Hallo,
bzgl. der Einordnung Aland oder Rödö geben ich zu bedenken, dass es sich um ein Geschiebe handelt, das am Strand gefunden wurde ("Fundort: nördlich Sassnitz/Rügen (Kreideküste)"). Strandsteine schlagen infolge des Wellenschlages aneinander, wodurch die Quarze "zertrümmert" werden, und als Folge der Lichtstreuung an den zahlreiche inneren Rissen hell erscheinen (egal ob sie nun im Innern dunkel oder hell sind). Weiterhin sind mir bisher Gesteine von Rödö mit derartig zonierten Quarzen (wie Jörg bereit bemerkt hat) noch nicht untergekommen - ich lass mich aber gern eines Besseren belehren. Außerdem sind Geschiebe von Rödö um Größenordnungen seltener als Geschiebe von Aland (was aber natürlich nicht heißen soll, dass damit alle vergleichbaren Gesteine automatisch Aland zuzuordnen wären).
Viele Grüße
Sprotte