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Autor Thema: Geodaten  (Gelesen 1581 mal)

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Offline Jörg

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Geodaten
« am: 20 Oct 11, 17:54 »
Hallo,

ich bitte um Hilfe, da ich folgende Zahlen nicht kapiere. Die Werte sollen sich auf einen Fundort des norwegischen Fengebiets beziehen:
Pole position
Lat.: -50
Long.: 324
K: 27
CL95: 6

Habe ich aus "Paleomagnetism of the..." herausgegeben von: "Cambridge University Press 1993", denke somit, dass die Zahlen nicht aus der Luft gegriffen sind. Kann ich nur nicht zuordnen. (Latitude von -50 in der Nähe von Norwegen?).
Wer kann mir helfen und die Werte ggf. übersetzen?

Besten Dank im Voraus.
Jörg

Hab noch mal den Link beigefügt: http://books.google.de/books?id=XLvAtx9zLkMC&pg=PA289&lpg=PA289&dq=Fen+/Tinguaites+Intr.,+Norway&source=bl&ots=DTjDqXMf0P&sig=DtN64jyiKeMweOwVhBuk1ophMZU&hl=de&ei=X0SgTo3SN8T0sgah2JiPAw&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=1&ved=0CBwQ6AEwAA#v=onepage&q=Fen%20%2FTinguaites%20Intr.%2C%20Norway&f=false

Die Daten stammen von der Seite 289, ganz unten ("Fen/Tinguaites Intr., Norway)

Offline triassammler

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Re: Geodaten
« Antwort #1 am: 20 Oct 11, 22:12 »
Hallo Jörg,

die "Pole position" bezieht sich nicht auf den Fundort der Probe, sondern auf die daraus ermittelte Position eines magnetischen Pols im Phanerozoikum. Die ist natürlich nicht absolut exakt zu ermitteln und wird deswegen nur auf ein Grad genau angegeben.

Die für mich ungewohnte Koordinatenangabe gibt Punkte auf der Südhalbkugel mit negativem Breitengrad (-50° = 50° S) und absolutem Längengrad (324° dürften 144° W entsprechen) an.

"K" und "CL95" sind mir unbekannt, dürften sich aber irgendwo aus der Lektüre des Texts erschließen, wenn man Pech hat steht die Erklärung auf einer der fehlenden Seiten.

Aber ich nehme an, die Koordinaten sind dann ohnehin nicht das, was Du brauchst?

Gruß,
Rainer

Offline Jörg

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Re: Geodaten
« Antwort #2 am: 21 Oct 11, 09:36 »
Hallo Rainer,

danke erstmal. Ansonsten sind die Koordinaten nur Mittel zum Zweck.
Ich durchforste die Literatur nach Hinweisen zu möglichen Anstehenden eines Tinguaits im Fengebiet (Hinweise dazu sind spärlich). Eine ungewöhnliche Menge an Särna-Tinguait Funden an einer begrenzten Lokalität der Jammerbucht, lässt die Vermutung zu, dass es ein norwegisches Pendant geben muss (das TGZ stimmt mit den sonstigen norwegischen Geteinen überein und korreliert genau). Will jetzt prüfen, ob mit den "Tinguaiten" (nach Brögger 1920) Quarz-Tinguaite (alter Begriff für Grorudit) oder echte Tinguaite (Def. dahin gestellt! - sind ja im Prinzip auch keine) in SW Norwegen vorkommen...
...deshalb die Suche nach Lokalitäten von Anstehendfundend für Tinguait.

Glück Auf!
Jörg

 

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