Hallo zusammen!
Bei der kürzlichen Börse in Aue (Erzgebirge) machte mich ein gewerblicher Aussteller mit grossem Geschrei darauf aufmerksam, dass es angeblich mittlerweile offiziell verboten sei, Uran-Mineralien auf Börsen anzubieten. Er meinte, die örtlichen Gewerbeaufsichtsämter schicken "verdeckte Ermittler" an die Börsen, um die Delinquenten aufzuspüren. Dabei stehen wohl besonders die bekannten Börsen (z. B. München) im Fokus. Es sollen auch "schwarze Listen" existieren, auf denen die bekannten U-Mineralien, wie z. B. Torbernit und Autunit, nicht aber die Systematik-Mineralien stehen sollen.
Aufhänger des Ganzen soll die Gefahrgutverordnung Strasse (GGVS) sein, nachdem zwar der Besitz, nicht aber der Transport dieser Mineralien erlaubt sein soll.
Hier in Aue, hiess es, bräuchte ich mir aber keine Sorgen machen, angeblich stünden hier "andere Interessen" höher und abgesehen davon, würde das für mich als Deutschen mit Schweizer Wohnsitz nicht zutreffen.
Ich halte das Ganze (incl. Begründungen) - nach meinem jetzigen Kenntnisstand - für absoluten Unsinn, zumal ich die Einfuhr meiner Uran-Mineralien beim deutschen Zoll ordnungsgemäss angemeldet und die Mehrwertsteuer vorab entrichtet habe. Diese Tatsache habe ich auch als Gegenargument angeführt, wobei als Antwort kam, dass den Zoll das aber nicht interessiert...
Auf die Gegenfrage, warum die GGVS für mich als Deutschen mit Schweizer Wohnsitz, der aber die Mineralien auf deutschem Staatsgebiet transportiert, nicht gelten solle, kam keine Antwort.
Meine Frage: Stimmt die Aussage des besagten Verkäufers und wenn ja, wo kann man das nachlesen?
Gruss
Frank
PS: Interessanterweise bietet dieser Händler auf seiner Webseite selbst reichlich Uran-Mineralien an... soviel dazu...