Guten Morgen!
Hier mal ne kleine Geschichte die hier hinpasst: Als Kind mit 6 Jahren habe ich mich immer schon für alte Sachen interessiert und habe einmal in der Nidda (Fluß) unter einer Brücke im Schlamm ein meiner Meinung nach römisches gänseeigroßes Gefäß entdeckt. Da ich nach heftigem Schütteln nicht feststellen konnte, das was drin ist, habe ich den Deckel abgemacht und konnte im inneren einen silbernen Zipfel, der an einem kleinen silbernen Gitter festgemacht war, feststellen. Ich hielt mir das Ding ans Ohr, es zischte ganz leise.
Da ich nichts damit anfangen konnte, nahm ich das Teil und legte es meiner Mutter in einer Plastikschüssel in die Küche und ging wieder weg. Als ich am abend nach Hause kam, gab es riesen Ärger, meine Mutter hatte gleich gesehen, das es eine verrostete Eierhandgranante ist und hatte die Polizei gerufen, die nach zwei Stunden (!) kam und das Ding mit zitternden Händen in der Plastikschüssel abtransportierte.
Ich hatte echt Schwein, dass der Stift der Granate von dem Auslösemechnismus durch rosten abgetrennt war, manchmal überlege ich, was passiert wäre, hätte ich an dem silbernen Zipfelchen gezogen.
Als Resume kann ich sagen: Lieber vorher im Umgang mit zweifelhaften Fundstücken sehr vorsichtig, als später durch Schaden klug oder evtl. gar nicht mehr da zu sein.
Viele grüße
Julian