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Olivin, Chrysotil, Antigorit

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vanderheide:
Hallo Sebastian!
Besten Dank für Deine ausführliche Schilderung! Ich wünsche ebenfalls Frohe Weinacht - darf ich heute am zweiten Weihnachtstag noch ebengerade!
Gut nachvollziehbar, dass dieses Material als eine Art Schmiermittel wirkte. Das fettige, talkähnliche Empfinden bei der Berührung, die Weichheit sind dazu wohl förderliche Qualitäten.
Wie das Olivin "da unten" (Erdmantel) ausschaut? Darüber gibt es wohl nur Spekulationen?
Zufälligerweise habe ich ein grosses Stück Serpentin erstanden bei Siber+Siber (Aathal, Schweiz). Es stammt aus Süd-Afrika. Nach dem Schleifen hat es noch eine Grösse von: 140 X 110 X 65 mm. Mich hat die Reinheit dieses Materials erstaunt. Sieht fast aus wie Jade. Ob dieses auch denselben Ursprung hat, fragte ich mich?
Hierzu noch folgende Bilder.
Gruss
Hans

smoeller:
Hallo,

Es gibt tatsächlich in den Alpen und andernorts Stellen, in denen ganze kilometerbreite Streifen von Peridotiten an der Erdoberfläche lagern. Da kannste schon Einblicke in den oberen Erdmantel gewinnen. Ich lege dir Balmuccia im Sesia-Tal im Piemont (ganz im nördlichsten Zipfel Italiens beim Lago Maggiore) ans Herz, da gibt es am Fluss ganz frische Aufschlüsse.

Glück Auf!
Smoeller

guefz:
Hallo,

der ganze Finero-Komplex zwischen Centovalli/Val Vigezzo und dem Lago Maggiore ist so ein Bereich. In der Nähe von Finero gibt es einen mittlerweile wieder aktiven Steinbruch in dieser Zone...

Günter

vanderheide:
Besten Dank, Sebastian und Günter. Ich werde nächsten Frühling einen Ausflug planen. Von meinem Wohnort ca. 3 Stunden Fahrt (wenn die Pässe nicht verstopft sind!!!). Habe mir gerade die Ortschaft auf Google-Earth vermerkt mit Periodit! Die Landschaft da unten ist sowieso einmalig schön.
Herzlichen Dank für die Hinweise!!
Gruss

Hans

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