Hallo
Habe mir als Ergänzung zu meiner kompakten Powershot G11 eine Canon EOS 600D mit einem Canon EF-S 60 mm Makro
und einem Sigma 18-200 mm 3.5-6.3 DCzugelegt.
Der kleine Sensor der Kompakten hatte Vorteile in Handlichkeit und Schärfentiefe,
aber in der Auflösung kommt sie an DSLR nicht ganz ran.
( Das Nachfolgermodell
Powershot G1 X sieht eigentlich auch interessant aus, da es u.a. einen neuen, größeren Chip hat)
Nun muss ich beim Fotografieren wieder anders ansetzen, möchte aber das Rad nicht neu erfinden müssen,
sondern von euren DSLR-Erfahrungen speziell bei Mineralienfotos lernen.
In den einschlägigen Makro-Foren geht es doch eher um bewegte Motive, Fluchtdistanz u.ä.
( Meine Analog-Spiegelreflex-Kameras hatte ich nur für Urlaubsdias genutzt

)
Bei der G11 galt ganz einfach : je kleiner die Blende, desto größer die Schärfentiefe. Bei f=8 war sowieso Schluß. Prima.
Diese Faustregel gilt so bei dem EF-S 60 nicht mehr, da ich theoretisch die Blende bis f=32 zuziehen kann.
Da machen dann die Beugungsunschärfe die Vorteile der höheren Schärfentiefe zunichte.
Ein paar Fragen :
1.) Bei welcher Blende ist Schärfentiefe am besten und Beugungsunschärfe noch gering?
2.) Würde sich ein solcher Richtwert beim Einsatz von Zwischenringen verändern ?
3.) Ist es bei der Verwendung eines Makroschlittens besser, geringere Schärfentiefe und mehr Fotos zum stacken zu machen
oder besser maximale Schärfentiefe und weniger Fotos ?
4.) Macht bei Mineralienfotografie die Verwendung eines Zooms in Verbindung mit Zwischenring einen Sinn
oder machen sich die Nachteile eines Zoom-Objektivs zu stark bemerkbar?
Freue mich auf eure Erfahrungsberichte
Gruß
Norbert