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High definition photo

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kraukl:
Hallo Leute,

vielen Dank für eure Meinungen!

Ich bin der Meinung, dass es eine interessante Angelegenheit ist.
Das Zoomen (und damit die verschiedenen Vergrößerungsstufen) und Betrachten
der Fotos, macht richtig Spaß.
Der Aufwand aber, diese Art der Präsentation zu erstellen, wäre mir viel zu
aufwändig und viel zu zeitraubend.
Alles andere habt ihr, insbesondere Berthold, ja schon angemerkt, dem kann
ich mich nur anschliessen.

Gruß und Glückauf

Klaus

uwe:
Bin jetzt erst auf den oben erwähnten thread bei mindat gestoßen.

Kann mal jemand 'nen alten Mann erklären, was in diesem Fall "frei in 3 Achsen" bedeutet. Die z-Achse ist klar, das gibt es auch beim "normalen" stracking. Bedeutet y- und x-Achse tatsächlich, daß sich das Objekt in diesen beiden Achsen (also Nord/süd und West/Ost) bewegt? Das strack-Programm setzt dann wohl die einzelnen strack Säulen der z-Achse zusammen, so daß dann die hohe Zahl von 75 MP entsteht oder brauht man eine Kamera mit entsprechenden Supersensor? Da sich das Bild in einzelnen, separaten Karos entwickelt könnte ich mir das vorstellen. Muß ja 'ne wahnsinns.software sein.

Ich bitte um eine entsprechende Aufklärung.

Ansonsten gebe ich den o.g. Kommentaren recht - außerordentlich attraktiv aber für den Normalgebrauch fast zu aufwendig.

Gruß
Uwe

berthold:
Hallo,

die Kamera wird (auf einem Schlitten) nach rechts-links verschoben (x-Achse) und auch nach oben-unten (y-Achse). In jeder Position (die sich ein wenig überlappen muss) ein Bild. So entsteht aus den versetzten Einzelbildern eine Aufnahme des z-Stacks. Also näher an das Objekt ran und wieder so ein Schachbrett-Foto. Und noch eins, und noch eins...

alles klar?

Gruß
Berthold

uwe:
Danke Berthold,

ich habe schon so etwas vermutet. Die Menge Pixel entstehen somit durch die Addition aller x-y-Aufnahmen einer Ebene. Man braucht also eine software, welche ein einheitliches Bild aus den x-y-Aufnahmen einer Tiefenschärfenebene errechnet oder muß man das per Hand machen - glaube ich nicht. Je Tiefenschärfe also ein Bild aus vielen Einzelaufnahmen gebastelt, welche dann gestrackt werden.

Also so eine billige Variante, wie es der Kollege bei mindat dargestellt hat ist das apparateseitig aber nicht.

Uwe

berthold:
Hallo Uwe,

gerne geschehen.

Richtig, die x-y-Einzelbilder werden mit entsprechender Software verrechnet.

Die Kostenbetrachtung ist so eine Sache. Wenn ich mir ansehe, was ein Mittelformat-Rückteil mit  sagen wir 80 Megapixeln kostet (20.000-40.000 €), dazu noch das Objektiv (das die Auflösung auch bringt!) dann relativiert sich das schon. Die Frage ist nur: Lohnt sich der Kosten/Arbeitsaufwand für so hochauflösende Bilder? Und wozu braucht man diese hohe Auflösung? Dazu kommt noch, dass wir ja bei "bezahlbaren" Kameras mit den Megapixeln auch ganz schön weit kommen (meine 5D Mark II mach 21 Mp, Nikon hat mit der D800 jetzt 36,3 Megapixel vorgestellt).

Gruß
Berthold

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