminar und mit 0,02 mm gestackt - jedoch nicht komplett auf den gesamten Durchmesser gestackt.
Die Anordnung der LEDs hat es hier möglich gemacht, einzelne Flächen anzustrahlen.
Grüße,
Bernd ;)
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