Hallo zusammen und vielen Dank noch einmal für die rege Beteiligung, toll!
http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Mohsh%E4rte
Man sollte da eben mal die Härte bestimmen.
Nach dieser Tabelle ist die Mohshärte nach meiner Laien-Einschätzung wohl 6 oder 7 (ich habe keinen Test mit Stahlfeile gemacht, aber Glas lässt sich mit dem Stein mit etwas Kraftaufwand ritzen, wenn auch nicht tief).
Wichtig wäre auch die Strichfarbe!Einfach mal an unglasierter Keramik reiben-zB.am unteren Rand einer Kaffeetasse.
Ich habe den Stein an einem unglasierten Kafeetassenboden entlanggerieben: es entsteht ein dunkelgrauer Strich.
Um die Dichte zu ermitteln fehlen mir hier wohl die entsprechenden Mittel: ich hätte leider nicht mal eine Briefwaage zur Hand, um das genaue Gewicht zu ermitteln oder nur einen genauen Messbecher um das Volumen zu bestimmen...
2. Fayalitschlacke. Die Teile habe ich früher als Kind auf der Düne auch gesammelt. Wurde (wird?) dort zum Küstenschutz genutzt, da sind im Bereich des Eingangs zum Südstrand ganze Wälle aus dem Material. Ist ein Rückstand aus der Eisenverhüttung.
Das wäre zwar eine für mich ernüchternde aber doch wohl ziemlich naheliegende Möglichkeit. Vielen Dank für die Einschätzung, an diese Wälle habe ich gar nicht gedacht! Das Material wäre dann wohl deutlich magnetisch? Das müsste ich noch mal testen, sobald ich einen besseren Magneten zur Hand habe (morgen).
Und der andere eine Flint-Versteinerung? Dass es sich vielleicht um ein Fossil handeln könnte, habe ich auch schon gedacht, aber das Material kommt mir nicht vor wie für mich"typischer" Feuerstein (ich will ihn natürlich auch nicht zerschlagen)?
Übrigens möchte ich noch anmerken, dass ich mich hier und jetzt das erste Mal so intensiv mit diesem Thema befasse und staune, wie spannend das sein kann. Vielleicht entdecke ich ja grade ein neues Hobby.
