Mineralien / Minerals / Minerales > erledigte Bestimmungen / completed determinations
Flöha, Chemnitz / vom Bahnhofsgelände
Leonardus:
Hallo,
Anbei einige Bilder von einer Chalkosin (Kupferglanz) Stufe die laut Freiberger Etikett von Flöha stammen soll.
Wer kann mir da etwas mehr über erzählen. Stufe is 7 x 5 cm.
Schöne Grüße,
Leon.
schnurps:
hallo leon,
im zeitraum um 1900 wurde im bereich bahnhof flöha ein fund von kupferhaltigem gestein gemacht.daher wird diese stufe mit sicherheit stammen.
mfg tonik
wolfilain:
Stimmt :D
So gab es dort Calzit und Chalcosin mit Malachit (auch locken) und Chalcopyrit in/auf "Amphibolschiefer" oder Hornsteinschiefer (alte Bezeichnungen)
Bezeichnet zum Beispiel als Bahnhofsgelände und "Steinbruch"Sachsen oder Schlackehalde Sachsen.
grüße
CRYSTALLOGIC:
--- Zitat von: wolfilain am 14 Apr 12, 18:44 ---Stimmt :D
So gab es dort Calzit und Chalcosin mit Malachit (auch locken) und Chalcopyrit in/auf "Amphibolschiefer" oder Hornsteinschiefer (alte Bezeichnungen)
Bezeichnet zum Beispiel als Bahnhofsgelände und "Steinbruch"Sachsen oder Schlackehalde Sachsen.
grüße
--- Ende Zitat ---
Hornsteinschiefer ? Du meinst sicherlich Hornblende-Schiefer. ;)
Gruß
wolfilain:
Hehe, deswegen schrieb ich dahinter "Alte Bezeichnungen" so haben die das damals teilweise auf die Fundzettel geschriebn.
Edit:: damit ist wohl ein Kieselschiefer gemeint - oder besser - ein schieferiger Hornstein.
Edit:::: Was man im Netz alles findet. hehe.
--- Zitat --- Kieselschiefer (Schieferiger Hornstein, Hornsteinschiefer), ein dichter schieferiger Quarz od. Hornstein von ebenem bis muscheligem, oft splitterigem Bruch u. schwarzer, brauner, grüner od. rother Farbe; oft ist das Gestein mit Quarzadern durchzogen; tritt bes. in der Grauwackenformation auf. Er läßt sich wegen seiner Härte schwer bearbeiten, ist aber ein vortreffliches Material für Straßen u. Chausseen. Der Lydische Stein, Lydit, ist ein schwarzer K., man benutzt ihn bes. als Probirstein.
Pierer's Lexicon. 1857–1865.
--- Ende Zitat ---
Wenn gleich ich skeptisch bin ob dort der heutige allgemeinbekannte Kieselschiefer vorliegen wird.
--- Zitat --- Kieselschiefer, dichtes, dunkles, von Ton, Kohlenstoff und Eisenoxyd imprägniertes, dickschieferiges Quarzgestein, bildet Gebirgslager in den paläozoischen Formationen; gutes Chausseematerial. Ganz schwarzer K. (Lydit) wurde früher als Probierstein von den Goldarbeitern zum Probieren des Goldes durch den Strich benutzt.
http://www.zeno.org/Brockhaus-1911. 1911.
--- Ende Zitat ---
So jetz is aber gut :P
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