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Autor Thema: Seltsames Metall/Erz??  (Gelesen 10520 mal)

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Offline Kupperdroll

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Re: Seltsames Metall/Erz??
« Antwort #15 am: 30 Nov 11, 13:36 »
Zitat
Zum Thema "bei uns gibts keine Hochöfen"
Wie schon erwähnt,werden Schlacken auch an weit entfernten Orten ihrer Entstehung verwendet.Hauptsächlich im Wegebau und zur Uferbefestigung.Im Wegebau geht die Körnung von <1mm bis ca. halbe Faust und in der Uferbefestigung geht es ab Faustgröße bis zur größe eines Fußballes.Als Zuschlagstoff in anderen Bauteilen (Beton...) ist Schlacke auch willkommen.Es gibt soviel...Und somit kann man Schlacken auch an den unmöglichsten Orten finden.
Es müssen ja auch keine Höchöfen sein.Z.B. wird Kupferschrott in Niederschachtöfen verhüttet.Die dort anfallenden Schlacken (Augitschlacke) sind wegen der Witterungsbeständigkeit,für o.g. Zwecke,sehr gegfragt.In Hamburg steht z.B.eine Kupferhütte;heute "Aurubis" ehem. "Norddeutsche Affinerie".
Diese gezeigten Bilder könnten durchaus solche Schlacken sein.
« Letzte Änderung: 30 Nov 11, 13:51 von Kupperdroll »

Offline Krizu

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Re: Seltsames Metall/Erz??
« Antwort #16 am: 30 Nov 11, 14:05 »
Hallo,

warum soll ein Eisensilikat magnetisch sein?
Meines Wissens bedarf es einiger Bedingungen damit ein Stoff ferromagnetisch ist.
- ungepaarte Elektronen
- Spin-Spin Wechselwirkung
- Überlappungsintegral
....

MfG

Frank

Offline Jochen1Knochen

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Re: Seltsames Metall/Erz??
« Antwort #17 am: 30 Nov 11, 19:59 »
Hallo!
Könnte man hier auch von einer Schmelze reden?Für eine Schlacke fehlen meiner Meinung nach die blasigen Strukturen.
Wenn das Zeug aus einer Galvanik stammt,könnte das im Schrott sogar noch etwas bringen ;D
Gruß Jens

Offline Krizu

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Re: Seltsames Metall/Erz??
« Antwort #18 am: 30 Nov 11, 20:38 »
Hallo Jochen,

die Dichte lag bei ca 3. Da ist MEtall aus der Galvanik selten. Aber dein Einwand zu den Blasen ist gut. Vielleicht gibt es dazu noch Makros ;-)

Frank

Offline cmd.powell

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Re: Seltsames Metall/Erz??
« Antwort #19 am: 01 Dec 11, 02:35 »
Hi

Gebe ich auch mal meinen Senf dazu: Abgesehen von der recht geringen Dichte liegen solche Schlackebrocken auf Helgoland und der Düne zu Hauf rum, Farbe, Strucktur etc. passt. Ob die Helgolandschlacke magnetisch ist, weiß ich aus dem Kopf nicht, aber wie Frank schon sagt, Eisensilikate sind nicht magnetisch. Blasenstrukturen zeigen die Schlacken auf Helgoland übrigens auch nicht oder nur selten. Häufiger findet man Stücke mit schönen groben Kristallstrukturen, solch einen Brock hab ich sogar mal mitgeschleppt. Achso, Hochöfen gibt es auf Helgoland auch keine  :P

Felix Konrad

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Re: Seltsames Metall/Erz??
« Antwort #20 am: 01 Dec 11, 12:35 »
Moin Moin,

ja Makro´s lassen sich einigermaßen einrichten, ein bisschen Dreck ist auf den Klumpen ;) . Hier noch drei .PDF mit Makros (eins davon mit Blitz)! Vielleicht kann man anhand von den Bildern das Material herausfinden?! Besten Dank... LG

Offline Mineraloge

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Re: Seltsames Metall/Erz??
« Antwort #21 am: 20 Dec 11, 22:48 »
Hi,

also für mich ist das auch eindeutig Schlacke! Die Fließstrukturen auf der Oberfläche, die Farbe und der Glanz sprechen eindeutig dafür.

Gruß André

Offline smoeller

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Re: Seltsames Metall/Erz??
« Antwort #22 am: 21 Dec 11, 14:27 »
Hallo,

Dürfte sich wieder einmal um Fayalit handeln, ist ein häufiges Mineral in Eisenschlacken. Das angesprochene Material von Helgoland ist jedenfalls ebenso welcher wie der überwiegende Anteil der Schlacken von Joldelund (eisenzeitliche Rennöfen). Fayalit selbst ist kaum magnetisch (nur bei hoher Feldstärke, nicht mit Haushaltsmagneten). Dahingegen sind manche Schlacken magnetisch, das kommt dann von Eisenoxiden (Magnetit und Wüstit), die of vorhanden sind, oder Tröpfchen von Eisen.

Glück Auf!
Smoeller

 

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