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Unterrepräsentierte Länder auf dem Mineralienmarkt
Embarak:
Hallo
--- Zitat ---Kanada ist insofern eine Ausnahme, als die Entfernungen sehr, sehr groß und manches interessante Bergwerk weit abseits liegt
--- Ende Zitat ---
So sollen z.B. die Fundstellen im nördlichen Yukon, Rapid Creek für die herrlichen Lazulithe, Wardit, Whiteit, Gormanit am besten
mit dem Helikopter zu erreichen sein, aber auch nur zu den nicht ganz so kalten Jahreszeiten.
Das beschränkt den Kreis der aktiven Sammler . >:(
Reizen täte es mich seeehr ..
Norbert
Tobi:
Hm, die Abgelegenheit mancher Gegenden als Grund ... wenn ich mir Russland oder China anschaue, da kommen ja auch viele spektakuläre Mineralien vom A**** der Welt, irgendwo mitten in irgendwelchen Gebirgen, tausend Kilometer von der nächsten Stadt entfernt. Oder aus dem ewigen Eis in 8 km Höhe im Grenzgebiet zwischen Pakistan und Afghanistan: Auch das ist kein Ort zum eben so mal hinfahren, aber dennoch wird der Markt mit Material von dieser Gegend mehr als üppig gefüllt.
Embarak:
Hallo
--- Zitat ---...Grenzgebiet zwischen Pakistan und Afghanistan: Auch das ist kein Ort zum eben so mal hinfahren, aber dennoch wird der Markt mit Material von dieser Gegend mehr als üppig gefüllt.
--- Ende Zitat ---
Darüber habe ich auch schon nachgedacht. Eigentlich umkämpftes Gebiet. Diese Schwemme ist relativ neu. Vielleicht sind im Rahmen der
"Demokratisierungsprozesse" ( >:D ) der letzten 10 Jahre nebenbei neue Wirtschaftszweige erschlossen worden.
Gruß
Norbert
Jörg:
Hallo,
ich denke auch, dass es meistens mit an der Unzugänglichkeit mancher Gegenden liegt. Wenn ich nur an die Nuvvuagittuq-Gneise in der W Hudson-Bay denke. Die werden aktuell mit ca. 10 Euro das Gramm gehandelt, und sind dazu noch sehr interessante Gesteine. Doch der Grünsteingürtel liegt dort soweit ab vom Schuss, dass das Aufsuchen dieser Lokalität einer Expedition gleich kommen würde, und mit erheblichen Kosten (Charter Wasserflugzeug etc...) verbunden wäre.
Leider :(
Auch Grönland könnte in diese Diskussion mit eingebettet werden:
http://www.google.de/imgres?q=greenlandite+diamonds&um=1&hl=de&biw=1024&bih=564&tbm=isch&tbnid=EBfmehAaoCtHXM:&imgrefurl=http://www.geus.dk/minex/go07-uk.htm&docid=HE_HznVtFdy6MM&imgurl=http://www.geus.dk/minex/go07010.jpg&w=894&h=1263&ei=oJmAT8KTAovxsgbe-MHWBA&zoom=1&iact=hc&vpx=316&vpy=2&dur=3755&hovh=267&hovw=189&tx=124&ty=213&sig=101577609892652777958&page=3&tbnh=167&tbnw=118&start=22&ndsp=12&ved=1t:429,r:1,s:22,i:123
Bin ernsthaft am Überlegen, ob das für das nächste Jahr nicht mal so ein "Vater-Sohn-Ding" werden könnte.
Glück Auf!
Jörg
Tobi:
Danke für den Grönland-Link, sehr interessant!
Es gibt aber generell noch mehr Länder, bei denen ich mich frage, warum sie so wenig auf dem Mineralienmarkt vertreten sind, obwohl sie auch nicht gerade klein sind und durchaus ein geologisches Profil aufweisen, das sehr viele verschiedene Mineralien vermuten ließe. Spontan fallen mir da Japan (die Stibnite sind weltberühmt, ansonsten kennt man als Allerweltssammler nicht grad viel), Neuseeland, die Türkei (doppelt so groß wie Deutschland und voller Gebirge, aber außer paar Kämmereriten fällt mir spontan nix ein) sowie Norwegen ein.
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