Also rein Theoretisch lässt sich das ganz leicht herrausfinden. Für den Hausgebrauch wird nun die Umsetzung recht schwer. Ich versuchs mal zu erklären, wie das geht (Die Theorie erkläre ich jetzt nicht, das Sprengt die Maximalzeichen).
Also, wer Praktisch orientiert ist, kanns mal probieren und wer nicht viel mit Rechnen und Physik am Hut hat sollte spätestens ab dem Kristall nicht mehr weiterlesen

Du baust dir einen kleinen Doppelspalt (vor den Kommt die Lampe, kein licht darf seitlich dran vorbei scheinen). Der Abstand der beiden Spalten ist a. hinter den Spalt in der entfernung d ist ein Schirm (einfach eine Fläche) aufgestellt, die Parallel zum Spalt ist.
Scheint das Licht deiner UV Lampe durch den spalt erhältst du am Schirm hinten ein Interferenzmuster. d.h. Es gibt stellen, wo Lichtstreifen sind, und wo keine sind. Wenn du von der mitte schaust kannst du die Streifen abzählen, ihre nummer von dort aus gesehen ist n (ist in beiden seiten gleich weil sozusagen eine Spiegelaxe vorhanden ist, die Rechtwinklig auf Spalt und Schirm steht (weil die paralell sind).
Nun gilt : x(Abstand auf dem Schirm zwischen positiver Interferenz (da ist ne Linie)) = n * Wellenlänge * (d / a)
umgestellt hast du dann, dass die Wellenlänge = (x*a)/(d*n) ist.
Du könntest also einen Spalt bauen, in dem a = 0,001m (1mm) und d=5m
dann ergibt sich daraus bei 300nm ein Abstand für x von 0,0015m also 1,5mm
Nun ist mir gerade eingefallen, dass die Lampe vermutlich keine 5meter weit Strahlen wird...
Also kann man 1. versuchen den Spalt kleiner zu machen (Auch schwer, aber es wär ne idee).
Oder du nimmst nicht das 1. Maximum sondern n=2 oder n=3, dann kann d entsprechend kleiner werden nur die Linien der Maxima sind auch entsprechend schwächer zu erkennen.
Man könnte Wahrscheinlich versuchen auf bis zu 2 meter heran zu gehen und n=2 zu suchen, die müsste irgendwo bei x=1,2mm liegen.
Eine bessere Auflösung geht nicht, und warum erklär ich im Folgenden :
2. Möglichkeit, wir nehmen ein Gitter, das einen noch kleineren Spaltabstand hat. Richtig, ein Kristall. Beim NaCl Kristall etwa 0,3nm
Hier gilt aufgrund des gitters und der Beugung dann :
Wellenlänge = 2*d*sin(a)
wobei d der Gitterabstand ist und alpha der Glanzwinkel (das ist der Winkel, der auftritt, bei dem wir wieder eine Positive interferenz haben (Linie).
Die idee ist gut, nur gibt es keinen Glanzwinkel, für den sich dieses bei UV Strahlung lösen lässt. Bei unseren angenommenen 300nm kämen wir auf :
sin(a) = 500 ; Das sieht jeder selbst, dafür gibt es keine Lösung.
d.h. es gibt keinen Glanzwinkel, für den wir eine positive interferenz finden.
Und ein Kristall mit einem Gitterabstand, der groß genug ist, ist mir nicht eingefallen, er müsste : einen Gitterabstand > 150nm haben, damit man einen Glanzwinkel erhält, mit dem man messen kann. und 150nm sind verdammt viel.