Mineralien / Minerals / Minerales > Allg. Diskussionen Mineralien / General discussions minerals
Sammlungsgrößen bändigen
Philip Blümner:
Hallo,
meine Sammlung bewegt sich so um die 825 Stück. Normalerweise miste ich im Winter aus, wo ich am meisten Zeit habe mich mit der Sammlung zu beschäftigen. Es kommt halt drauf an, wieviel Platz man hat. Bei mir kommen Belege und nicht so schöne Stufen in Kisten in den Keller (ehemals) oder Dachboden (jetzt), die besten in die Vitrine und alles andere in Schubladensysteme. Wenn ich eine bessere Stufe finde, fliegt die andere raus.
Gruß Philip
uwe:
Ich sammle seit 1977. Nachdem meine Sammlung von Stufen verschiedener Größe die Zahl die 1300 überschritten hatte, habe ich angefangen nachzudenken mit dem Ergebnis, die Anzahl der Stufen zu reduzieren nach dem Motto: 10 Stufen auf der Börse verkaufen und dafür eine bessere anzukaufen. Insofern stimme ich raritätenjäger und Walpurgin voll zu. Auch mußte ich feststellen, daß einige Stücke, welche man in der Anfangszeit gesammelt hat wirklich reif für den Abfalleimer waren. Man sollte sich auch reiflich überlegen, ob man wirklich weltweit sammeln will. Das ist die beste Voraussetzungen, daß die Sammlung ausufert und letzendlich aus Kostengründen dann meist nur Stücke der unteren Qualitätsskala enthält. Ich bin der Meinung, man muß nicht alles haben, was bei Lapis oder Mineralienwelt aus aller Welt vorgestellt wird.
Eine Mineraliensammlung ist, im Gegensatz zu einer Münz- und Briefmarkensammlung, nicht an eine Zahl gebunden. Eine Vitrine mit beispielsweise 100 sehr guten Stufen, welche gut präsentiert und dokumentiert sind, ist m. E. eine wesentlich bessere Sammlung als mehrere tausend Stufen und Stüfchen, wobei von jeder Fundstelle -zig mal das gleiche Mineral in der Schublade liegt.
Aber, es gibt beim Sammeln gottlob keine verbindliche Norm. Jeder soll sammeln wie es ihm Spaß macht und befriedigt. Ob 100 oder 10.000 Stufen spielt dabei keine Rolle. Bei 10.000 Stufen besteht allerdiings die Gefahr, daß nach dem Ableben (uns trifft es alle einmal) doch noch das meiste in die Tonne wandert.
Uwe
Embarak:
Hallo
Habe auch schon über den Platzbedarf nachgedacht. Bin bei etwa 900 Klein-und Handstufen,
die auf 2 große und 3 kleine Vitrinen verteilt sind. Aussortiertes ist dazu noch in Kisten im Keller.
Wenn ich eins meiner 3 Aquarien abschaffe, ist wieder Platz für eine Vitrine und spart Strom. ;D ;D
Ich tendiere eigentlich auch dazu, mehrere Stücke gegen ein besseres auszutauschen,
kann mich allerdings auch nur schwer von etwas trennen.
Also müssen andere Dinge in Frage gestellt werden : Ein Aquarium, das Kinderzimmer, die Partnerin ... >:D
Gruß
Norbert
berthold:
Hallo,
meine Sammlung bewegt sich bei ca. 6450 Stück. Da macht aber ca. die Hälfte die Systematik aus, logischerweise Kleinstüfchen. Und auch viele meiner Hagendorf-Mineralien sind als Kleinstufen zu bezeichnen.
Um die Größe zu bändigen gibt es kein Patentrezept. Sicher, das Bessere ist des Guten Feind, aber weggegeben ist scnell was und ich trauere doch einigen "Guten" Auswanderern hinterher. Eine Möglichkeit ist sicher, sich thematisch eng/enger zu begrenzen. Das kann z.B. regional sein oder man kann sich auf bestimmte Mineralien/Gruppen beschränken.
Gruß
Berthold
michael berghäuser:
Hallo nach Limburg,
ich sammle seit 1984 und kann nur jedem raten, der räumlich und finanziell nicht die Mittel hat, sich einzuschränken.
Sammelt fundortbezogen oder mineralspezifisch.
Ich selbst hab keinen Überblick über die genaue Anzahl an Stufen in meiner Sammlung und will ihn auch momentan nicht haben.
Weiß aber z.B. das die MM´s von Friedrichssegen Hunderte von Döschen sind.
Mein Ziel ist es, sowohl in der Masse als auch in der Güte von einer Fundstelle gut aufgestellt zu sein.
Dupletten gehen an Freunde und Bekannte.
Glückauf aus Offheim
Michael
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln