Zum handling noch ein Tip: will man doch mal wieder die Döschen öffnen, könnte man sie im Freien kurz auslüften,
um das radioaktive Radon loszuwerden ( mit dem Wind, nicht gegen.

)
...R steht nicht für Rad sondern für Rem (eigentlich rem) , diese Einheit ist zwar auch alt aber äquivalent zu µSv.
Kann ich so nicht stehen lassen.

Bis zum 31. Dezember 1985 war die offizielle Einheit der Äquivalentdosis das Rem (rem), die dann durch Sievert ersetzt wurde.
Dabei gilt die Beziehung
1 μSv = 0,1 Millirem = 0,1 mR * K
Der Faktor K ist ein Mass für die Schädlichkeit (für den Menschen) und hängt nur von der Art der Strahlung ab.
K liegt zwischen 1 (Beta-, Gammastrahlen) und 20 (Alphastrahlen, mittelschnelle Neutronen)
Damit kannst Du ohne genauere Kenntnis der emittierten Strahlung nur sagen, dass 1 μSv zwischen 0,1 mR und 2 mR ist.
Dabei bitte auch berücksichtigen, daß wir bei Mineralien ein Gemisch aus verschiedenen Zerfallsprodukten der 3 möglichen
natürlichen Zerfallsreihenvorfinden. Ein einfacher Zähler kann die Strahlungsarten nicht unterscheiden und erkennt auch nicht, ob die Emissionen
aus festen - z.B. Uranocircit - , flüssigen oder gasförmigen Quellen - z.B. Radon - kommen. Den Faktor K können wir also nur schätzen.
Man sollte die angezeigten Werte von Haushalts-Geigerzählern aus diesem Grund nicht so genau nehmen.
5 verschiedene Messgeräte bringen auch 5 verschiedene Zahlenwerte.
Für mich sind solche Zahlen irgendetwas zwischen Messwert und Hausnummer, erst recht, wenn der Messabstand nicht angegeben ist.
Der aufgeführte Wert 6mR/h beschreibt dagegen die Äquivalentdosis pro Zeiteinheit, auch Äquivalentdosisleistung genannt.
Meistens wird K mit 1 angenommen, womit das 60µSv/h entspräche. Siehe
http://www.convertworld.com/de/aquivalentdosis/Sievert.htmlGruß
Norbert