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"Sicherheitshinweise für den Fossilien/Mineraliensammler"
Saccharomyces:
Hallo liebe Leute
Ich wollte hier mal einen Thread aufmachen in den man seine Erfahrungen und eigenen Verhaltensweisen im Bezug auf Sicherheit beim Sammeln posten kann. Ich denke das ist mal ganz sinnvoll wenn man sieht wie andere Sammler es so mit der Unfallverhütung handhaben um evtl. auch etwas mehr auf seine eigen Sicherheit zu achten. Denn unser Hobby führt uns ja in ein Terrain mit hohem Unfallpotential. Ich bin mal gespannt was hier jetzt kommt....
Gruß Björn
Findus:
Hallo, hier ist der Findus ;)
bezüglich Sicherheit ist es so eine Sache; vergleicht man andere Interessengruppen z.B. Fallschirmspringer, Drachenflieger
od. Free-Style-Climber, so wird jeder sagen, dass er sich eigentlich immer- solange nichts dazwischen kommt, sicher fühlt.
Interessant wird es, wenn man weiter frägt, was eigentlich passieren kann, und was man dagegen tut.
Ich selbst stecke gewisse Grenzen, die ich so gut es geht, abzuschätzen versuche, und dann kann es (wie schon vorgekommen) durchaus sein, dass ich nein sage, aus dem Gurtzeug steige und lieber zwei Stunden in der Kälte herumstehe und warte, bis die Kollegen wieder zurückkommen. >>>>> Kein Stein auf der Welt ist es wert, das eigene Leben, oder das anderer, auf´s Spiel zu setzen. - Hierbei gibt es leider als sehr üble Begleiterscheinung Unfälle, die wirklich (und man verzeihe mir den Ausdruck) - saublöd ablaufen.
Generell gesehen, lege ich grossen Wert auf Sicherheit, besonders was das Werkzeug anbelangt.
Hämmer nur mit Kunststoff - Griff oder die von Estwing, Meissel mit Schlagschutz, wenn nötig: Helm und Brille.
Auch rutschfeste Handschuhe und gutes Schuhwerk sind wichtig, ebenso was süsses und zu trinken, damit man nicht ausgepowert einen langen Rückweg antreten muss. Ebenso sollte immer jemand wissen, wo man ist.
Freilich gibt es auch Situationen, die man hinterher als leichtsinnig einstufen muss, doch sollte es eben auch Grenzen geben, an denen ein klares Nein die Verhältnisse kärt.
Grüsse,
der Findus ;)
uwe:
Hallo,
es ist natürlich absolut richtig, die eigene Sicherheit beim Mineraliensuchen immer im Auge zu behalten. Man sollte auch das Risiko so gut wie möglich minimieren. Sicher ist wohl nur das Suchen von Lesesteinen auf einem Acker, von den möglichen Attaken des Bauren mal abgesehen. Mit jeder Schritt ins Gelände bzw. an den Felsen oder auf das frische Haufwerk eines Steinbruches oder bei jede Befahrung eines stillgelegten Stollens geht man allerdings ein eigentlich unverzeihliches Risiko ein. Dessen sollte man sich schon bewußt sein.
Möglicherweise macht es die Erfahrung und der Respekt vor der Natur, daß bisher alles gut gegangen ist. Schutzhelm und Brille sind zwar gut und richtig, schützen aber in wirklich ernsten Fällen kaum.
Trotz allem: "No risk, no fun !"
Glück Auf
Uwe
wolfilain:
;D
Eine Schutzbrille hab ich immer auf 8)
Stimmt man sollte es schon immer gut abschätzen.
Letztens im Elzing hatte ich keine Handschuhe dabei -
- ergebniss war das ich einige Turmalinnadeln in den Fingern hatte.
Aber es gab - gibt auch stellen wo mich keiner reinbekommt.
Und auch wenn es noch so verlockend aussieht.
*zurückdenk*
grüße
wolfilain
TKMineral:
Hallo!
Autsch...Turmalinnadeln in den Fingern ist nicht gut...
Das gleiche gilt auch für Quarz , wenn man an Quarzgängen/Quarzbrocken arbeitet , sollte man gut anliegende Kleidung , Handschuhe , Schutzbrille tragen. T-Shirt , Kurze Hose und Sandalen sind nichts dafür, sonst hat man mehr Quarzsplitter in der Haut stecken , als die Sache wert ist...
Gruß
TK
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