Gesteine / Rocks / Rocas > Geschiebe / Glacial erratic
Hilfe bei Bestimmung von vier Geschieben
Breker:
Hallo Jörg,
ich sehe an dem Stück keine dunklen Quarze (was natürlich nichts heißen muß), wie sprotte ja auch anmerkt ist die Bestimmung von Geschieben ohne frischen Bruch ein Eiertanz der Leute die zu helfen versuchen (und wird vom Beitragsersteller hervorgerufen). Dass Quarze beim Kontakt mit anderen Gesteinen splittern ist übrigens nicht nur bei Alandquarzen so :) Die Korrosion der 1. Generation Quarze findet übrigens bei vielen Rapakivis +- deutlich statt. Nur werden dabei selten dunkle Minerale angelagert. Aber solche dunklen Säume (keine Zonierung) habe ich auf der Roten Insel (selten) auch schon gesehen.
Hallo Sprotte,
Rödö ist häufiger als man denkt... Allerdings machen typische Rödögesteine nur etwa 20% der im Geschiebe findbaren Rödögesteine aus. (Bei diesem Stück ist es in dem Zustand nicht zu erkennen wohin es gehört)
Und nun (wie eigentlich überall üblich):
einen schönen Abend noch euch beiden!
Sprotte:
--- Zitat von: Matthias am 26 Oct 11, 14:20 ---Ich habe gestern im gleichen Gestein nochmal nach "ein oder mehreren grünlichen Plagioklas-Einsprenglingen" gesucht aber nichts gefunden. Was würde ich daraus erfahren?
--- Ende Zitat ---
Hallo Matthias,
Die Antwort hat Breker bereits teilweise gegeben (" ... die dunklen Ränder kommen von "verspeisten" mafischen Gesteinen. Bei Aland sind es Basalte, ..."). Gerade beim "Ringquarz-Porphyr" enthielt dieser Basalt große Plagioklas-Einsprenglinge, die natürlich nicht in jedem Geschiebe auftreten müssen (allerdings würde ihre Existenz die Herkunft des Geschiebes eindeutig klären, nämlich zu Gunsten der Aland-Inseln).
Viele Grüße
Sprotte
Matthias:
Hallo,
ok, alles einigmaßen klar nun. Danke euch.
Gruß
Matthias
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