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Autor Thema: Stufengrößen, etc.  (Gelesen 14598 mal)

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Offline StevenNowak96

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Stufengrößen, etc.
« am: 03 Jan 12, 18:26 »
Hallo,

habe mal eine grundsätzliche Frage:

Wie werden Klein-, Hand-, Normal- und Großstufe definiert?

Micromount: < 15 x 15 mm (laut Wikipedia)
Kleinstufe: < 5 cm
Handstufe: ca. so groß wie die Handfläche
Normalstufe: ?
Großstufe: ?

Oder gibt es hierzu eine Hilfeseite im Lexikon?

Grüße
Steven

Offline Hg

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Re: Stufengrößen, etc.
« Antwort #1 am: 03 Jan 12, 18:33 »
Hallo Steven,
eine Seite im Lexikon gibt es nicht. Wohl auch deshalb, weil es da keine festgeschriebenen Definitionen gibt.
Peter (collector) hatte das mal recht gut zusammengefasst:

......

das ist alles ganz individuell und manchmal nach Händler ganz unterschiedlich auslegbar, aber meist:

MM (Micromount) : Mineral / Kristall unter dem Binokular / Mikroskop erkennbar; meist von 1-5 mm, Kristall ohne oder mit Matrix
KS (Kleinstufe) ca. 2x3 cm
NS: (Normalstufe): ca. 3x5 bis 5x8 cm
HS: (Handstufe): Ca. 5x8 bis 10x14 cm
GS: Großstufe: Ganz unterscheidlich: 8v0n 8x12 bis 20x30 cm
MS: Museumsstufe: Ist ein Qualitäts-, kein Quantitätsbegriff:  Super oder bilderbuchhafte Ausbildung bis hin zu Riesenkristallen: bei extrem seltenen Mineralien kann eine Museumsstufe Samsonit 2x3 cm groß , jedoch auch eine Flussspatstufe 100x200 cm groß sein. In meiner Sammlung gibts einen perfekten Museums-Hafnonkristall von 1x2 cm, einer der größten der Welt, in anderen Sammlungen stehen Sandrosen bis zu 3 m Durchmesser.

Vitrinenstufen sind alle Stufen, die sich jemand nach eigenem Ermessen in seine Vitrine stellt; je nach persönlicher Einschätzung. Manche habe Schrott in der Vitrine, manche haben echt gute Stufen; meist jedoch alle Mineralstufen, die nicht im Karton liegen, sonmdern zuhause irgendwie ausgestellt sind.

Kapseln enthalten pulverförmige oder absolut feinstkristalline mikrokörnige Mineralien, welche amn, wenn man sie sammelt, analysieren sollte oder viel Vertrauen zum Verkäufer haben muss. Genauso vertrauenswürdig, wie Medikamente in Gelatinekapseln.

......

Gruß
collector

Gruß,
Andreas

Offline Philip Blümner

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Re: Stufengrößen, etc.
« Antwort #2 am: 03 Jan 12, 18:37 »
Hallo Steven, Andy,
ich habe die Seite Stufe im Lexikon nach meinem Kenntnisstand bereichert:
http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Stufe

Allerdings nehme ich die Infos von Peter mit rein. Danke für den Fund!

Gruß Philip

Offline Kluftknacker

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Re: Stufengrößen, etc.
« Antwort #3 am: 03 Jan 12, 18:49 »
Hallo,
eine Größenangabe bei einem Micromount macht noch kein Micromount! Es ist zwar richtig, dass <15x15 mm stimmt, sonst würde man die Stufe nicht in die typische Plastikdose quetschen können. Das ist aber nur die halbe Wahrheit bzw. in summa inkorrekt. Ich möchte da lieber von "einer Mikromineralstufe in einem Behältnis, das zum Herstellen von Micromounts verwendet wird" sprechen. Sofern diese Mikromineralstufe nach den Regeln der MM-Kunst montiert wird (Kitt reicht da nicht aus!) ist es ein Micromount. Aber nur dann. Ich hoffe, der Unterschied wird klar.

Kluftknacker

Offline cmd.powell

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Re: Stufengrößen, etc.
« Antwort #4 am: 04 Jan 12, 02:43 »
Hallo,
eine Größenangabe bei einem Micromount macht noch kein Micromount! Es ist zwar richtig, dass <15x15 mm stimmt, sonst würde man die Stufe nicht in die typische Plastikdose quetschen können. Das ist aber nur die halbe Wahrheit bzw. in summa inkorrekt. Ich möchte da lieber von "einer Mikromineralstufe in einem Behältnis, das zum Herstellen von Micromounts verwendet wird" sprechen. Sofern diese Mikromineralstufe nach den Regeln der MM-Kunst montiert wird (Kitt reicht da nicht aus!) ist es ein Micromount. Aber nur dann. Ich hoffe, der Unterschied wird klar.

Kluftknacker

Demnach wären Micromounts nur dann Micromounts, wenn man sich viel Zeit und Mühe bei Eindosen gemacht hat ? Sorry, aber irgendwie kann ich mich damit nicht anfreunden. Und Mikromineralstufen und Micromounts in zwei Kategorien aufdröseln - so weit wird wahrscheinlich auch kaum jemand gehen, zumal die Meisten (?) unter Micromounts die nach Deiner Definition Mikromineralstufen verstehen, mich eingeschlossen.

Offline Kluftknacker

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Re: Stufengrößen, etc.
« Antwort #5 am: 04 Jan 12, 10:25 »
Demnach wären Micromounts nur dann Micromounts, wenn man sich viel Zeit und Mühe bei Eindosen gemacht hat ?
Eindeutig: Ja!

Sorry, aber irgendwie kann ich mich damit nicht anfreunden. Und Mikromineralstufen und Micromounts in zwei Kategorien aufdröseln - so weit wird wahrscheinlich auch kaum jemand gehen, zumal die Meisten (?) unter Micromounts die nach Deiner Definition Mikromineralstufen verstehen, mich eingeschlossen.
Du musst Dich persönlich damit ja nicht anfreunden, trotzdem entspricht es der klassischen Definition von einem Mikromount.
Das sind keine zwei Kategorien. Mikromineralien sind das alle. Micromounts geht noch einen Schritt weiter und betriffft die Art der Montage
Im Angelsächsischen wird sauber getrennt, wir Deutschen vermanschen wieder (inkorrekterweise) einmal alles.
Und: es gibt auch handtellergroße Stufen mit Mikrokristallen. Sind das Mikromounts? Mitnichten.

Beste Grüße
Kluftknacker

Offline Krizu

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Re: Stufengrößen, etc.
« Antwort #6 am: 04 Jan 12, 10:36 »
Hallo,

jetzt werde ich gemein und provokativ: Was ist ein Haufen Streusalz?
- es sind Kristalle
- es ist ein Mineral (Hallit)
- Es ist ein Mikromineral (lol) ?
- ist es eine Mikromineralstufe?
- Wenn to mount für anbringen steht, muss ich den Haufen am Boden auf Klebeband xixiren?
http://dict.leo.org/ende?lp=ende&lang=de&searchLoc=0&cmpType=relaxed&sectHdr=on&spellToler=&search=to+mount

Dann ist also ein Mikromount ein in einer Dose eingeklebter Stein auf dem kleine Kristalle sitzen? Wo ist die Grenze? Klebe ich einen 1cm Granat in die Dose waere das für mich kein Micromount.

MfG

Frank


Offline Kluftknacker

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Re: Stufengrößen, etc.
« Antwort #7 am: 04 Jan 12, 11:02 »
Klebe ich einen 1cm Granat in die Dose waere das für mich kein Micromount.

Ja, nach klassicher Definition - von der man halten will, was man mag - ist das auch kein Micromount.

Zum Streusalz: Klebst Du einen! Einkristall Streusalz auf einen kleinen Sockel und das ganze dann in die übliche Klarsichtdose, dann hast Du ein Micromount. Die Montage von losen Einkristallen ohne Matrix ist ein wichtiges, wenn auch schwieriges Arbeitsgebiet eines Micromounters. Ein loser Haufen auf Klebeband ist weder eine Stufe noch ein "Mount".
Wo die Grenze zu ziehen ist? Ganz einfach: Zum Betrachten ist eine Lupe bzw. ein Mikroskop unerlässlich. So einen knubbeliger Granat sieht man auch so, denke ich 'mal.

MfG
Peter

Offline loparit

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Re: Stufengrößen, etc.
« Antwort #8 am: 04 Jan 12, 11:10 »
Also für mich ist das eigentlich  ganz einfach!

Als Mikromount bezeichne ich alle Stücke in meiner Sammlung, für welche ich eine Lupe bzw. ein Mikroskop benötige um die darauf befindlichen Kristalle zu sehen oder zu erkennen. Für mich spielt es dabei keine Rolle ob sich das Stück in einem Döschen befindet oder nicht. Ich gehe sogar soweit, dass ich selbst nichts in die Sammlung nehme das ich nicht mit max. 16-20facher Vergrößerung gut erkennen kann. Das habe ich eingeführt nachdem es mir schon einige male passiert ist, dass mir jemand ein Stück angeboten hat auf welchem ein Mineral war, das er selbst nicht mehr finden konnte nachdem ich nachgefragt habe. Oder was unter dem dem Mikroskop selbst bei 20facher Vergrößerung nur ein winziger Punkt von etwas ist. Zur genauen Betrachtung oder Bestimmunghilfe von Kristallen gehe ich dann durchaus schon mal auf 100fache Vergrößerung. Aber wirklich nur für den Zweck.

Gruß loparit

Offline uwe

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Re: Stufengrößen, etc.
« Antwort #9 am: 04 Jan 12, 11:18 »
Nun will ich auch mal meinen Senf dazu geben. Peter hat recht! Ein Mikromount kann nur dann als Mikromount bezeichnet werden, wenn ein Kristallaggregat, welches darüber hinaus noch unbeschädigt ist (Mikromounter legen größten Wert auf Qualität), so auf einen Sockel montiert ist, daß die Kristalle optimal vor das Objektiv des Mikroskop platziert werden können. "Mount" ist hier nicht mit Fels bzw. Stein sondern mit montieren/befestigen zu überetzen. Die meisten der als Mikromount bezeichneten Stufen sind entweder Kleinstufen oder Tumbnails. Bei losen stufen sollte man das "mount" weglassen und diese höchstens als Mikros bezeichnen.

Mikromounter im Osten haben meist das hervorragende Buch "Micromounts" von Vollstädt, Voigt und Vogel. Mikromounter aus den alten Bundesländern sollten versuchen, dieses sehr ästhetisch aufgemachte Buch antiquarisch zu erlangen.

Uwe

Offline Mineralroli

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Re: Stufengrößen, etc.
« Antwort #10 am: 04 Jan 12, 11:28 »
Hallo Uwe
Ich stimme dir uneingeschränkt zu. Ich habe das Buch auch und es erklärt eigentlich alles zum Thema Micromounts.
Beste Grüße
Roland

Offline Krizu

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Re: Stufengrößen, etc.
« Antwort #11 am: 04 Jan 12, 11:50 »
Hallo,

in meinen Augen sind da beide Punkte drin, die einen MM ausmachen:
- Micro: Mit dem unbewaffnetem Auge nicht zu identifizieren
- Mount: angebracht

Zitat1:
Als Mikromount bezeichne ich alle Stücke in meiner Sammlung, für welche ich eine Lupe bzw. ein Mikroskop benötige um die darauf befindlichen Kristalle zu sehen oder zu erkennen.

Zitat2:
Ein Mikromount kann nur dann als Mikromount bezeichnet werden, wenn ein Kristallaggregat, welches darüber hinaus noch unbeschädigt ist (Mikromounter legen größten Wert auf Qualität), so auf einen Sockel montiert ist, daß die Kristalle optimal vor das Objektiv des Mikroskop platziert werden können.

Die Qualitätsangabe schwankt von Person zu Person, daher gehört das imho nicht in eine Definition.

Mfg

Frank

Offline smoeller

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Re: Stufengrößen, etc.
« Antwort #12 am: 04 Jan 12, 15:26 »
Hallo,

Mikromineral: Alles was in Döschen bis zu 2,8x2,8 cm (Deutsche Kästchengröße, in den USA abweichend) aufbewahrt werden kann. Da muss man in den USA bzw. in der angelsächsischen Sprachwelt ganz doll aufpassen, ich schreibe bei Mikromineralien, die ich auf dem  internationalen Markt anbiete, immer "German size micromineral box". Meist halt eher kleiner als die Kästchengröße.

Mikromount (micromount) sind, wie schon richtig gesagt, einzelne Kristalle oder Kristallgruppen, die innerhalb des Kästchens auf eine Unterlage (das können im Extremfall Pinselhaare oder Borsten einer Zahnbürste sein) montiert werden. Im deutschen und überhaupt europäischen Sprachgebrauch wird meist Mikromount synonym für Mikromineral verwendet. Das ist schon seit dem Buch Der Mikromounter von A. Kipfer so, auch wenn darin auf die Montagetechnik eingegangen wird.

Im angelsächsischen, v.a. amerikanischen Sprachgebrauch gibt es noch die Bezeichnungen Thumbnail (Daumennagel) und Toenail(Zehennagel). Das sind dann kleine Kleinstufen bis etwa zur Größe eines Daumennagels, die in Klappdeckeldöschen mit Schaumstoffunterlage untergebracht sind. Die Kristalle sind in der Regel mit dem bloßen Auge, mindestens aber mit der Lupe sichtba. In Deutschland nicht so verbreitet, ist so eine Zwischenstufe zwischen Mikromineral und Kleinstufe.

Kleinstufe: Nicht so definiert, meist in D an den Kästchengrößen festgemacht, oft 4x3 - 6x4 oder 6x8 cm (gängige Kastenmaße). In D wird meist einfach nur die Größe als Maß genommen, es spielt keine Rolle, ob man die xx auch ohne Mikroskop sehen kann.

Normalstufe: Zwischending zwischen KS und Handstück. Meist so zwischen 6 und 8 cm. Entspricht dem angelsächsischen "small cabinet".

Handstücke oder Kabinettstufen (engl. cabinet) sind alles von Handgröße an aufwärts. Hier sollten dann schon die wesentlichen Minerale mit dem bloßen Auge zu sehen sein.

Großstufe, Vitrinenstufe, Museumsstufe sind eher subjektive Begriffe. Wo fängt eine Großstufe an? Für manche (verkaufswirksam!!) schon bei 12 oder 15 cm, für andere erst jenseits von 20 cm. Hängt vielleicht auch von der Mineralart ab. So könnte man einen 15 cm langen Proustit-Kristall wohl schon als Großstufe bezeichnen, kaum aber einen 8 cm Bergkristall. Der Gesteinssammler bezeichnet alle Proben als Handstück oder Probe, auch wenn die über 20 oder 30 cm lang sind.

Letztlich alles rein individueller Geschmack, es gibt da keine Normung.

Glück Auf!
Smoeller

Offline cmd.powell

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Re: Stufengrößen, etc.
« Antwort #13 am: 05 Jan 12, 03:47 »
Hallo nochmal

Irgendwie finde ich "klassische" Definition des Mikromounts etwas unfair: Wenn Mikromounts auf eine besondere Montage eines Kristall(aggregats) hindeutet, welches auch noch besonders attraktiv sein soll, so unterstellt dies irgendwo, das die definitionsgemäßen Mikromineralstufen "einfach in die Dose geklatscht" werden. Wenn ich nun von einem Mikromount meiner Definition spreche, so rede ich von den (schon erwähnten) 28x28x22 mm Döschen, also von dem Volumen des Aufbewahrungsbehältnisses ! Das sich die in diesem Aufbewahrungsbehältniss befindliche Mineralstufe in einer maximal möglichen Attraktivät befindet und mit der notwendigen Sorgfalt dort hinein gebracht wurde, setze ich voraus und das ist kein Bezeichnungskriterium mehr. Meine Meinung dazu und so führe ich auch meine Sammlung, davon wird mich auch kein Buch abbringen. Achso, die Größe der Kristalle in dem Aufbewahrungsbehältniss ist egal, solange sie in den Behälter passen. Somit läuft bei mir auch ein 1.5cm Granat in einem 28x28x22 mm Döschen als Mikromount bzw. MM.
Privat habe ich ein Dreiziffernsystem eingeführt, welches mir eine schnelle Abschätzung der Stufenqualität ermöglichen soll: erste Ziffer steht für die Qualität des Minerals, wobei 1 für derb oder Bruch steht und 9 für DEN perfekten Kristall. Die zweite Ziffer gibt die Kristall oder Aggregatgröße an, wobei 1 wiederum für derb steht und 9 für Kristalle größer 20 cm. Und zum Schluss die Stufengröße, wobei 1 für Mikromount (da haben wir es  :) ) steht und 7 für eine Großstufe. Auf diese Weise kann ich schnell sehen, das Mineral X mit z.B. 634 in der Sammlung liegt und auf der Börse sehe ich 856, also ggf. kaufen. Zu diesem Bewertungsverfahrung muß natörlich noch gesagt werden, das ich jedes auf einer Stufe befindliche Mineral aufführe und bewerte !
Naja, letztlich kocht jeder sowieso sein eigenes Süppchen (und das ist auch gut so), da kann man auch richtig kreativ werden  ;D

Wenn ich Stufen veräußere, dann gebe ich schlicht die Abmessungen und - falls vorhanden - die Abmessungen des Aufbewahrungsbehältnisses an, z.B. ca. 1x1x1cm große Stufe mit max. 0.5mm Kriställchen in einem 28x28x22 mm Klarsichtdöschen - da sollten sämtliche Klarheiten restlos beseitigt sein  :D

Offline smoeller

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Re: Stufengrößen, etc.
« Antwort #14 am: 05 Jan 12, 10:08 »
Hallo Markus,

Ich sehe es genauso. Bei mir ist alles, was in besagte Dose reinpasst, von der Größe her ein Mikromount (MM), mein Hauptsammelgebiet.

Das war ja auch gerade das, was ich mit meiner Antwort gestern verdeutlichen wollte, nämlich der Unterschied in der Bezeichnung zwischen den hiesigen Sammlern und denen drüben in Amiland. Unter den rund 7000 MM-Stüfchen in meiner Sammlung ist nur ein einziges echtes Mikromount, ein einzelner rosa Zirkon auf einem Streichholzstiel.

Da wurde halt eine Bezeichnung unkritisch und falsch uübernommen. Heute kriegt man das sicher nicht mehr richtig gestellt.

Die Amis übertreibens halt gelegentlich etwas. Beim echten Micromounting geht es eher um eine Art von Kunst (die möglichst kreative Montage eines möglichst schönen Kristalls auf etwas möglichst spektakulärem wie einem Haar) als um die schnöde Aufbewahrung mehr oder weniger interessanter Objekte aus wissenschaftlichem Interesse oder Sammelleidenschaft. Zwei unterschiedliche Mentalitäten, die man nicht zusammenbringen kann.

In besagtem Buch wird vor allem die europäische Variante betrachtet, nämlich die Montage auf Kitt, die anderen Montagen werden erwähnt. Auch die Fotos auf dem Umschlag zeigen auf Kitt montierte Stücke.

Glück Auf!
Smoeller