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Unbekannte Antimonitvorkommen in Deutschland ?
Philip Blümner:
Hallo Thomas,
schön dich wieder im märzheißen Franken zu haben.
Bohmsdorf stand auch mal auf einem Stibnitetikett von Grube Halber Mond, deren Stufe ich mal besaß.
Im Lexikon findet sich hierzu:
http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Deutschland/Th%FCringen/Saale-Orla-Kreis/Schleiz/Oberb%F6hmsdorf
Uentrop:
http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Deutschland/Nordrhein-Westfalen/Sauerland/Arnsberg-Uentrop
Gruß Philip
Conny3:
Hallo Thomas,
auch der Conny hat noch etwas:
"Der Schleizer Antimonbergbau" von Robert Hänsel , Schleiz in Ostthüringer Geologie, Heft 2 herausgegeben vom Geologischen Verein für Gera und Umgebung, 1946 (ehemals TGV)
- Halber Mond, Spitzgrube bei Oberböhmsdorf (ist hier schon genannt)
- Heinrichsfreude I am Wolfsgalgen bei Heinrichsruh
- Königsgrube am Königsberg bei Lössau
- Richard bei Weckersdorf
- Adolph bei Langenwolschendorf
- neuere Mutungsfelder Heinrichsfreude II am Wolfsgalgen, Alexander am Buchhübel bei Schleiz, Patria und Apollo bei Kleinwolschendorf, Königsgrube und Himmelsglück in der Stadtflur von Zeulenroda
Reicht das :D
Ich kenne die alten Gruben auch nicht mehr. Lediglich im Bereich der Grube Halber Mond gab es um 1980 noch eine Halde mit Belegfunden.
Gruß Conny
Fritzi:
Hallo Thomas,
ergänzend will ich noch bemerken:
Grunauer Mühle bei Roßwein, Mittelsachsen - beim Bahnbau entdeckt
Fundstelle existiert auch im Lexikon (mit Angabe der Quelle ).
BG
Fritzi
Conny3:
Hallo,
nicht zu verachten ist auch das Vorkommen im Kuhbergbruch bei Neumühle/Elster. Das kannte ich sogar noch aus fündigen Zeiten. Dazu habe ich hier neben verschiedener neuer Literatur die aus dem gleichen Heft wie im Vorbeitrag genannt: Eugen Mirus: "Der Kuhbergbruch bei Neumühle/Elster".
Anbei noch ein nettes Bild von der Antimongrube "Halber Mond" bei Oberböhmsdorf aus dem Jahr 1860
Gruß Conny
der Sauerländer:
Mein lieber Thomas,
wenn Du jetzt hier wärest, würde ich dich übers Knie legen ::)
Zu CASPARI habe ich hier eine umfangreiche Seite erarbeitet. Soweit unbekannt? Caspari mit "?"
Kleiner Tipp....Immer erst hier die Suchfunktion bemühen.
Nuttlar habe ich nicht angelegt. Dann müsste man jedes kleine Loch im Sauerland bearbeiten. Allein für die Menge der Gruben im Briloner Bezirk würde ich drei bis vier Jahre brauchen. Außerdem....die Antimonitstücke von Nuttlar sehen aus wie das Haldenmaterial der Caspari.
Extra für dich noch was geschichtliches zu Nuttlar. Früher(da ist dein Vater noch mit der Trommel um den Weihnachtsbaum gelaufen) gab es in Deutschland zwei bedeutende Bergrennen. Eines rauf auf den Schauinsland und das andere von Nuttlar nach Kallenhardt. Also von Antimon nach Calcit ;D
LG
Wilhelm
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