Hallo Ralf,
das Geschiebe stellt für mich eine vulkanische Breccie dar. Die bei dem Vulkanausbruch ursächlichen tektonischen Kräfte ließen das Gestein brechen. Anschließend drang mit kleineren Klasten, aus dem gleichen Edukt, angereicherte Magma in die Klüfte ein. Die quarzartigen Schlieren stellen quasi partiell den Übergang zum Rhyolith dar. Unter großem Vorbehalt könnte die Farbe der Feldspäte, wie die der Matrix innerhalb der Schmelze, auf das Smaland hindeuten, welche diese typische rote Matrix aufweisen. Mit viel Phantasie könnte der Fund dem gleichen Pluton zugeordnet werden, aus welchem der Emarp-Porphyr stammt. Ansonsten aus dem mittleren bis südlichen Schweden.
Glück Auf!
Jörg